Corona-Krise und virtuelles Reisen

Corona-Krise und virtuelles Reisen ist eine Möglichkeit, sich die Zeit zu vertreiben. Wer gerne reist, dem stehen viele Möglichkeiten offen, dass auch in solchen ungewöhnlichen Zeiten zu tun. So zeigen zum Beispiel viele Museen ihre Objekte im Internet. Und Zoos ohnehin, da sind kleine Eisbären in ihren Wurfhöhlen zu beobachten. Näher dran kommt man als Besucher nicht. Manche Musikkneipen zeichnen Konzerte auf und sie sind dann online zu sehen.

Also brauchen Menschen, deren soziales Leben auf ein Minimum eingeschränkt ist, nicht verzichten. Und spannende Bücher sind als E-Book immer noch zu haben, auch wenn Buchhandlungen leider schließen mussten.

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Der Louvre Abu Dhabi

Der Louvre Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist ein Prestige-Projekt der besonderen Art. Kunstwerke aus dem Louvre in Paris werden leihweise in das neu errichtete Kunstmuseum im Golfstaat gegeben. Ein fulminanter Komplex ist dazu 2017 eröffnet worden. Für den Namen Louvre und die Kunstwerke bezahlte der Staat eine erkleckliche Summe Dollars. Die Regierung kauft aber auch einige Objekte an. Es soll für die zahlreichen Touristen eine weitere Sehenswürdigkeit sein.

Der ganze Komplex auf einer Halbinsel ist weiß, groß und weitläufig. Das blaue Wasser ist stets nah. Die Bilder und Stauen haben viel Platz. Das Museum und die gekauften Kunstwerke sind im Privatbesitz der Familie des Emirs. Es soll nicht das einzige Museum auf der Halbinsel bleiben. Als nächstes entsteht das Guggenheim Abu Dhabi.

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Das Deutsche Pferdemuseum

Das Deutsche Pferdemuseum ist das zentrale Museum für die Kulturgeschichte des Pferdes. Die Ausstellung zeigt die Entwicklung vom ersten Pferdchen bis zum Hochleistungsrenn- oder Springpferd. Und das mit anschaulichen Objekten, mit denen Kinder wie Erwachsene mehr über Pferde erfahren.

Und das umfasst das ganze Spektrum rundum das Pferd. So zum Beispiel das dazugehörige Handwerk wie Sattler, Stellmacher und Hufschmied. Pferderassen und sportliche Aspekte kommen dabei nicht zu kurz. Natürlich darf das Karussellpferd mit dem Namen „Pippi“, das zur Olympiade 1972 den teilnehmenden Reitern gestiftet wurde, nicht fehlen. Auf ihm hinterließen namhafte Reiter ihre Autogramme.

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Das Freilichtmuseum am Kiekeberg

Das Freilichtmuseum am Kiekeberg zwischen Hamburg, Hannover und Bremen lohnt einen Ausflug.  Das Museumsdorf umfasst über 40 historische Gebäude. Das Arbeiten und Leben auf dem Lande kann hier hautnah erlebt werden. An manchen Tagen arbeiten sogar echte Menschen im traditionellen Outfit in den Häusern.

Neben historischen Landmaschinen gibt es zum Beispiel eine Kornbrennerei, Bäckerei, Kaffee-Rösterei mit Café und jede Menge zu sehen. Und das ganze Jahr über sind Aktionstage, sodass sich ein Wiederkommen stets lohnt. Auch in den Schulferien laufen extra Kinderveranstaltungen. Das das Museumsdorf beliebt ist, zeigen auch die Besucherzahlen. 2019 erreichten sie einen Rekord.

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Der Palast von Knossos

Der Palast von Knossos wurde schon 2000 vor Christus von den Minoern errichtet. Bei einer Reise nach Kreta ist der Palast ein absolutes Muss. Hat man vorher das Archäologische Museum in Heraklion mit den Originalen besucht, ist vieles wieder zu entdecken. Der Palast liegt etwas außerhalb von Heraklion und es fahren täglich Busse dorthin. Der große Parkplatz erfreut Touristen, die mit dem Auto kommen.

