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Das Haus des Reichs in Bremen

Das Haus des Reichs in Bremen ist während des Tags des offenen Denkmals und mit Führungen zu besichtigen. Gerne wird dies genutzt, um sich in den Hallen der Steuerverwaltung des Bundeslandes Bremen umzusehen. Der klotzige Bau steht an einem Platz in der Innenstadt.

Die Gebrüder Lahusen entschieden sich, den Firmensitz der Nordwolle von Delmenhorst nach Bremen zu verlegen. Dazu gaben sie den Auftrag zum Bau des Gebäudes im Stil des Expressionismus. Immerhin hatte die Nordwolle sich zum größten europäischen Wollkonzern entwickelt. Doch wenige Monate vor der Fertigstellung im Februar 1931 ging die Nordwolle in Konkurs. Die Chefs des Woll-Imperiums gingen in die Untersuchungshaft.

Ins repräsentative Gebäude zogen Behörden der Nationalsozialisten, wie zum Beispiel die Finanzverwaltung, der Reichsstatthalter, der Gauleiter und nach Kriegsende die Militärregierung ein. Weiterlesen

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Das Kloster Lüne in Lüneburg

Das Kloster Lüne in Lüneburg ist ein Ausflugstipp im Norden. In der Salzstadt liegt das mittelalterliche Kloster mitten im Grünen. Steht man vor dem Eingang zum Klosterareal, spürt man die Ruhe im Verkehrsgetöse der Stadt. Backsteine, Fachwerk und ein Kräutergarten laden zum Erkunden ein. Im Kloster, heute Konvent, leben Frauen, die hier ihren Lebensabend verbringen.

Das Kloster hat allerlei zu bieten und die Damen führen täglich Führungen durch. Es steht unter Denkmalschutz und ist nur mit Führungen zu besichtigen. Dabei erfahren die Besucher sehr viel Interessantes aus der wechselhaften Geschichte und aus dem Leben der Nonnen. Etwas Besonderes ist das angeschlossene Textilmuseum, in denen Kostbarkeiten aus sechs Jahrhunderten für die Zukunft bewahrt werden. Es zeigt die hohe Kunst der Stickerei und zum Beispiel die Verarbeitung von winzigen Flussperlen. Weiterlesen

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Das Museumsdorf Cloppenburg

Das Museumsdorf Cloppenburg ist zu jeder Jahreszeit einen Ausflug wert. Das reichhaltige Veranstaltungsprogramm mit Brotbacken, Handwerksvorführungen, alte Schule, Punsch und Pötte oder Schreiben mit Federn bietet Abwechslung für Eltern und Kinder.

Das Museumsdorf Cloppenburg liegt mitten in der Stadt und ist von belebten Straßen umgeben. Als grüne Lunge eignet es sich für einen gemütlichen Spaziergang durch die herrschaftlichen und ärmlichen Häuser oder Werkstätten. Die offen stehenden Türen laden zur Erkundung der Häuser ein. Erschöpfte können sich im Dorfkrug erholen. Neben Bauernhäusern, Scheunen oder Windmühlen sind wechselnde interessante Sonderausstellungen zu sehen. Weiterlesen

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Das Deutsche Salzmuseum

Das Deutsche Salzmuseum in Lüneburg zeigt, wie der Reichtum der Stadt zustande kam. Lüneburg nahe Hamburg ist die Salzstadt im Norden. Über 1000 Jahre bestimmte das Salz aus der Saline die Geschicke der Menschen. Es gab ihnen Arbeit und machte manche reich und mächtig. Das ist an den schönen Gebäuden deutlich zu sehen.

Erst 1980 schloss das Salzwerk seine Pforten. Im Industriedenkmal und Museum erfährt der Besucher heute alles, was es über Salz zu wissen gibt. Besonders interessant sind die riesigen Bleipfannen, in denen das Salzwasser, die Sole, verkochte. Das kostbare Salz blieb zurück und wurde für den Weiterverkauf in Säcke oder Kleinverpackungen abgepackt. Früher dampfte es aus 216 Pfannen, heute ist nur noch eine zu sehen. Im Museum dampft nichts mehr, aber die Schwere der Arbeit ist gut nachzuvollziehen. Weiterlesen

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Nordwolle Delmenhorst

Nordwolle Delmenhorst oder Nordwestdeutsches Museum für Industriekultur ist ein Relikt aus vergangener Zeit. Heute stehen auf dem Gelände nur einige Reste der Gebäude. In der Mitte ist ein Parkplatz, der wochentags aus den Nähten platzt.

