jusupov-palast

Jusupov-Palast in Sankt Petersburg

Jusupov-Palast in Sankt Petersburg oder auch Moika-Palast ist ein Bespiel für die Lebensweise der Adligen. Das Palais diente der wohlhabenden russischen Adelsfamilie von 1830 bis 1917 als Hauptwohnsitz. Der heilige Teufel Rasputin wurde hier im Keller mit Zyankali im Madeira vergiftet.

Der Palast prunkt mit seiner üppigen Innenausstattung mit über 40.000 Kunstwerken in 120 Räumen. Das kann mit einem echten Königspalast durchaus mithalten. Nach der Oktober-Revolution wurde die Familie enteignet. Die Kunstwerke gelangten in die Eremitage. So blieben sie erhalten. Andere sind ins Ausland verkauft. Weiterlesen

rasputin

Tatort Sankt Petersburg

Tatort Sankt Petersburg – dahinter steckt eine dramatische Geschichte. Der ehemalige Bauer, Wanderprediger, Geistheiler und Mystiker Grigori Jefimowitsch Rasputin hatte auf die letzte Zarenfamilie einen großen Einfluss gewonnen.
Das gefiel den mächtigen Adligen gar nicht. So luden sie den Verhassten am 30. Dezember 1916 zu einem Festmahl in den Jusupov-Palast ein. Dort versuchten die Fürsten, ihn zu vergiften. Doch das war schwerer als gedacht. Und um seinen Tod ranken sich seitdem Legenden. Weiterlesen

greetsiel-ostfriesland

Der alte Hafen in Greetsiel

Der alte Hafen in Greetsiel in Ostfriesland ist malerisch. Das wissen auch viele andere Menschen. Bei sonnigem Wetter an einem Wochenende ist der Fischerort gut besucht. Für Entspannung sorgt der große Parklatz vor dem Ort. Zu Fuß geht es an zwei Mühlen vorbei zum Dorfkern. Manche bleiben schon gleich an der ersten Würstchenbude hängen.

Wer die verkehrsberuhigte Hauptstraße rechts wählt, gelangt zum alten Fischerhafen. Und hier ist es einfach wunderschön. Die Fischerhäuser stehen in Reihe und Glied. In den meisten sind nun Geschäfte, die die Bedürfnisse der Besucher stillen. Im Hafen liegen einige Fischerboote. Besonders an einem Sonnentag scheint dieser Ort geradezu unwirklich zu sein. Vergessen ist das ehemals harte Leben der Fischer. Weiterlesen

cuxhaven

Cuxhaven und die Alte Liebe

Cuxhaven und die Alte Liebe gehören auf ewig zusammen. Der ehemalige Schiffsanleger dient heute als Aussichtsplattform. Jedes Schiff im Fahrwasser der Unterelbe sagt der Mann vom Schiffsansagedienst an.

Und alt ist die Alte Liebe in der Tat. Denn sie wurde schon 1733 errichtet. Allerdings nur durch drei versenkte Schiffe. Die sollten den Hafeneingang vor Sturmfluten sichern. Später ersetzte ein Anleger aus Holz die Schiffe. Heute wandeln auf dem zweistöckigen Pfahlbau Touristen und schnuppern Seeluft. Aus dem Hafenbecken legen Schiffe mit den Zielen Seehunds-Bänke und Helgoland ab. Weiterlesen

apfel-tag

Tag des Deutschen Apfels

Tag des Deutschen Apfels wird am 11. Januar begangen. Elstar, Braeburn und Jonagold zählen zu den beliebtesten Apfelsorten der Deutschen. So kaufen Haushalte über 19 Kilogramm Äpfel pro Jahr. Davon stammen zwei von drei gegessenen Äpfeln aus Deutschland.

Verbraucher haben die Auswahl zwischen 20 Sorten. Das gesunde Kernobst enthält viele Vitamine und Mineralstoffe. Außerdem sind sie ideal zum Mitnehmen. Es gibt viele schmackhafte Gerichte mit Äpfeln. Die Palette reicht von süß über pikant bis zu herzhaft. Ausgerufen wurde der Tag des Deutschen Apfels von der Bundesvereinigung Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e. V.. Dazu finden an Apfel-Verkaufsstellen zahlreiche Aktionen rundum den Apfel statt. Weiterlesen

Bloody-Mary-Tag

Bloody-Mary-Tag

Bloody-Mary-Tag ist der jeweils der 1. Januar des Jahres. Warum ist dem klassischen Cocktail dieser Tag gewidmet? Das hat einen ganz einfachen Grund. Der Tomatensaft als Zutat soll gut gegen flaue Gefühle im Magen sein. Das werden nach Silvester viele Feiernde brauchen.

