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Oberharzer Bergwerksmuseum im Harz

Oberharzer Bergwerksmuseum im Harz, genauer in Clausthal-Zellerfeld, gehört gemeinsam mit der Oberharzer Wasserwirtschaft zum UNESCO-Welterbe. Es ist das älteste deutsche Bergbaumuseum und bietet die ganze Bandbreite des Bergbaus im Harz. Dazu gehören das Schaubergwerk und das Freilichtmuseum.

Technikaffine sehen das erste Drahtseil der Welt, das 1834 im Ort erfunden und zum Einsatz kam.

Im Museum sind Werkzeuge vom Bergbau des Mittelalters bis zum Ende 1930 ausgestellt. In den originalen Häusern erleben Besucher das Leben und Arbeiten hautnah. Enge Stiegen führen in obere Etagen, in denen früher gearbeitet wurde und heute die historischen Geräte untergebracht. Für Kinder wie Erwachsene ein Abenteuer.

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Termessos bei Antalya

Termessos bei Antalya liegt 1100 Meter hoch und dort verbergen sich Überreste der antiken Stadt. Sie wurde im 2. und 3. Jahrhundert nach Christus erbaut. Damals kontrollierte das Volk von diesem erhöhten Standort aus die Schifffahrt im Golf von Antalya. Im Tal hatten sie ihre Getreidefelder, ihre Vorratslager natürlich oben.

Alexander dem Großen soll beim Anblick dieser Festung die Lust am Erobern vergangen sein. Archäologen verspürten ebenfalls noch keinen Drang, diese seltsame Ruine zu genauer zu erforschen, denn es fanden bislang keine Ausgrabungen statt. Für genaue Untersuchungen müsste der Wald gefällt werden und das ist sehr schwierig in einem Nationalpark.

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Kirche Degli Eremiti in Palermo

Kirche Degli Eremiti in Palermo gehört mit zum Arabisch-normannischen UNESCO-Welterbe. Nur vereinzelt verirren sich an diesen Ort Touristen. Sie gehört nicht zu den Hauptattraktionen von Palermo.

Wir kämpfen uns um eine Baustelle herum und gelangen in das ehemalige Klosterareal. Der Straßenlärm ist im Klostergarten nur noch gedämpft zu hören und sofort fällt die Hektik ab. Eine grüne Insel der Ruhe im Häusermeer der dichtbebauten Innenstadt.

Die Chiesa San Giovanni degli Eremiti, wie sie auch genannt wird, hat eine wechselvolle Geschichte erlebt. Als Kirche vom Papst im 9. Jahrhundert errichtet, hieß die Anlage Monastero di St. Ermete. Während der arabischen Besetzung war es ein islamisches Gebetshaus. Der normannische König Roger II. funktionierte sie wieder zu einem katholischen Gotteshaus um.

Bestechend ist ihre Schlichtheit, reichhaltigen Kirchenschmuck wird der Besucher vermissen.

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Die Meyer-Werft in Papenburg

Die Meyer-Werft in Papenburg in der Urlaubsregion Ostfriesland ist ein Besuchermagnet ohnegleichen. Auf dem riesigen Parkplatz stehen Autos aus allen Gegenden Norddeutschlands.

Die Besucher tauchen bei der Besichtigung in die Entstehung riesiger Kreuzfahrtschiffe ein. Manche träumen vielleicht von ihrer nächsten Kreuzfahrt und sehen hier hautnah die Entstehung der Schiffskolosse.

Das Besucherzentrum ist bestens organisiert und die Wartenden sind rasch in unterschiedlichen Führungsgruppen unterwegs. Wir hatten die 90-Minuten Führung vorab online gebucht.

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Der Weihnachtsbaum

Der Weihnachtsbaum gehört zum Heiligen Abend dazu. Der Brauch, den Weihnachtsbaum aufzustellen und zu schmücken, ist erst 100 Jahre alt.

Römer nutzten zur Feier ihres „Gottes der Fruchtbarkeit“ Ende Dezember grüne Pflanzen wie Misteln, Efeu oder Lorbeer.

Germanen hängten im Winter Immergrünes an Haustüren, in Wohnräume und in Ställen auf. Grün schützte vor Blitz, Krankheiten und bösen Geistern, die bevorzugt in dunklen Ecken hausten. Solche Sitten übernahm das spätere Christentum.