Im Turbinenhaus ist das Fabrikmuseum. Es zeigt anschaulich die Entwicklung des Betriebs der Wollverarbeitung von 1884 bis 1981. Gleicht Delmenhorst heute einer Kleinstadt mit hoher Arbeitslosigkeit, war es früher der Nabel der Wollverarbeitung. Vor den Toren Bremens mit seinen Häfen und der Eisenbahn lag das Unternehmen verkehrsgünstig. Arbeitskräfte aus ganz Europa wurden angeworben. Unter harten Bedingungen verdienten sie ihr Geld. Weiterlesen

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Das Teemuseum in Norden

Das Teemuseum in Norden klärt umfassend über das ostfriesische Lieblingsgetränk auf. Über mehrere Etagen und Häusern im historischen alten Rathaus ist allerlei rundum das beliebte Getränk zu entdecken. Wechselnde Sonderausstellungen ergänzen das Angebot. Und so gibt es auch eine Extratour für Kinder.

Sehr aufschlussreich ist eine Teezeremonie. Die findet in der historischen Teeküche statt. Eine freundliche Dame bereitet den wirklich echten ostfriesischen Tee zu. Dazu erklärt sie den richtigen Ablauf beim Zubereiten und Trinken des anregenden Getränks. Die Gäste erfahren so etwas über Wulkje, Kandiszange und Teesahne. Die ostfriesische Kunst des Teetrinkens ist schließlich UNESCO Immaterielles Kulturerbe. Weiterlesen

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Das größte Schokoladenhaus der Welt

Das größte Schokoladenhaus der Welt steht in Berlin. Und das liegt zentral in der Charlottenstraße / Ecke Mohrenstraße am Gendarmenmarkt. Über mehrere Etagen ist die ganze Palette der Schokolade ausgebreitet.

Im Erdgeschoss stehen neben dem üppigen Verkaufstresen bekannte Gebäude Berlins aus Schokolade. So zum Beispiel das Brandenburgertor oder die Gedächtniskirche. In der Ecke sitzt ein weißer Bär, der Schokolade aus einer Kanne gießt. Der Bär ist das Wahrzeichen der Stadt. Weiterlesen

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Skyr aus Island

Skyr aus Island ist seit einiger Zeit auch in unseren Supermarktregalen zu finden. Doch was ist das?

Skyr ist ein traditionelles, isländisches Milchprodukt. Von der Konsistenz her ist es mit Quark oder dickflüssigem Joghurt zu vergleichen. Die Grundzutat von Skyr ist entrahmte, pasteurisierte Kuhmilch. Auffällig ist der sehr niedrige Fettgehalt mit 0,2 bis 0,5 Gramm und gleichzeitig der hohe Eiweißanteil mit 11 Gramm pro 100 Gramm. Skyr ist ähnlich fettarm wie Magerquark.

Bei Isländern ist Skyr sehr beliebt. Und das inzwischen auch in den USA, Europa und seit 2018 im Iran. Er kann mit unterschiedlichen Zutaten wie Früchten oder auch würzig wie mit Senf und Kräuter genossen werden. Die hauptsächliche Produktion in Island befindet sich in der Kleinstadt Selfoss. Nach der Legende sollen Wikinger vor über 1000 Jahren Skyr nach Island gebracht haben. Weiterlesen

Puschkin - Poet in Russland

Puschkin – Poet in Russland

Puschkin – Poet in Russland ist auch der Gründer der russischen Literatur im 19. Jahrhundert. Geboren wurde er in Moskau. Sein Vater war ein Offizier aus einem alten Adelsgeschlecht. Seine Mutter stammte von einem ursprünglich afrikanischen Sklaven ab, der Zar Peter zum Geschenk gemacht worden war.

Er ging ins Internat beim Zarenhof Carskoje Selo, in dem sich das Bernsteinzimmer befindet. Schon früh befasste er sich mit der Dichtkunst und schrieb viele Gedichte sowie Theaterstücke. Dabei eckte er bei Obrigkeit an und stand unter Kontrolle. Tragisch erlag er nach einem Duell seinen Verletzungen. Bei dem Duell ging es um die Ehre seiner Frau, mit der er vier Kinder hatte. Zudem soll er Spielschulden gehabt haben. Weiterlesen

Schifffahrt-nach-Plau-am-See

Schifffahrt nach Plau am See

Schifffahrt nach Plau am See und mit einer Fahrt durch die Schleuse in Malchow verspricht Aufregendes. Der Einstieg ist an diesem trüben Tag in Göhren-Lebbin Hafen. Nur wenige Menschen halten sich dort auf. Na gut, die Ticketverkäuferin wird es wissen. Ich warte auf das Schiff und wider Erwarten ist es gut besucht. Es kommt aus Waren an der Müritz und hat schon einige Gäste an Bord.

Und es geht los. Zuerst geht es Richtung Malchow und dort durch die Schleuse. Das ist eine Drehbrücke. Der gestoppte Verkehr verstopft die Straßen der Inselstadt. Durch einen Damm ist die Insel mit dem Festland verbunden. Weiter geht die Schifffahrt über den Plauer See nach Plau am See – das Ziel. Inzwischen schaut die Sonne hervor und die Temperaturen steigen an. Weiterlesen