Archiv der Kategorie: Europa

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Metro in Sankt Petersburg

Metro in Sankt Petersburg sind Paläste des Volkes, so wollte es Stalin. Unter großen Schwierigkeiten wurde die Linie 1 mit acht Stationen gebaut und 1955 eröffnet. Der Untergrund von St. Petersburg ist moorig und die Arbeiter mussten tief graben, um auf festen Untergrund zu stoßen. Deshalb ist die Metro auch die tiefste der Welt. Die Rolltreppen sind über 100 Meter lang und damit länger als die in der Elbphilharmonie.

Für eine Fahrt ist eine Metro-Münze nötig, die nur in den Metro-Stationen erhältlich ist. Der Fahrpreis ist sehr günstig. Als Tourist kann man an jeder Station aussteigen und sich umschauen. Die Wände und der Fußboden sind aus weißem Marmor. Die grauen Marmorplatten kommen aus Karelien, eine Provinz im Norden. Manche Pfeiler sind ganz aus Glas gearbeitet. Da dies die Finanzen überstieg, gibt es davon nur ein paar. Dennoch ähnelt die ganze Metro wirklich einem Palast inklusive Kronleuchter und gilt als eine der weltweit schönsten. Weiterlesen

Tod an der Müritz - Kirche Malchow

Tod an der Müritz

Tod an der Müritz ist mein brandneuer Krimi. Er fand seine Ursprünge während eines Urlaubs in Göhren-Lebbin, Mecklenburgische Seenplatte. Da die Gegend reich an touristisch interessanten Sehenswürdigkeiten ist, machte ich mich auf den Weg. Besonders das Hexenmuseum in Penzlin faszinierte mich und dachte: das ist ein idealer Ort für eine Leiche. Daraus entwickelte sich die Geschichte und ein Mord kam zum anderen. Der Serientäter war gedanklich geboren.

In der Handlung sind sehenswerte Orte, die manchmal abseits der Touristenpfade liegen, beschrieben. Meine Fotos unterstützten mich beim Schreiben und beschreiben der Orte. Die Handlung und die Personen sind frei erfunden, einiges musste ich zu Gunsten der Geschichte verändern. Den Ort Adamshoffnung zum Beispiel wählte ich aus, weil schon allein der Name inspiriert. Ich bitte dort lebenden Menschen um Entschuldigung. Weiterlesen

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Das Haus des Reichs in Bremen

Das Haus des Reichs in Bremen ist während des Tags des offenen Denkmals und mit Führungen zu besichtigen. Gerne wird dies genutzt, um sich in den Hallen der Steuerverwaltung des Bundeslandes Bremen umzusehen. Der klotzige Bau steht an einem Platz in der Innenstadt.

Die Gebrüder Lahusen entschieden sich, den Firmensitz der Nordwolle von Delmenhorst nach Bremen zu verlegen. Dazu gaben sie den Auftrag zum Bau des Gebäudes im Stil des Expressionismus. Immerhin hatte die Nordwolle sich zum größten europäischen Wollkonzern entwickelt. Doch wenige Monate vor der Fertigstellung im Februar 1931 ging die Nordwolle in Konkurs. Die Chefs des Woll-Imperiums gingen in die Untersuchungshaft.

Ins repräsentative Gebäude zogen Behörden der Nationalsozialisten, wie zum Beispiel die Finanzverwaltung, der Reichsstatthalter, der Gauleiter und nach Kriegsende die Militärregierung ein. Weiterlesen

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Das Kloster Lüne in Lüneburg

Das Kloster Lüne in Lüneburg ist ein Ausflugstipp im Norden. In der Salzstadt liegt das mittelalterliche Kloster mitten im Grünen. Steht man vor dem Eingang zum Klosterareal, spürt man die Ruhe im Verkehrsgetöse der Stadt. Backsteine, Fachwerk und ein Kräutergarten laden zum Erkunden ein. Im Kloster, heute Konvent, leben Frauen, die hier ihren Lebensabend verbringen.

Das Kloster hat allerlei zu bieten und die Damen führen täglich Führungen durch. Es steht unter Denkmalschutz und ist nur mit Führungen zu besichtigen. Dabei erfahren die Besucher sehr viel Interessantes aus der wechselhaften Geschichte und aus dem Leben der Nonnen. Etwas Besonderes ist das angeschlossene Textilmuseum, in denen Kostbarkeiten aus sechs Jahrhunderten für die Zukunft bewahrt werden. Es zeigt die hohe Kunst der Stickerei und zum Beispiel die Verarbeitung von winzigen Flussperlen. Weiterlesen

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Das Museumsdorf Cloppenburg

Das Museumsdorf Cloppenburg ist zu jeder Jahreszeit einen Ausflug wert. Das reichhaltige Veranstaltungsprogramm mit Brotbacken, Handwerksvorführungen, alte Schule, Punsch und Pötte oder Schreiben mit Federn bietet Abwechslung für Eltern und Kinder.

