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Kathedrale von Palermo

Kathedrale von Palermo ist über einen kleinen Park zu erreichen. Das imposante Eingangstor empfängt die Besucher und es geht hinein in die Kühle. Der Dom ist die Kirche des Erzbistums Palermo und entsprechend groß. 

Zur Zeit der arabischen Besetzung Sizilien stand an diesem Ort eine Moschee. Während der normannischen Regierung wurde sie in den bekannten normannischen Stil umgebaut. Leider ist davon im Innenraum nicht mehr viel zu entdecken im Vergleich zu anderen Kirchen aus der Periode. Aber von außen erinnert der Dom sehr an die arabischen Einflüsse und lohnt deshalb mehrere Hingucker.

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Lucca in der Toskana

Lucca in der Toskana ist von einer mächtigen Mauer geschützt. Geparkt wird außerhalb und innerhalb ist die komplette Altstadt versammelt. Der über vier Kilometer lange Verteidigungsring bietet heute eine prima Aussicht auf Gassen, Gärten, Paläste und Kirchen.

In der Stadt pulsierte der Handel, denn wichtige Handelswege führten durch den Ort, ebenso wie Pilgerwege. Das belegen die mit weißem Marmor verkleideten Fassaden der Kirchen. Hier floss Geld in die Stadt.

Vermutlich von den Etruskern gegründet, wobei der Name vom keltischen Wort «Luk» deutsch «sumpfiger Ort» abstammen soll. Sicher ist die römische Einnahme der Stadt und deren Erweiterung. Die Mauer entstand erst im Mittelalter und musste nie einem Angriff standhalten.

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Perge bei Antalya, Trolley-Tourist

Perge bei Antalya

Perge, nur 18 Kilometer von dem bekannten Urlaubs-Ort Antalya entfernt, ist eine Ruinenstadt. Erste Ansiedlungen sollen im dritten Jahrtausend vor Christus entstanden sein. Später in der griechischen und römischen Periode  wurde die Handelsstadt Perge erweitert.

Theater mit 42 Rängen für 13.000 Zuschauer, ein Sportstadion für 12.000 Zuschauer, Bäder, Kirchen, Tempel, Markt (Agora) mit einem Abwasserkanal und Aquädukte zur Wasserversorgung  – alles was eine damalige Stadt lebenswert machte. Insbesondere Stadion und Theater sind noch gut erhalten, so dass nicht nur Steine am Boden liegen.

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Villa Reale bei Lucca

Villa Reale bei Lucca mit wechselvoller Geschichte ist heute im Top-Zustand und äußerst geschmackvoll renoviert. Sie wirkt äußerlich im Vergleich zur Villa Torrigiani eher schlicht. Und doch sind die Innenräume sehr wirkungsvoll gestaltet. In der Villa finden heute zahlreiche Veranstaltungen statt.

Einst eine Festung des Herzogs wurde die Villa von den jeweiligen Besitzern kräftig umgestaltet. Darunter waren reiche Familien, die Schwester Napoleons, deren Badezimmer zu sehen ist.

Im Café Villa Reale im Park beschließen wir unseren Besuch mit leckeren Köstlichkeiten.

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Der Windbeutel

Der Windbeutel hat sich vom Oma-Gebäck zum Snack für Zwischendurch und zur Krönung eines Ausflugs gemausert. Aufgeplustert steht er im Kuchenregal und wartet auf Käufer. Die müssen sich rasch entscheiden, den am nächsten Tag schmeckt er pappig.

Tiefgefroren und aufgetaut soll er seine fluffige Konsistenz behalten. Deshalb gibt es für den Nachmittagskaffee zu Hause kleine Windbeutel in der Tiefkühltruhe.

Der Windbeutel erlebt eine Renaissance. Ausflugslokale mit Adelstiteln erfinden ständig neue Variationen von süß zu herzhaft. In ganz Europa ist der Windbeutel unter verschiedenen Namen bekannt.  

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Villa Torrigiani bei Lucca

Villa Torrigiani bei Lucca ist noch heute im Privatbesitz. Die Eigentümer wohnen allerdings nicht im herrschaftlichen Schloss, sondern in einigen Nebengebäuden.

