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Pienza in der Toskana

Pienza in der Toskana im malerischen Val d’Orcia ist eine Kleinstadt mit einer historischen Altstadt. Die Altstadt erhielt wegen ihres guten Erhaltungszustands das UNESCO-Welterbe Titel.

50 Kilometer von Siena entfernt ist es über eine überaus malerische Fahrt vorbei an seichten Tälern und Gehöften zwischen Zypressen zu erreichen. Bekannt ist das Tal durch den Film «Gladiator».

Pienza ist klein, die Straßen eng und verwinkelt und Parkplatz Mangelware, deshalb das Auto außerhalb abstellen und zu Fuß die Stadt auf 500 Meter hohen Berghügel erklimmen.

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Oldenburger Wallmuseum

Oldenburger Wallmuseum ist während eines Urlaubs an der Ostsee-Küste einen Ausflug wert. Mitten in der Stadt Oldenburg in Holstein liegt das Freilicht-Museum. Hier lebten vor etwa 1000 Jahren die Slawen in «Starigard» und trieben regen Handel. Zahlreiche archäologische Funde und Rekonstruktionen von Häusern und Werkstätten zeigen umfassend die Kultur.

Das Freilichtmuseum ist prima mit allen notwenigen Dingen, die Touristen so benötigen wie Lagepläne mit allen wichtigen Stationen, ausgestattet. Besonders die Dame an der Kasse erzählte mit einer Engelsgeduld jedem Besucher die aktuell tätigen Handwerker, wie zum Beispiel Leder stanzen, Bernstein schleifen oder mit Pfeil und Bogen schießen. Dazu erhielt jedes Kind ein Blatt zur Spurensuche und als Belohnung am Schluss ein kleines Überraschungspräsent. Besser kann ein Besuch nicht beginnen.

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Das Bernstein-Museum in Palanga

Das Bernstein-Museum in Palanga, einem mondänen Seebad an der Ostsee, ist eine Sehenswürdigkeit. Es zählt zu den meistbesuchten Museen des Landes. Das liegt wohl auch daran, dass es in einem idyllischen Park mit dazugehörigem Schloss ist. Das herrschaftliche weiße Schloss ließ ein Graf 1897 erbauen.

Von der Straße aus weist nur ein einfaches Schild auf das Bernsteinmuseum hin und wir suchen einen Parkplatz. Der Fußweg durch den Park dauert etwa sieben Minuten und in Abständen stehen weiße Bänke zum Ausruhen. Bei unserem Spaziergang im Nieselregen begegnen uns keine Menschen, doch im Museum sind wir nicht alleine.

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El Escorial bei Madrid

El Escorial bei Madrid im Dorf San Lorenzo ist ein Klosterpalast, in dem die Königsfamilie im Sommer residierte. Der Granit-Bau wirkt mächtig, riesig und kaum bei einer Besichtigung zu erfassen.

Damit zeigte Spanien Europa und der Welt seine wirtschaftliche Macht. Im 16. Jahrhundert in Auftrag gegeben, lebte hier zweitweise der königliche Hof. Mir kam es eher klösterlich vor und Zimmer für die Familie waren kaum zu entdecken.

Richtig interessant wurde es im Keller, denn dort sind die Grabstätten spanischer Könige und deren Familienangehörige.

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Der Bikini

Der Bikini – schon die Römerinnen trugen Bikini. Das ist auf Wandmalereien und Mosaik zu sehen. Beim Sport kleideten sich selbstbewusste Römerinnen mit einem Zweiteiler mit Hose und Brustband. Jedenfalls ist der uns bekannte Bikini älter als gedacht und keine Erfindung im vorigen Jahrhundert.

Genau ist der heutige Bikini eine Kreation von Louis Réard am 5. Juli 1946. Wenige Tage zuvor fanden auf dem Bikini-Atoll im Pazifik amerikanische Kernwaffentests statt. Daher stammt der Name und setzte sich in den folgenden Jahren durch. Das Bekleidungsstück für die Freizeit erregte damals Aufsehen wegen der ungewohnten Freizügigkeit.

