Bank beim Stall bei Kaisen-Haus

Das Kaisen-Haus

Das Kaisen-Haus ist für heutige Verhältnisse ein recht kleines Haus, aber mit großer Bedeutung. Darin lebte die Familie Kaisen mit ihren vier Kindern von 1933 bis 1979. Sparsam und bescheiden blieb der sozialdemokratische Bürgermeister von Bremen immer. Von 1945 bis 1965 Bürgermeister und Präsident des Senats gestaltete er die Entwicklung der Stadt. Er ist für Bremen die Symbolfigur für den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg.

Das Siedlungshaus am Rande von Borgfeld mit Blick über die Wiesen ist noch original erhalten. Im ehemaligen Stallgebäude ist heute die Dokumentationsstätte, die von der Wilhelm & Helene Kaisen Stiftung ehrenamtlich betreut wird. Im Gewächshaus reift wieder Wein. Besucher können den Menschen und das Wirken von Wilhelm Kaisen hier entdecken.

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Kreta abseits der Küste

Kreta abseits der Küste ins Inselinneres zeigt das Leben der Inselbewohner. Sobald man sich vom Getümmel der Küstenorte ins Landesinnere wagt, kommt das ursprüngliche Leben der Bewohner zutage. Und beständig zu sehen, sind Olivenbäume. Teilweise sind sie sehr alt und knochig. Im Herbst entdecken wir auch Bauern, die gerade bei der Olivenernte waren. Ziegen und Schafe verstecken sich in der Mittagshitze im Gebüsch. Ob es sich um auf Kreta vorkommende Wildziegen handelt? Wohl nicht, es waren auch Schafe dabei.

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Die Thüringer Rostbratwurst

Die Thüringer Rostbratwurst hat eine jahrhundertealte Tradition. Sie wird zum Mitnehmen an rollbaren Bratständen gebraten. In ein aufgeschnittenes Brötchen gepackt, ist sie ein schnelles sättigendes Mittagessen. In den Innenstädten sind diese Wägelchen auf belebten Plätzen zu sehen. Und die Menschen kommen und holen sich eine frisch gebratene Wurst.

Thüringer Rostbratwurst ist eine gesetzlich geschützte geografische Bezeichnung und registriert. Das heißt, nicht jede Bratwurst darf die Bezeichnung tragen. Nur, wenn eine Herstellungsstufe wie Erzeugung, Verarbeitung oder Herstellung in der Herkunftsregion stattfindet. Neben der Rostbratwurst stehen auch Thüringer Leberwurst und Rotwurst im europäischen Verzeichnis. Die Thüringer Klöße leider nicht.

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Das Schloss Güstrow

Das Schloss Güstrow befindet sich am Rande der Altstadt. Von außen besticht es mit einer hellen Fassade und Türmchen. Es war mal ein weiterer Sitz der Herzöge von Mecklenburg neben Ludwigslust und Schwerin. Über eine Brücke geht es ins Innere der Schlossanlage. Wer sich zu einem Rundgang entschließt, wird einige ungewöhnliche Ausgestaltungen entdecken. So zum Beispiel der Jagdsaal mit lebensecht aussehendem Wild. Der war Vorbild für einige andere Schlösser in ganz Europa.

Auch die genauere Betrachtung der Stuckdecke lohnt. Sehr feine und kunstvolle Arbeit. Aber am nettesten ist die kleine Christusfigur, die mit Pausbäckchen den Betrachter freundlich anlächelt. Geschmückt ist sie mit einer viel zu großen Halskette und scheint sehr an ihrer Last zu tragen. Die Statue ist aus Holz geschnitzt und kam aus Rostock.

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Das Automuseum in Eisenach

Das Automuseum in Eisenach oder genauer „automobile welt eisenach“ kurz „awe“ zeigt die Fahrzeugproduktion seit 1898. In einem ehemaligen Firmengebäude präsentiert eine Stiftung anschaulich Werdegang und Technikgeschichte. Autos mit Namen wie DIXI, BMW, EMW, IFA, Wartburg und Opel wurden hier zusammengebaut.

Heute ist es eher ruhig auf dem Gelände. Parkplatz ist reichlich vorhanden. Gleich neben dem Museumsbau steht eine Bauruine. Der Begriff „lost place“ trifft es genau. Altes geht unter und neues entsteht. Das wird auch in dem Museum sehr deutlich. Wer für Oldtimer schwärmt, ist am richtigen Ort. Hier stehen die Schätze auf mehreren Etagen verteilt. Heute werden von Opel Autos in Eisenach gebaut und sind mit E-Autos ganz vorne dabei.

