Bücherschrank

Öffentliche Bücherschränke

Öffentliche Bücherschränke kommen richtig in Mode. Immer mehr wetterfeste Schränke oder ausrangierte Telefonzellen sind in Städten und Kleinstädten zu entdecken. Aus Bücherschränken kann sich jeder Bücherfreund bedienen. Manchmal sind wahre Schätze zu finden. Wer seine Bücherschätze abgeben möchte, kann sie da auch anderen zum Lesen zur Verfügung stellen. Und das Gute ist, sie sind 24 Stunden geöffnet. Eine einfache Form Bücher zu tauschen und preisgünstig zu lesen.

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Ginkgo in Weimar

Ginkgo in Weimar

Ginkgo in Weimar inklusive das Ginkgo-Museum, welches direkt am Markt liegt. Man kommt bei einem Standrundgang zwangsläufig daran vorbei. Im Erdgeschoss ist ein Laden mit Ginkgo-Pflanzen, im Obergeschoss das Museum. Dort gibt es auch Führungen und Verkostungen von Ginkgo-Produkten.

Ginkgo-Bäume haben in Weimar eine lange Tradition und sind überall in der Stadt zu finden. Ginkgo Bäume in Weimar. Der älteste ist 1815 gepflanzt worden und steht in der Puschkin Straße hinter der Musikhochschule gegenüber der berühmten Amalia-Bibliothek. Verantwortlich dafür war der damalige Hofgärtner, der den Baum aus Asien importierte und anpflanzte. Der jüngste wurde 1995 angepflanzt. Die Bäume können ein stolzes Alter erreichen, nämlich 1000 Jahre und älter. In China soll der älteste Baum ungefähr 4000 Jahre sein.

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Küchen dieser Welt

Die Küchen dieser Welt

Die Küchen dieser Welt sind die besten Beispiele für die Entwicklung des Menschen. Auch zeugen sie für kulturelle Eigenheiten im jeweiligen Land oder der Zeit. Es geht um die Zubereitung von Speisen. Menschen entdeckten irgendwann, das erhitztes Fleisch besser genieß- und verdaubar ist. Archäologen fanden Feuerstellen, Lehmöfen, Töpfe und Mahlsteine. Und ab dann ging es mit der Entwicklung des Menschen bergauf bis hin zur modernen Einbauküche.

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Halle-Himmelsscheibe

Die Himmelsscheibe von Nebra

Die Himmelsscheibe von Nebra stammt aus der frühen Bronzezeit etwa 2000 bis 800 Jahre vor Christus. Sie ist auf dem Mittelberg bei Nebra in Sachsen-Anhalt in einem Naturschutzgebiet von Schatzsuchern gefunden und an Antiquitätenhändler verkauft. Durch eine Aktion von Prof. Dr. Harald Meller und der Polizei gelang es, das wertvolle Fundstück zurück zu bekommen. Nun ist die besondere Scheibe mit Goldauflagerungen im Museum und kann besichtigt werden.

Sie gehört zum UNESCO-Dokumentenerbe. Warum? Die Scheibe zeigt die älteste konkrete Himmelsdarstellung der Menschheitsgeschichte und ist 3600 Jahre alt . Wer die Scheibe besaß und wusste, wie sie zu lesen war, hatte Macht über seine Mitmenschen. Sie gibt den Jahreskalender vor und zeigt an, wann zum Beispiel die Aussaat erfolgen sollte. Das war damals überaus bedeutend für die Menschen und sorgte für ihr Essen und Trinken.

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Das Solei

Das Solei ist ein traditionelles deutsches Gericht. Es sind hartgekochte Eier, die in starker Kochsalzlösung eingelegt werden. In zahlreichen Kneipen standen sie in einem großen Glas auf der Theke oder im sogenannten „Hungerturm“ zum Beispiel in Berlin. In der Vitrine hielt der Wirt Snacks bereit wie Rollmöpse, Schmalzbrote, Buletten oder Soleier. Der Begriff Hungerturm stammt vom Gefängnisturm alter Burgen. In Berliner Kneipen waren sie im 19. Jahrhundert sehr beliebt.

Soleier gibt es meiner Familie immer zu Ostern. Das ist wahrscheinlich ein alter ländlicher Brauch, denn im Frühling legen Vögel Eier, die dann haltbar gemacht werden mussten. Das passt zu den ganzen anderen Oster-Bräuchen rundum das Osterfest.