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Putten in der Kunst

Putten in Kunst und andernorts tauchen als kleine dralle Engelchen auf. Die properen nackten Wesen (Putto italienisch kleiner Knabe) tummeln sich in Bildern und an Wänden sowie Decken.

Sie gehen auf den griechischen geflügelten Gott der Liebe Eros oder lateinisch Amor zurück. Italienische Künstler entdeckten die kleinen Bogenschützen der Antike wieder und gestalteten ihn als Kinderengel um.

Die Engelsknaben, das Geschlecht klein oder schamhaft verborgen, eroberten Gebäude in ganz Europa, nachdem sie Liebespfeil und Bogen an der Kirchentür abgegeben hatten.

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Palazzo Davanzati in Florenz

Palazzo Davanzati in Florenz ist aus dem 14. Jahrhundert. Wuchtig und massiv ragt das Wohnhaus mit fünf Etagen aus den Häuserschluchten hervor. Es ist eines der letzten alten Wohnhäuser ehemals reicher Familien in der Stadt.

Hier ist der Übergang von einem Wohnturm zu einem mittelalterlichen Palast zu sehen. Gleich am Eingang wird das sehr deutlich, denn Besucher stehen im Innenhof und das Treppenhaus windet sich hinauf. Es erstreckt sich durch das ganze Haus und die Bewohner waren wohl ständig auf den Treppen unterwegs. Man kann sich den Lärm und das Geklapper der Schuhe gut vorstellen.

Die Räume zeugen vom Leben und Arbeiten im Haus, denn alles fand hier statt.

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Stempel sammeln

Stempel sammeln ist ein beliebter Spass auf Reisen geworden. Der Tourismus hat die Sammel-Leidenschaft der Gäste entdeckt und stellt Sammelpässe gegen einen Kostenbeitrag zur Verfügung. Und nicht nur Kinder erfasst das Fieber, sondern auch Erwachsene gleichermaßen.

Ist man beim Wandern im Harz oder genießt die Nordsee-Luft heißt es die Augen nach Stempelkästen offenhalten. Oft sind sie in auffälligen Farben gehalten, mal in Grün, Blau oder Rot.

Inzwischen gibt es unzählige Möglichkeiten an Stempel zu kommen und viele touristische Gegenden schlossen sich diesem Trend an. Sketcher zeichnen meist im Freien und dokumentieren ihren Sketch gerne mit Stempel.

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Schloss Wernigerode im Harz

Schloss Wernigerode im Harz ragt über die Stadt hoch hinaus und ist schon von weitem zu sehen. Die Türme und Türmchen sind gut über dem Wald zu erkennen und es ähnelt einem Märchenschloss.

Wollen Besucher hinauf, besteigen Sie unten im Ort direkt beim Parkplatz eine kleine Bahn oder die «Wernigeröder Schlossbahn». Fahrradfahrer oder Wanderer steigen Strecken mit einer maximalen Steigung von 23 Prozent hinauf. Oben angekommen geht es noch einen steilen Fußweg bis zum Eingangstor. Von außen darf fotografiert werden, innen nicht.

Das jetzige Schloss stammt aus 17. Jahrhundert, nachdem es im 30jährigen Krieg zerstört wurde. Von Wehrhaftigkeit zeugen nur die Türme und die Mauern. Mehr gleicht es einem Residenzschloss zur Repräsentation.

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Castello di Donnafugata

Castello di Donnafugata liegt erhöht mitten in fruchtbaren Feldern. Mit dem Auto gelangt man über Landstraßen 15 Kilometer von Ragusa zur ehemaligen Adelsresidenz.

Beim Betreten des Geländes ist zu erahnen, wie groß das Landschloss ist. Doch beim Eingang ist auch das Vieh untergebracht und es riecht streng.

Im Schloss ist ein Kostüm-Museum mit sizilianischer Kleidung aus verschiedenen Epochen. Deutlich ist zu sehen, es ging hochherrschaftlich zu. Das steht im Gegensatz zur Bevölkerung, die eher arm war und für die Großgrundbesitzer schuften mussten.

Donnafugata umfasst 122 Zimmer. Besucher bekommen einen guten Einblick in die Verhältnisse vergangener Zeiten.

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