Beim Betreten des Schlosses durch einen Seiteneingang treffen wir auf eine Frau, die frische Blumen in Vasen verteilt und im Schloss dekoriert. Die Blumen stammen aus dem weitläufigen Garten.

Wir bezahlen das Eintrittsgeld und starten den Rundgang. Fotografieren ist leider in den Innenräumen verboten. Und wirklich, große Blumensträuße stehen auf Tischen und Anrichten in den verschiedenen Zimmern und es wirkt gleich wohnlicher.

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Oberharzer Bergwerksmuseum im Harz

Oberharzer Bergwerksmuseum im Harz, genauer in Clausthal-Zellerfeld, gehört gemeinsam mit der Oberharzer Wasserwirtschaft zum UNESCO-Welterbe. Es ist das älteste deutsche Bergbaumuseum und bietet die ganze Bandbreite des Bergbaus im Harz. Dazu gehören das Schaubergwerk und das Freilichtmuseum.

Technikaffine sehen das erste Drahtseil der Welt, das 1834 im Ort erfunden und zum Einsatz kam.

Im Museum sind Werkzeuge vom Bergbau des Mittelalters bis zum Ende 1930 ausgestellt. In den originalen Häusern erleben Besucher das Leben und Arbeiten hautnah. Enge Stiegen führen in obere Etagen, in denen früher gearbeitet wurde und heute die historischen Geräte untergebracht. Für Kinder wie Erwachsene ein Abenteuer.

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Termessos bei Antalya, Trolley-Tourist.de

Termessos bei Antalya

Termessos bei Antalya liegt 1100 Meter hoch und dort verbergen sich Überreste der antiken Stadt. Sie wurde im 2. und 3. Jahrhundert nach Christus erbaut. Damals kontrollierte das Volk von diesem erhöhten Standort aus die Schifffahrt im Golf von Antalya. Im Tal hatten sie ihre Getreidefelder, ihre Vorratslager natürlich oben.

Alexander dem Großen soll beim Anblick dieser Festung die Lust am Erobern vergangen sein. Archäologen verspürten ebenfalls noch keinen Drang, diese seltsame Ruine zu genauer zu erforschen, denn es fanden bislang keine Ausgrabungen statt. Für genaue Untersuchungen müsste der Wald gefällt werden und das ist sehr schwierig in einem Nationalpark.

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Kirche Degli Eremiti in Palermo

Kirche Degli Eremiti in Palermo gehört mit zum Arabisch-normannischen UNESCO-Welterbe. Nur vereinzelt verirren sich an diesen Ort Touristen. Sie gehört nicht zu den Hauptattraktionen von Palermo.

Wir kämpfen uns um eine Baustelle herum und gelangen in das ehemalige Klosterareal. Der Straßenlärm ist im Klostergarten nur noch gedämpft zu hören und sofort fällt die Hektik ab. Eine grüne Insel der Ruhe im Häusermeer der dichtbebauten Innenstadt.

Die Chiesa San Giovanni degli Eremiti, wie sie auch genannt wird, hat eine wechselvolle Geschichte erlebt. Als Kirche vom Papst im 9. Jahrhundert errichtet, hieß die Anlage Monastero di St. Ermete. Während der arabischen Besetzung war es ein islamisches Gebetshaus. Der normannische König Roger II. funktionierte sie wieder zu einem katholischen Gotteshaus um.

Bestechend ist ihre Schlichtheit, reichhaltigen Kirchenschmuck wird der Besucher vermissen.

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Die Meyer-Werft in Papenburg

Die Meyer-Werft in Papenburg in der Urlaubsregion Ostfriesland ist ein Besuchermagnet ohnegleichen. Auf dem riesigen Parkplatz stehen Autos aus allen Gegenden Norddeutschlands.

Die Besucher tauchen bei der Besichtigung in die Entstehung riesiger Kreuzfahrtschiffe ein. Manche träumen vielleicht von ihrer nächsten Kreuzfahrt und sehen hier hautnah die Entstehung der Schiffskolosse.

Das Besucherzentrum ist bestens organisiert und die Wartenden sind rasch in unterschiedlichen Führungsgruppen unterwegs. Wir hatten die 90-Minuten Führung vorab online gebucht.

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