Um den schwachen Kreislauf in Schwung zu bringen, gehört Wodka dazu. Als Garnitur mit Vitaminen stecken eine Zitronenscheibe und ein Stück Sellerie-Staude am Glasrand. Die Sellerie-Stange dient auch zum Umrühren. Pfeffer und Salz sowie ein Schuss Tabasco-Soße runden den Geschmack des „Kater-Getränk“ oder „Pick-me-up“ ab. Weiterlesen

frankfurter-bethmaennchen

Frankfurter Bethmännchen

Frankfurter Bethmännchen haben rein gar nichts mit Beten zu tun. Es ist ein süßes Gebäck aus Marzipan. Gemahlene Mandeln, Puderzucker und Rosenwasser werden zu kleinen Kugeln geformt, mit Eigelb glasiert und gebacken. Als Besonderheit kleben seitlich drei halbierte Mandeln. Hauptsächlich zur Weihnachtszeit werden die Frankfurter Bethmännchen gerne verschenkt und genascht.

Woher kommen Frankfurter Bethmännchen? Es lebte einmal die Familie Bethmann in Frankfurt. Der Pariser Koch Gautenier der Familie soll sie 1838 erfunden haben. Die Mandeln symbolisierten die vier Söhne. Seit dem Tod eines Sohnes klebten nur noch drei Mandelhälften am Marzipan. Weiterlesen

weihnachtsmarkt-bremen-trolley-tourist

Grog und Glühwein

Grog und Glühwein, Jagertee oder einen Eierpunsch wärmen auf dem Weihnachtsmarkt in der Adventszeit auf. Wenn die Füße langsam auskühlen, helfen anregende Getränke dagegen. Woher kommt der Glühwein? Woher stammt der Grog?

Der Glühwein wird traditionell in der Adventszeit genossen. Und die Ursprünge des Glühweins liegen im Mittelalter. Kalt genossene Würzweine begeisterten auch damals die Menschen. Das älteste Glühwein-Rezept stammt aus dem 11. Jahrhundert. Mit Gewürzen und anderen zum Teil kostspieligen Zutaten entwickelten sich immer neue Variationen des Glühweins.

Für die Entstehung des Namens „Grog“ gibt es mehrere Versionen. Die schönste, aber Weiterlesen

weihnachtsbaum-trolley-tourist

Punsch auf dem Weihnachtsmarkt

Punsch auf dem Weihnachtsmarkt zu trinken oder vielleicht einen Glühwein gehört zur Vorweihnachtszeit unbedingt dazu. Die Auswahl an Weihnachtsmarkt-Getränken ist reichlich. Und scheinbar wird jedes Jahr etwas Neues erfunden. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Der Punsch war schon im Mittelalter bekannt. Der Name Punsch tauchte erstmals im 17. Jahrhundert auf. Der Ursprung des Be­griffs Punsch ist leider nicht mehr zu klären. Der Punsch ist von Italien und Frankreich eingewandert. „Bischof“ hieß früher ein heißer Punsch. Wurde dagegen der Punsch kalt genossen, hieß er Prälat oder Cardinal. Auch bei alkoholischen Getränken ist die Kirche allgegenwärtig.

Wer nicht am Stand auf dem Weihnachtsmarkt frieren möchte, kann zu Hause ein köstliches Getränk selbst zubereiten und  gemütlich auf dem Sofa trinken und den Advent genießen. Weiterlesen

potsdam-holland

Holländisches Viertel Potsdam

Holländisches Viertel Potsdam ist ein Kleinod und unbedingt einen Besuch wert. Die Straßen mit den Backstein-Häusern im echten holländischen Stil versetzen Touristen ins Flair der Niederlande. Doch warum ist plötzlich Klein-Holland im Zentrum von Potsdam?

Kaiser Friedrich Wilhelm I. – Soldatenkönig – hatte eine Vorliebe für niederländische Architektur. Durch die Verwandtschaft mit dem Hause Oranien-Nassau führte es ihn immer mal wieder ins Nachbarland. Er gab den Anstoß für die Stadterweiterung Potsdams. Es handelte sich um ein sumpfiges Gelände mit niedrigem Grundwasserspiegel. Für die Erbauung von Wohnhäusern und Werkstätten war holländisches Know-How gefragt. Weiterlesen