Archiv der Kategorie: Europa

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Jantje in Den Haag

Jantje in Den Haag fällt einem zwangsläufig bei einem Spaziergang durch die Altstadt auf. Die nette Skulptur steht im Park an einem Innenstadt-See. Sofort fällt einem der große Hut und der energische Fingerzeig in Richtung Binnenhof auf. Sein Finger weist auf das Parlamentsgebäude und gleich nebenan ist die berühmte Gemäldegalerie Mauritshuis.

Doch was hat es mit Jantje auf sich?

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Die Abtei von Fontenay

Die Abtei von Fontenay ist eine alte Zisterzienser-Abtei und im 12. Jahrhundert begann der Bau. Das gestaltete sich schwierig und das rundum sumpfige Gelände musste erst trockengelegt werden. Bis zum 15. Jahrhundert brachte es die Abtei zu großem Wohlstand und mehr als 200 Mönche lebten dort. In Fischteichen zogen sie Forellen und in der Schmiede stellten sie Handwerkszeug her. Auf den Feldern betrieben sie Ackerbau und in den Ställen hielten sie Vieh.

Der Niedergang begann im 16. Jahrhundert, als die Äbte nicht mehr von Mönchen gewählt, sondern von Königen bestimmt wurden. Schließlich wurde das Kloster verkauft und aufgelöst. Heute leben wieder einige Mönche darin.

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Hagelslag

Hagelslag hat nichts mit Unwetter wie Hagelschlag zu tun. Hagelslag auch niederländische Sprinkles genannt sind im Land beim Frühstück sehr beliebt. In Deutschland heißen sie schlicht Schokoladen-Streusel oder Hagelkörner. Nicht nur Kinder frönen dieser Leidenschaft und auch Erwachsene gleichermaßen. In Länder wie Belgien und in den ehemaligen holländischen Kolonien sind Hagelslag ebenso begehrt. Die Belgier nennen sie allerdings Mäusekot und das erscheint wenig schmeichelhaft.

Doch wie kam es zu dieser Spezialität, die es in den Lebensmittel-Läden in den Niederlanden in vielen Variationen zu kaufen gibt?

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Abtei Cluny in Burgund

Abtei Cluny in Burgund ist heute leider nur noch grobe Reste von Gebäuden. Doch wer die ursprünglichen Ausmaße auf Plänen betrachtet, erkennt die enormen Dimensionen in der Blütezeit.

Im Jahr 910 gegründet, erlebte die Abtei Cluny Höhen und Tiefen. Oft erhielten die frommen Mönche Unterstützung von den jeweiligen Herrschern und das Kloster wuchs zu einer heute unvorstellbaren Größe. Im 12. Jahrhundert hatte Cluny die Aufsicht über 1000 Klöstern. Erstaunlich und welche kirchliche Macht das Kloster damit hatte.

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Das Mauritshuis in Den Haag

Das Mauritshuis in Den Haag in den Niederlanden ist auf jeden Fall eine Reise wert. In diesem Museum sind bekannte und herausragende Kunstwerke zu bewundern. Besonders die niederländischen Maler und einige davon mit prachtvollen Blumen-Stillleben sind hier vertreten. Nicht darüber wundern, ich schwärme für diese Art von Gemälden.

Die Sammlungen der Königsfamilie befinden sich im Stadtschloss aus dem 17. Jahrhundert mitten im quirligen Zentrum von Den Haag und es feierte 2022 das zweihundertjährige Bestehen.

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Champignon-Museum in Saumur

Champignon-Museum in Saumur in Frankreich im Loire-Tal gelegen ist eine gute Idee für einen Ausflug mit der Familie. Es geht in die Höhle und in die größte Pilzsammlung Europas. Ein echtes Abenteuer ist es, die Gänge zu erkunden und nach einer Kurve überrascht eine unverhoffte Pilzart in leuchtenden Farben.

Zwischen den Besuchern fahren vorsichtig die Wagen der Arbeiter herum und sie ernten hier etwa 10 Tonnen Champignons, Austernpilze, Shii-Takes und andere exotische Pilze pro Jahr.

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Chateau de Cormatin in Burgund

Chateau de Cormatin in Burgund beim Städtchen Tournus ist ein reizendes Wasserschloss. Anfang des 17. Jahrhunderts im militärischen Stil erbaut, besticht es heute durch die Lage in einem weitläufigen Park.

Vom Parkplatz an der Straße gelangt man durch das Eingangshäuschen mit Shop und Ticketverkauf auf einem lauschigen Weg zum Schloss. Die Zugbrücke führt über den breiten Wassergraben. Vom Hof geht es ins Schloss ins besondere Treppenhaus.

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Tulpen kamen aus Kasachstan

Tulpen kamen aus Kasachstan und verbreiteten sich über die Jahrhunderte über die ganze Welt. Einen großen Anteil daran hatte das Osmanische Reich und sie integrierten einen Teil des Landes in ihr Reich. Die Eroberer durchstreiften das Land und in den Bergen fanden sie die bislang unbekannten Blumen und nahmen sie kurzerhand mit.

Der Sultan Süleyman der Erste lernte die Blume kennen und pflanzte sie in seine Palastgärten in Konstantinopel, dem heutigen Istanbul. Jedes Jahr zur Tulpenblüte gab der Sultan ein großes Fest und so verbreitete sich die Tulpe rasch in der Bevölkerung.

Zudem verschenkte der Herrscher Tulpenzwiebeln an Botschafter und Staatsgäste und die unscheinbare Zwiebel verbreitete sich über Europa. Die Nordländer fanden Gefallen an der braunen Zwiebel, die nach winterlichem Frost im Frühling in satten Farben erblühte.

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Leonardo da Vinci auf Clos Luce

Leonardo da Vinci auf Clos Luce liegt in Amboise im sehr sehenswerten Loire-Tal. In diesem Schloss hat der überragende Künstler die letzten drei Jahre seines Lebens verbracht. Das Chateau liegt nicht weit entfernt vom königlichen Anwesen und ist fußläufig auf einer Anhöhe zu erreichen.

Leonardo da Vinci machte sich auf Einladung des Königs Franz I. nur begleitet von einem Schüler und seinem Diener auf dem Weg. Im Gepäck hatte er seine liebsten Bilder, wie die berühmte Mona Lisa und noch zwei weitere und seine gesamten Manuskripte. Er musste geahnt haben, dass diese Station seine letzte sein würde, denn er war schon über sechzig Jahre alt. Der König bewunderte den Künstler sehr und versorgte ihn mit einer fürstlichen Pension und Leonardo konnte ohne finanzielle Sorgen seine vielfältigen Interessen folgen.

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Tournus in Burgund

Tournus in Burgund ist ein malerischer überschaubarer Ort direkt an der Saone. In der Innenstadt begegnen dem Besucher auf Schritt und Tritt ehrwürdige alte Häuser. Sofort fühlt man sich zurückversetzt. Hervor sticht die Abteikirche Saint-Philibert und die Türme ragen weithin sichtbar am Fluss empor. Drumherum versammeln sich gedrängt Gassen und Gässchen.

Nahe der Kirche befindet sich die Touristen-Information und ein deutschsprechender Mitarbeiter versorgte mich mit interessanten Informationen und Prospekten. Das ist in Frankreich wahrlich nicht selbstverständlich. Davor rastete eine Radler-Gruppe und versuchte mit Musik ihr nächstes Mittagessen zu verdienen.

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