Das Museumsdorf Cloppenburg liegt mitten in der Stadt und ist von belebten Straßen umgeben. Als grüne Lunge eignet es sich für einen gemütlichen Spaziergang durch die herrschaftlichen und ärmlichen Häuser oder Werkstätten. Die offen stehenden Türen laden zur Erkundung der Häuser ein. Erschöpfte können sich im Dorfkrug erholen. Neben Bauernhäusern, Scheunen oder Windmühlen sind wechselnde interessante Sonderausstellungen zu sehen. Weiterlesen

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Das Deutsche Salzmuseum

Das Deutsche Salzmuseum in Lüneburg zeigt, wie der Reichtum der Stadt zustande kam. Lüneburg nahe Hamburg ist die Salzstadt im Norden. Über 1000 Jahre bestimmte das Salz aus der Saline die Geschicke der Menschen. Es gab ihnen Arbeit und machte manche reich und mächtig. Das ist an den schönen Gebäuden deutlich zu sehen.

Erst 1980 schloss das Salzwerk seine Pforten. Im Industriedenkmal und Museum erfährt der Besucher heute alles, was es über Salz zu wissen gibt. Besonders interessant sind die riesigen Bleipfannen, in denen das Salzwasser, die Sole, verkochte. Das kostbare Salz blieb zurück und wurde für den Weiterverkauf in Säcke oder Kleinverpackungen abgepackt. Früher dampfte es aus 216 Pfannen, heute ist nur noch eine zu sehen. Im Museum dampft nichts mehr, aber die Schwere der Arbeit ist gut nachzuvollziehen. Weiterlesen

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Nordwolle Delmenhorst

Nordwolle Delmenhorst oder Nordwestdeutsches Museum für Industriekultur ist ein Relikt aus vergangener Zeit. Heute stehen auf dem Gelände nur einige Reste der Gebäude. In der Mitte ist ein Parkplatz, der wochentags aus den Nähten platzt.

Im Turbinenhaus ist das Fabrikmuseum. Es zeigt anschaulich die Entwicklung des Betriebs der Wollverarbeitung von 1884 bis 1981. Gleicht Delmenhorst heute einer Kleinstadt mit hoher Arbeitslosigkeit, war es früher der Nabel der Wollverarbeitung. Vor den Toren Bremens mit seinen Häfen und der Eisenbahn lag das Unternehmen verkehrsgünstig. Arbeitskräfte aus ganz Europa wurden angeworben. Unter harten Bedingungen verdienten sie ihr Geld. Weiterlesen

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Das Teemuseum in Norden

Das Teemuseum in Norden klärt umfassend über das ostfriesische Lieblingsgetränk auf. Über mehrere Etagen und Häusern im historischen alten Rathaus ist allerlei rundum das beliebte Getränk zu entdecken. Wechselnde Sonderausstellungen ergänzen das Angebot. Und so gibt es auch eine Extratour für Kinder.

Sehr aufschlussreich ist eine Teezeremonie. Die findet in der historischen Teeküche statt. Eine freundliche Dame bereitet den wirklich echten ostfriesischen Tee zu. Dazu erklärt sie den richtigen Ablauf beim Zubereiten und Trinken des anregenden Getränks. Die Gäste erfahren so etwas über Wulkje, Kandiszange und Teesahne. Die ostfriesische Kunst des Teetrinkens ist schließlich UNESCO Immaterielles Kulturerbe. Weiterlesen

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Das größte Schokoladenhaus der Welt

Das größte Schokoladenhaus der Welt steht in Berlin. Und das liegt zentral in der Charlottenstraße / Ecke Mohrenstraße am Gendarmenmarkt. Über mehrere Etagen ist die ganze Palette der Schokolade ausgebreitet.

Im Erdgeschoss stehen neben dem üppigen Verkaufstresen bekannte Gebäude Berlins aus Schokolade. So zum Beispiel das Brandenburgertor oder die Gedächtniskirche. In der Ecke sitzt ein weißer Bär, der Schokolade aus einer Kanne gießt. Der Bär ist das Wahrzeichen der Stadt. Weiterlesen

Puschkin - Poet in Russland

Puschkin – Poet in Russland

Puschkin – Poet in Russland ist auch der Gründer der russischen Literatur im 19. Jahrhundert. Geboren wurde er in Moskau. Sein Vater war ein Offizier aus einem alten Adelsgeschlecht. Seine Mutter stammte von einem ursprünglich afrikanischen Sklaven ab, der Zar Peter zum Geschenk gemacht worden war.

Er ging ins Internat beim Zarenhof Carskoje Selo, in dem sich das Bernsteinzimmer befindet. Schon früh befasste er sich mit der Dichtkunst und schrieb viele Gedichte sowie Theaterstücke. Dabei eckte er bei Obrigkeit an und stand unter Kontrolle. Tragisch erlag er nach einem Duell seinen Verletzungen. Bei dem Duell ging es um die Ehre seiner Frau, mit der er vier Kinder hatte. Zudem soll er Spielschulden gehabt haben. Weiterlesen