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Emaille-Museum in Rostow

Emaille-Museum in Rostow liegt hinter einer unscheinbaren Tür. Doch es lohnt sich für Besucher, diese einzigartige Schatzkammer zu besichtigen.

Die Kunst des Emaillierens kam im 10. Jahrhundert aus Byzanz nach Russland. Am bekanntesten sind in Russland Arbeiten aus Rostow – das Rostower Finift. Die Blütezeit der Emaille-Produktion lag im 16. bis 17. Jahrhundert. Emaille-Gegenstände nutzten hier die Menschen als Schmuck oder Verzierung, als religiöses Stücke oder zum Gedenken an den Zar. Pilger kauften gerne als Erinnerung ein kleines Emaille-Bild. Weiterlesen

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Terrakotta-Armee in Bremen

Terrakotta-Armee in Bremen und das vom 19. Mai bis zum 19. August 2018. Die friedlichste Armee der Welt macht Station in der Hansestadt. Die Terrakotta-Armee mit mehr als 250 Exponaten ist in der Überseestadt zu sehen. Originalgetreue Terrakotta-Krieger und weitere 100 Repliken aus der riesigen Grabanlage des ersten chinesischen Kaisers sind zu bestaunen.

Warum keine Originale? Gefunden wurde die Armee als Puzzle aus Ton-Scherben. Es dauert etwa ein Jahr, bis die Teile eines Soldaten wieder zusammengesetzt sind. Kein Original-Soldat gelangt außerhalb der chinesischen Grenzen. Sie sind einfach zu wertvoll. Beim Transport würden sie zerbrechen wie Blumentöpfe. Also nach China reisen und die Originale sehen oder die originalgetreuen Repliken in Bremen. Weiterlesen

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Rostow am Goldenen Ring

Rostow am Goldenen Ring ist im Westen wenig bekannt. Doch in Russland ist die Stadt am Nerosee jedem geläufig, denn Rostow ist eine der ältesten Städte Russlands.

Über Stadt, Klöster und Kirchen fegte im 13. Jahrhundert die mongolische Invasion hinweg und verbrannte alles. Die Christen wehrten sich vehement und auch Kriegerinnen verteidigten ihre Stadt. Sie verkleideten sich als Männer und bewaffnet versetzen sie Feinde in Furcht und Schrecken.

Nach dem Abzug der Mongolen verlegte ein Großfürst, der unter anderem auch Moskau beherrschte, seinen Sitz nach Rostow. Kaum vorstellbar. Das Handelszentrum Rostow pflegte Kontakte bis nach Byzanz, das heutige Istanbul am Bosporus. Weiterlesen

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Das Getränk Berliner Weisse

Das Getränk Berliner Weisse ist genauer eine typische Biersorte. Wegen des erfrischenden Geschmacks genießen Berliner dieses Bier auch mit Schuss. Der Schuss kann entweder grüner Sirup mit Waldmeistergeschmack oder rot mit Himbeergeschmack sein. Anfangs trank man das Getränk Berliner Weisse mit klarem Schnaps.

Das Bier pur genossen schmeckt leicht säuerlich. Deswegen wird es gerne mit süßem Sirup an heißen Tagen getrunken. Brauer stellen es aus Weizen- und Gerstenmalz her und das seit mehr als 300 Jahren. Weiterlesen

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Was ist Checkpoint Charlie?

Was ist Checkpoint Charlie? Wer nach Berlin reist, kennt diesen markanten Punkt der Stadt vielleicht nicht zwangsläufig. So erging es mir als Nachkriegskind und Westdeutsche. Schon davon gehört, aber wo liegt Checkpoint Charlie und was hat es damit auf sich.

So ergeht es vielen Besuchern. Dementsprechend voll ist es am Wachposten mit Pseudosoldaten. Hier standen sich im Kalten Krieg die Panzer gegenüber, wie alte Schwarz-Weiß-Fotos zeigen. Keiner wünscht sich diese Zeiten zurück. Obwohl der dritte Weltkrieg auf deutschem Boden damals sehr nah schien. Weiterlesen

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Was machte Casanova in Wolfenbüttel?

Was machte Casanova in Wolfenbüttel? Giacomo Casanova (1725 – 1798), bekannt als Abenteurer, Lebemann und Frauenversteher und weniger bekannt als Schriftsteller, Jurist und Priester, wohnte acht Tage in Wolfenbüttel.

Aus unerfindlichen Gründen musste er verschwinden und besuchte die kleine Stadt. In der befand sich die umfassende Herzog August Bibliothek. Er verbrachte eine Woche zwischen Büchern und übersetzte dabei eine Schrift in die italienische Sprache. Weiterlesen

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Lessing in Wolfenbüttel

Lessing in Wolfenbüttel – Wer war Lessing? Wo liegt Wolfenbüttel?

Gotthold Ephraim Lessing (1729 – 1781) war ein bedeutender deutscher Dichter und wird so manchem aus dem Deutsch-Unterricht noch in guter oder eher schlechter Erinnerung sein. Und doch beeinflusste er mir seinen Schriften nachhaltig die Literatur.

Die beschauliche und sehenswerte Stadt Wolfenbüttel liegt in der Nähe von Braunschweig im Bundesland Niedersachsen. In Wolfenbüttel steht mitten zwischen den Fachwerkhäusern das herrschaftliche Schloss. In der Nachbarschaft das Lessinghaus. Weiterlesen

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Wochenende in Wolfenbüttel

Wochenende in Wolfenbüttel und es wird garantiert nicht langweilig. Obwohl Wolfenbüttel nur 53.000 Einwohner zählt, ist das Städtchen überaus sehenswert. Ein Tag reicht nicht aus, um die Stadt zwischen Braunschweig und Harz wirklich zu entdecken. Um alle Winkel der Fachwerkstadt zu sehen, braucht es wenigstens zwei Tage.

Auch Familien mit Kindern fühlen sich hier wohl, denn die Hotelpreise sind erschwinglich. Es gibt zu vielen Themen Führungen, gleich ob Genuss oder Kultur. Oder vielleicht eine Tour durch das weltberühmte Jägermeister-Werk? Ja, richtig gelesen. Der Kräuterlikör wird in Wolfenbüttel hergestellt. Und noch heute ist das Stammhaus in der Altstadt zu bewundern. Weiterlesen

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Das Wahrzeichen von Sankt Petersburg

Das Wahrzeichen von Sankt Petersburg ist die bunte Auferstehungskirche. Im Zentrum der Stadt ragen ihre vergoldeten und mit bunten Kacheln verzierten Türme empor. Ansonsten stehen in Sankt Petersburg keine Kirchen im traditionellen Stil. Der Erbauer der Stadt, Zar Peter der Große, wollte solche altrussischen Kirchen nicht. Er hatte sie sogar ausdrücklich verboten.

Doch sein Nachfolger, Zar Alexander III., setzte sich darüber hinweg. Er war der Sohn des Ermordeten Zar Alexander II.. Denn genau an der Stelle fiel 1881 der Zar einem Attentat zum Opfer. Schon zwei Jahre später legte Alexander III. den Grundstein für den Bau. Der dauerte 25 Jahre. Weiterlesen