Schlagwort-Archiv: UNESCO

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Welterbe in Mexiko

Welterbe in Mexiko und dazu gehören 34 anerkannte Stätten, Kulturerbe und Naturerbe. Große Kulturen schufen auf engem Raum herausragende Bauten und hinterließen ihren Nachkommen beeindruckende Relikte ihres Könnens.

Die Völker waren ständig bedroht von schlechten Ernten und Hungersnöten. Wohl deshalb versuchten sie mit hohen, mächtigen Bauten die Götter um Regen zu bitten und zu besänftigen. Das ging bis zu Menschenopfern.

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Kiosk, Trinkhalle oder Büdchen

Kiosk, Trinkhalle oder Büdchen gehören zu vielen Städten, doch fast an jeder Ecke entdeckt man sie im Ruhrgebiet. Die kleinen Nahversorger sind nicht zu unterschätzen. Inzwischen hat der Kiosk an der Ecke es sogar zum «Tag der Trinkhallen» und in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes geschafft.

Die ersten entstanden im 19. Jahrhundert. Mineralwasser-Anbieter boten dem Volk sauberes Trinkwasser an, denn Leitungswasser war damals ungenießbar. Außerdem war die Entlohnung der vielen Arbeiter in Form von Alkohol durchaus üblich und Trunksucht mit allen negativen Folgen ein Problem. Damit hatte das Bürgertum Probleme und sie förderten die Errichtung von Trinkhallen.

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Piazza Bellini in Palermo

Piazza Bellini in Palermo in Sizilien ist eine Ansammlung von beindruckenden Kirchen. Auf der ehemaligen Stadtmauer gebaut, erheben sie sich über den Platz und Besucher sowie Gläubige müssen erst Treppen steigen.

Zu nennen sind hier Santa Catarina, San Cataldo und Santa Maria Ammiraglio. Letztere gehören gemeinsam mit der Kathedrale von Monreale und Cefalú zum UNESCO-Welterbe der Arabisch-normannischen Gebäude.

Das besondere an den Kathedralen und Klöstern aus  normannischer Zeit im 12. und 13. Jahrhundert  ist die unvergleichliche Muster-Vielfalt. Deutlich sind hier Einflüsse aus Nordafrika zu entdecken.

Als eifriger Tourist lassen sich auf diesem Platz gleich drei Kirchen besichtigen, wenn sie denn geöffnet sind.

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Villa Romana del Casale

Villa Romana del Casale besticht die Besucher mit den unvergleichlichen Mosaiken, die fast in jedem Raum zu finden sind. Deshalb wurde die luxuriöse Ferienwohnung eines hohen Vertreters des römischen Senatoren-Adels zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Sie ist zwar heute zum Teil verfallen, doch die Struktur und viele der Mosaike sind noch deutlich zu erkennen.

Das berühmteste ist das im Saal der Mädchen im Bikini. Es stellt die älteste Abbildung von Frauen im Bikini, den Bikini-Mädchen, und war auch damals mehr als ungewöhnlich. Vielleicht handelte es sich um die Geliebten des Senators und er ließ sie Sport treiben. Natürlich nicht für die Öffentlichkeit, sondern zu seinem Privatvergnügen.

Die Villa zeigt mit Größe und Ausstattung sehr deutlich das Leben eines finanzkräftigen hochrangigen Mannes.

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Val d’Orcia in der Toskana

Val d’Orcia in der Toskana ist ein Muss für Fotografen und die sieht man auch im Herbst in den Haltebuchten. Zwar sind die Felder abgeerntet und die Farben sind eher braun. Doch die Zypressen stechen aus der welligen Landschaft in einem satten Grün hervor. Hier entstand das typische Bild der Toskana, die aber an anderen Orten wesentlich grüner aussieht.

Die Straße durch das Tal erstreckt sich von Pienza auf der Strada Provenziale 146 aus und führt an unglaublichen Aussichten vorbei.

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Welterbe in Deutschland

Welterbe in Deutschland gibt es 52. Das ist reichlich und zeugt von Geschichte. Die Welterbestätten lassen sich in Schlösser und Burgen, Kulturgeschichte, Natur und Gärten, Industriekultur, Architektur und Design, Kirchen und Klöster sowie Historische Städte einteilen.

Bei der Urlaubsplanung spielt UNESCO-Welterbe immer eine große Rolle. Sind die ausgewiesenen Stätten besucht, lässt sich meist sagen: Der Umweg oder der Besuch haben sich gelohnt, das war wirklich herausragend. Wie gut, dass ich da war.

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Bremen ist Stadt der Literatur

Bremen ist Stadt der Literatur und bekam den Titel am 31. Oktober 2023 von der UNESCO verliehen und gehört damit zum weltweiten Kreis der Kreativstädte. In Deutschland ist Bremen die zweite Stadt nach Heidelberg, die diesen Titel erhielt.

Es ist eine Auszeichnung für die lebhafte Literatur-Szene der Hansestadt an der Weser. Die Auszeichnung stärkt das Schaffen um Bücher, Lesen und Schreiben und vernetzt nutzbringende Kooperationen.

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Hansestadt Lübeck

Hansestadt Lübeck ist eine sehr sehenswerte Stadt und sie zählt zu den begehrten Reisezielen im Norden. Die alte Hansestadt am Fluss Trave, der direkt in die Ostsee mündet, lebte vom Handel. Dadurch entstanden gute Handelsbeziehungen zu allen Städten, die an der Ostsee lagen. Daraus entwickelte sich die Handels-Gemeinschaft «Hanse» und die umfasste die Ostsee sowie auch die Nordsee.

Den Reichtum der Stadt ist in der City deutlich zu sehen. Die Ziegel sind nicht nur einfache Backsteine, sondern sind zusätzlich aufwendig glasiert. So zum Beispiel am Wahrzeichen der Stadt, dem Holstentor, und am Rathaus. Die Kaufleute von Lübeck zeigten jedem Besucher der Stadt ihre einträglichen Geschäfte.

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Das Bergdorf Vezelay

Das Bergdorf Vezelay in Burgund und die Basilika samt Festung sind das Ziel vieler Touristen auf dem Weg ins Loire-Tal. Die Häuser ziehen sich den Bergrücken hinauf und an der Spitze steht die wuchtige Basilika. Ebenso wie heute war das Städtchen früher ein Anziehungspunkt für fromme Pilger, die den Jakobsweg entlangwanderten.

Das Örtchen hat jährlich etwa eine Million Besucher und dennoch ist nichts von Overtourism zu entdecken. Erstaunlicherweise findet jeder einen Parkplatz und wandert auf den verwinkelten Straßen mit alten Häusern und versteckten Gärtchen bergauf.

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Die Abtei von Fontenay

Die Abtei von Fontenay ist eine alte Zisterzienser-Abtei und im 12. Jahrhundert begann der Bau. Das gestaltete sich schwierig und das rundum sumpfige Gelände musste erst trockengelegt werden. Bis zum 15. Jahrhundert brachte es die Abtei zu großem Wohlstand und mehr als 200 Mönche lebten dort. In Fischteichen zogen sie Forellen und in der Schmiede stellten sie Handwerkszeug her. Auf den Feldern betrieben sie Ackerbau und in den Ställen hielten sie Vieh.

Der Niedergang begann im 16. Jahrhundert, als die Äbte nicht mehr von Mönchen gewählt, sondern von Königen bestimmt wurden. Schließlich wurde das Kloster verkauft und aufgelöst. Heute leben wieder einige Mönche darin.

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