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Gasthaus Feuerkugel in Erfurt

Gasthaus Feuerkugel in Erfurt an der Krämerbrücke ist von außen und innen bewusst traditionell gehalten. Und traditionell schließt deftiges Essen natürlich mit ein. Aber wer es leichter mag, findet auch einige Gerichte mit regionalen Zutaten auf der Speisekarte. Wer Thüringer Klöße kosten möchte, ist hier genau richtig. Bei sommerlichen Temperaturen gibt es auch gemütliche Außenplätze.

Das Haus existiert schon seit 1587. Zuerst lebte ein zu Wohlstand gekommene Waid-Händler darin. 300 Jahre später wurde das Gebäude als Kaffeehaus, Tanzsaal und Versammlungsraum gemeinsam mit der alten Synagoge genutzt. 1930 verbot die Polizei dem Besitzer das Hüten von Schweinen im Hinterhof. Heute wäre das bei der engen Bebauung undenkbar. Nach der Wende wurde es nach alten Bauplänen grundlegend saniert.

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Der Schäferhof in der Lüneburger Heide

Der Schäferhof in der Lüneburger Heide oder Schnucken gucken in Neuenkirchen ist ein beliebtes Ausflugsziel. Im Sommer kommen Busse und die Besucher schauen sich auf dem historischen Heidehof um und trinken Kaffee. Die weiträumige Hofanlage umfasst den großen Schafstall, den alten Schafstall, das Brunnenhäuschen und den 200 Jahre alten Treppenspeicher mit Trauzimmer. Das ganze Areal umgibt ein originalgetreuer Eekenbolten-Tuun, ein Zaun der aus Holzscheiten zusammengesetzt ist. Im Hofladen kann frisches Schnuckenfleisch aus eigener Schlachtung erworben werden.

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Erfurter Blau

Erfurter Blau oder der Färberwaid oder das Deutsche Indigo ist eine Besonderheit in Erfurt. Zu entdecken ist Waid heute in einem Geschäft auf der Krämerbrücke. Doch früher war Waid zum Färben von Stoffen sehr begehrt. Waid ist eine zweijährige Pflanze aus deren Blättern der blaue Farbstoff gewonnen wird.

Seit dem 9. Jahrhundert wird Waid hauptsächlich in Thüringen angebaut. Erfurt war die Metropole des Waidhandels und der brachte Macht und Reichtum in die Stadt. Infolge des Dreißigjährigen Krieges und der Konkurrenz des Indigo aus Amerika und Indien verschwand der Waidanbau nach und nach. Heute gibt es noch eine gewisse Nachfrage als Ökofarbe.

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Die Überseestadt in Bremen

Die Überseestadt in Bremen ist ein Stadtteil. Auf dem ehemaligen Hafengelände an der Weser entsteht ein neues, völlig umgestaltetes Areal. Gewerbe, Vergnügen, Museen und Wohnungen siedeln sich in neuen Gebäuden oder in den alten Speichern an. Seit 2009 leben und arbeiten immer mehr Menschen im Stadtteil mit Vergangenheit.

Auf dem Tourentag konnten Interessierte ihn per Rad, zu Fuß oder mit dem Schiff erkunden. Ich nahm an der Schiffstour teil und der Kapitän machte auf Bedeutsames an den Ufern aufmerksam. So konnte ich zum Beispiel endlich den Molenturm sehen.

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Die Alte Synagoge in Erfurt

Die Alte Synagoge in Erfurt ist ein recht unscheinbares in der Altstadt. Schnell ist man vorbeigelaufen und denkt dabei, das Gebäude müsste eigentlich abgerissen werden. Nicht doch, das ist die alte Synagoge und Erfurt bewirbt sich damit um das UNESCO-Welterbe.

Mit dem Bau wurde um 1100 begonnen und danach mehrfach umgebaut. Nach dem Pogrom 1349, bei dem die Juden aus der Stadt gejagt oder getötet wurden, baute der neue Besitzer sie in ein Lagerhaus um. Später wurde das Gebäude als Tanzsaal genutzt. Die Bemalung ist noch zu sehen. Heute ist die alte Synagoge ein Museum und absolut einen Besuch wert.

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