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Die Knöpfe

Die Knöpfe brauchen Knopflöcher oder Schlaufen, um Jacken, Mäntel, Hosen, Schuhe zusammenzuhalten. Oft geben Knöpfe einem Kleidungsstück den besonderen Schick und zeugen von Geschmack.

Edle Knöpfe dienten auch als Zierde und hatten an Uniformen ihre Bedeutung. Bei Knopfsammlern sind Militärknöpfe sehr beliebt.

Knopflöcher wurden im 13. Jahrhundert in Deutschland erfunden, wahrscheinlich von einer fleißigen Näherin und breiteten sich in Europa aus. Der Beruf des Knopfmachers war dagegen Männersache und Knöpfe aus den verschiedensten Materialien entstanden.

Manchmal stiegt die Verwendung von Knöpfen enorm und es wurden dafür hohe Summen ausgegeben. Deshalb gab es Vorschriften, wer welche Knöpfe tragen durfte. Knöpfe unterlagen immer Modetrends.

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Palazzo Pitti in Florenz

Palazzo Pitti in Florenz gleicht einem Bollwerk bereit zur Abwehr von feindlichen Truppen. Doch es ist einfach nur ein Palast, gebaut von dem reichen Florentiner Kaufmann Pitti, der die Medici übertrumpfen wollte. Als er in die Pleite ging, übernahmen um 16. Jahrhundert die Medici den Palast und blieb seitdem in den Händen der jeweiligen Regierungen.

Heute beherbergt der Palazzo Pitti einige Museen wie die Gemäldesammlung der Medici, Mode-Museum, Porzellan- und Silber-Museum, die königlichen Gemächer und das Kutschen-Museum.

Interessant ist auch das marmorne Badezimmer von Napoleon.

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Fähre von Kiel nach Klaipedia

Fähre von Kiel nach Klaipedia war ein Erlebnis. Lange waren wir nicht mehr mit einer Fähre gefahren, deshalb war die Überfahrt ins Baltikum besonders spannend. Das Schiff legt am Ostuferhafen in Kiel an und ab. Man fährt auf einen der Fahrstreifen und hält in der Schlange. Davor liegt ein hellblaues Gebäude der Fährgesellschaft und dort findet die Registrierung statt.

Gemeinsam mit LKWs, Wohnmobilen, Fahrrädern, Motorrädern und Fußgängern warteten wir und beobachteten das Ausfahren der Wagen vom Schiff. Es schien kein Ende zu nehmen und erstaunte, wieviel Gefährte in den Bauch des weißen Schiffes passen.

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Miniatur-Wunderland Hamburg

Miniatur-Wunderland Hamburg, die Entstehung und als aktueller Besucher-Magnet der Hansestadt gleicht einem unerwarteten Phänomen. Aus einer spontanen Idee wurde ein Tourismus-Hotspot, der sich selber trägt und keinerlei Zuschüsse benötigt. Das liegt auch an den 23 Millionen Besuchern.

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Marionetten Museum in Palermo

Marionetten Museum in Palermo liegt in einer ruhigen Seitenstraße in einem alten Wohnhaus eines Adligen. Die Tradition des Marionetten-Theaters ist mit dem Immateriellen UNESCO Welterbe geehrt worden.

Das Museum lohnt einen Abstecher weg von den hektischen Touristenströmen. 1975 gegründet von dem Arzt Antonio Pasqualino gemeinsam mit dem Verein zur Erhaltung der Volkstraditionen. Es zeigt Gegenstände und nicht nur Marionetten, sondern auch Handpuppen und Schattenpuppen aus der ganzen Welt. So sind hier unter anderem die Puppen aus dem vietnamesischen Wasserpuppen-Theater zu sehen.

Beim gemächlichen Rundgang durch das verwinkelte Museum mit Videos erstaunt die vielfältige Ausgestaltung von Puppen. Das Spiel mit Marionetten ersetzte früher das heutige Fernsehen, Internet und Kino.

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