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Der Strandkorb

Der Strandkorb

Der Strandkorb ist in heißen Sommern an Nord- und Ostsee gern genutzt. Wer Handtücher mit Sandeinlagerungen und Decken nicht mag, mietet sich einen Strandkorb. Wenn er denn noch einen ergattert. Sie sind sehr begehrt und bieten Schutz vor Sonne, Wind, Regen und Sand.

Inzwischen gibt es Strandkörbe in allen Größen und Ausstattungen. Viele stehen in Gärten oder auf Terrassen und Balkonen. Sie schaffen sofort ein maritimes und gemütliches entspannendes Ambiente. Allein durch ihre Anwesenheit erzeugen sie ein Gefühl von Urlaub und Freizeit.

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Die Wartburg in Eisenach

Die Wartburg in Eisenach erlangte Berühmtheit, seit Luther dort Zuflucht suchte. Der Reformer Martin Luther musste vor seinen Verfolgern hier ins Exil gehen. Während seines Aufenthaltes übersetzte er das Neue Testament ins Deutsche. Einfache Menschen mit etwas Schulbildung konnten sie daher nun lesen und mussten sich nicht mehr darauf verlassen, was Priester ihnen sagten.

Die Wartburg ist eine Burg, die auf einem Hügel thront. Eine Straße geht den Berg in engen Windungen hinauf. Ist ein Parkplatz gefunden und ganz oben angekommen, erleben die Besucher ein baulich verwinkeltes Gemäuer, teilweise noch mit Fachwerk. Aber die Wartburg ist bestens auf Touristen eingerichtet. Ticketcenter, Gastronomie und Toiletten sind schnell zu finden.

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Margarites auf Kreta

Margarites auf Kreta, das Töpferdorf, liegt zwischen Rethymnon und Heraklion im Landesinneren. Das Dorf lässt sich gut mit dem Besuch des zehn Kilometer entfernten Kloster Arkadi, dem Nationalheiligtum der Kreter, verbinden. An der Dorfstraße reiht sich eine Töpferei neben der anderen. Bunte Töpferwaren aller Art hängen malerisch an den weißen Fassaden und verführen zum Kauf einer Vase oder Schale. Keramikkünstler sind in ihren Ateliers ebenso wie ihre Werke zu beobachten. Töpfern gehört in dem Bergdorf zur Tradition, die leider nur noch die verbliebenen Töpfer ausüben.

Dennoch kommen im Sommer Busse hierher und machen einen Stopp. Wo sie parken, ist mir ein Rätsel. Die Straßen sind sehr eng und Parkplatz Mangelware. Im Herbst ist es geruhsamer.

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Das Schloss Schwerin

Das Schloss Schwerin liegt malerisch an einem See. Schon bei der Fahrt zum Parkplatz beeindruckt es mit seinen Türmen und Türmchen. Über eine Brücke geht es auf die Schlossinsel. Der verwinkelte Prunkbau ist eingebettet in weitläufigen Parks und Gärten. Beim Wandeln durch die herrschaftlich ausgestatteten Räume ist das feudale Leben der Fürstenfamilie gut nachzuvollziehen. Die Repräsentations- und Lebensräume sind verschwenderisch ausgestattet. Kunstwerke und kostbare Porzellane sind in den Zimmern zu sehen.

Heute tagt der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern im Schloss. Für Besucher ist es als Museum mit Führungen geöffnet.

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Schloss Ludwigslust

Schloss Ludwigslust war mal die Hauptresidenz des Fürsten von Mecklenburg-Schwerin. So wirkt es auch, wenn man als Besucher die Schlossstraße durchfährt. An beiden Seiten stehen niedrige Backsteinhäuser, die nach Verwaltung aussehen. Ein genauer Blick auf beide Seiten zeigt, dass die Häuser baugleich sind. Der spätere Fürst verlegte seinen Hof wieder nach Schwerin. Danach nutzte das Herrscherhaus das Schloss Ludwigslust als Jagd- und Sommerresidenz.

Die Inneneinrichtung hat sich weitestgehend erhalten. Es sind herausragende Gemälde und Kunstschätze zu entdecken. Die Fürstenfamilie gehörte zu den leidenschaftlichen Sammlern. Das Innere des Schlosses vermittelt einen guten Eindruck über das Leben und Wohnen der Familie. Heute ist es ein Museum. Darin untergebracht sind Behörden und andere Verwaltungseinrichtungen. Es finden zahlreiche Veranstaltungen in Ludwigslust und im Garten statt.

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