Archiv der Kategorie: Esskultur

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Pienza in der Toskana

Pienza in der Toskana im malerischen Val d’Orcia ist eine Kleinstadt mit einer historischen Altstadt. Die Altstadt erhielt wegen ihres guten Erhaltungszustands das UNESCO-Welterbe Titel.

50 Kilometer von Siena entfernt ist es über eine überaus malerische Fahrt vorbei an seichten Tälern und Gehöften zwischen Zypressen zu erreichen. Bekannt ist das Tal durch den Film «Gladiator».

Pienza ist klein, die Straßen eng und verwinkelt und Parkplatz Mangelware, deshalb das Auto außerhalb abstellen und zu Fuß die Stadt auf 500 Meter hohen Berghügel erklimmen.

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Messer, Löffel, Gabel

Messer, Löffel, Gabel und wie es dazu kam, dass Menschen zum essen Besteck benutzen. Das ist eine lange Geschichte, denn anfangs aßen die Menschen einfach mit bloßen Fingern. Bei gut einem Drittel der Weltbevölkerung ist dies, teils aus Tradition oder aus Armut, heute noch so.

Ein weiteres Drittel benutzt fingerfertig Essstäbchen und der Rest jongliert mit Gabel, Löffel und Messer.

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Der Maultaschentag

Der Maultaschentag wird jährlich am Gründonnerstag vor Ostern begangen. Unter Maultaschen verbirgt sich ein Gericht aus Schwaben, das von einem Mönch im Kloster Maulbronn erfunden sein soll und genau am Gründonnerstag.

In Schwaben werden in der Woche vor Ostern in vielen Familien Maultaschen in zahllosen Varianten zubereitet. Die «schwäbischen Ravioli» können mit unterschiedlichen Füllungen hergestellt werden. So kommen Fleischesser und Vegetarier in den Genuss von Maultaschen.

Der Weltmaultaschentag wird von vielen gastronomischen Betrieben gebührend begangen.

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Der Windbeutel

Der Windbeutel hat sich vom Oma-Gebäck zum Snack für Zwischendurch und zur Krönung eines Ausflugs gemausert. Aufgeplustert steht er im Kuchenregal und wartet auf Käufer. Die müssen sich rasch entscheiden, den am nächsten Tag schmeckt er pappig.

Tiefgefroren und aufgetaut soll er seine fluffige Konsistenz behalten. Deshalb gibt es für den Nachmittagskaffee zu Hause kleine Windbeutel in der Tiefkühltruhe.

Der Windbeutel erlebt eine Renaissance. Ausflugslokale mit Adelstiteln erfinden ständig neue Variationen von süß zu herzhaft. In ganz Europa ist der Windbeutel unter verschiedenen Namen bekannt.  

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Der Erfinder des süßen Senfs

Der Erfinder des süßen Senfs war 1854 Johann Conrad Develey in München. Er hatte sein Unternehmen Develey Senf & Feinkost 1845 gegründet und stellte anfangs französischen Senf her.

Den bayerischen oder süßen Senf entwickelte er aus körnigem Dijon-Senf, karamellisiertem Zucker, Branntwein-Essig und einer geheimen Gewürzmischung. In Bayern wird der süße Senf traditionell zur Weißwurst gegessen.

Nachdem Develey auf der Weltausstellung in Wien eine Medaille erhielt, durfte er sich wenig später «Königlich Bayerischer Hoflieferant» nennen.

Das Unternehmen Develey Senf & Feinkost existiert und expandiert.

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Frankfurter Grüne Soße

Frankfurter Grüne Soße besteht aus sieben frischen Kräutern und wird traditionell zu Salzkartoffeln und hartkochten Eier gegessen. Als Beilage passt die kalte Soße auch zu Fisch- und Fleischgerichten.

In Frankfurt und Umgebung ist die «Grie Soß» seit dem 19. Jahrhundert verbreitet und gehört zu den Spezialitäten der dortigen Küche.

Die Soße aus frisch gehackten Kräutern hat es inzwischen zu einem Produkt mit geschützter geografischer Angabe geschafft. Die Zubereitung und die Zutaten variieren.

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Suppen von der Steinzeit bis heute

Suppen von der Steinzeit bis heute, das ist eine lange Zeit und immer gab es Suppen bei arm und reich in Schüssel oder Teller.

Wir kennen Suppe als appetitanregende Vorspeise oder als kleine Zwischenmahlzeit.

Bei Festessen in China, markiert Suppe den Schluss des Menüs und dient der Resteverwertung.

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Bremer Klaben

Bremer Klaben ist ein stollenähnlicher Kuchen aus schwerem Hefeteig. Kennzeichen ist der hohe Frucht- und Fettanteil. Das zehn bis zwölfpfündige Gebäck ist meist 75 Zentimeter lang mit einer Breite von 15 und Höhe von 4 Zentimeter. Die Stange enthält reichlich Sultaninen, Orangeat, Zitronat, Mandeln und Gewürze wie Kardamom und Zimt. Nach dem Backen wird er mit Eistreiche glasiert, aber nicht gezuckert. Durch die lange, flache Form sind die abgeschnittenen Scheiben rechteckig.

Heute ist „Bremer Klaben“ eine europaweit geschützte Bezeichnung und er darf nur in Bremen, Bremerhaven, Delmenhorst und Verden nach einem festgelegten Rezept hergestellt werden.

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Nudel- und Pasta-Tag

Nudel- und Pasta-Tag ist der 25. Oktober eines jeden Jahres. An diesem Tag kommen Nudeln in jeder Form weltweit zu Ehren. Pasta sind Grundnahrungsmittel in Italien und auch bei uns inzwischen sehr beliebt und nicht mehr wegzudenken. Entstanden ist der Tag wahrscheinlich beim World Pasta Congress.

Doch dieser Tag ist nicht der einzige Tag der Würdigkeit der Nudel, sondern es gibt noch den Spaghetti-Tag am 4. Januar und den Tag der Tortellini am 13. Februar.

Feiern lässt sich dieser Tag natürlich mit einem Nudel-Gericht und da ist es gleich ob Spaghetti, Tortellini, Makkaroni oder Farfalle.

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Brokkoli ist lecker

Brokkoli ist lecker und zur Römerzeit gab es kaum eine festliche Mahlzeit ohne das gesunde Gemüse. Der grüne Verwandte vom Blumenkohl war das Geheimrezept gegen Kater nach einem Ess- und Trinkgelage.

Der „Bröckelkohl“ stammt aus Anatolien, Türkei, und gelangte erst nach Italien und eroberte dann ganz Europa. Der Name Brokkoli leitet sich denn auch vom italienischen Begriff „brocco“, zu Deutsch „Sprössling“ ab.

Heute ist das grüne Gemüse eine beliebte Beilage und liegt das ganze Jahr über in den Supermarktregalen, obwohl die heimische Brokkoli-Ernte im Herbst ist.

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