Das Areal erstreckt sich über eine Fläche von 75 Hektar zwischen zwei Hügeln. Nur ein Teil ist für die Öffentlichkeit zugänglich.  Im Wesentlichen sind es Steine, die die Ausmaße des Palastes zeigen. Markantes ist wieder aufgestellt und farbig angestrichen. Beim Durchwandern der Anlage wird deutlich, dass der Herrscher damals sehr mächtig war. 1200 Zimmer über fünf Ebenen mit einem Hofstaat von 10.000 Menschen war stattlich. Zum Vergleich: Das Schloss von Versailles verfügte über 1800 Zimmer.

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Pommes frites erfanden die Belgier

Pommes frites erfanden die Belgier und das schon laut einer Chronik im 18. Jahrhundert. Die Anwohner am Fluss Maas hatten die Tradition, kleine Fische zu fangen und zu frittieren. Im Winter war die Maas zugefroren und es gab keine Fische. Kurzerhand backten sie in Stifte geschnittene Kartoffeln in heißem Öl schwimmend aus. In Form, Größe und Zubereitung ähnelten sie zwar den Fischen, aber der andere Geschmack und die wunderbare Knusprigkeit begeisterte. Die Pommes waren erfunden und sie wurden als Imbiss oder Beilage weltweit bekannt.

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Das Überseemuseum in Bremen

Das Überseemuseum in Bremen entstand aus den Sammlungen zahlreicher Vereine.  Durch den regen Handel der Hansestadt gelangten Exponate aus der ganzen Welt nach Bremen. Und so sieht es auch im Innern aus. Hier sind die Kontinente vertreten. Nicht komplett, sondern jeweils mit ausgewöhnlichen Exponaten. Daher sollten Besucher nicht erwarten, zum Beispiel Amerika in seinen vielfältigen Facetten zu sehen, sondern nur Bruchstücke.

Und gerade das macht das Museum aus – vielfältig, abwechslungsreich, bunt.

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Bremen, Themenjahr 2020

Bremen phänomenal

Bremen phänomenal – so lautet die Devise für das Themenjahr 2020. Nach dem Raumfahrtjahr 2018 und dem Stadtmusikantensommer 2019 geht es in diesem Jahr um die Wissenschaft. Und das nicht trocken und langweilig, sondern in über 200 geplanten Veranstaltungen leicht verständlich.

Und damit haben die Bremer genügend Erfahrung, denn schon 2005 erhielt Bremen als erste deutsche „Stadt der Wissenschaft“ diesen Titel. Nicht nur das, die Wesermetropole ist einer der führenden Industriestandorte Deutschlands. Das gerät außerhalb der Stadt immer schnell aus dem Blickwinkel. Doch die Bremer sehen das ganz anders und wohnen und arbeiten gerne in der Stadt der kurzen Wege.

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Historische Altstadt Wismar

Historische Altstadt Wismar ist gemeinsam mit Stralsund UNESCO-Welterbe. Die Hansestadt in Mecklenburg-Vorpommern hat den zweitgrößten Hafen im sonnenreichen Bundesland. Während der Erkundung fallen die mächtigen Backsteinbauten als Erstes ins Auge. Diese heute überschaubare Stadt mit knapp 50.000 Einwohnern muss früher sehr wohlhabend gewesen sein. Davon zeugen die drei stattlichen Kirchen und die städtischen Gebäude in sogenannter Backsteingotik. Der Stadtkern ist für einen Tagesausflug gut geeignet.

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Sauerkraut von Soldaten erfunden

Sauerkraut von Soldaten erfunden und zwar von den Horden des Dschingis Khan. Den Spitznamen „Krauts“ bekamen aber wir Deutschen von den Engländern und Amerikanern. Wohl deshalb, weil Sauerkraut bei uns als Nationalgericht gilt. Das beliebte Wintergemüse mit Speck, fettem Fleisch und Würsten eine Stunde lang zu kochen, ist eine traditionelle Zubereitung. Bei Spitzenköchen allerdings gehört so etwas längst der Vergangenheit an. Hier stehen Zanderfilet in Krautaspik oder Apfel-Sauerkraut-Püree eher auf der Speisekarte.

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