Archiv der Kategorie: Europa

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Die alte Parkuhr

Vor Zorn geschlagen und mit dem Fuß getreten – so manche eiserne Parkuhr musste einiges erdulden. Aber die gehassten Parkuhren sind nur noch in kleinen Orten zu finden. Erfunden in Amerika, wurde die erste vor 60 Jahren in Duisburg aufgestellt. Zwischenzeitlich gaben Hersteller von Parkuhren die Produktion allerdings auf. Parkschein-Automaten und Parkscheiben ersetzten das „Groschengrab“. Die Umstellung auf Cent und Euro war zu kostenintensiv. Mittlerweile kaufen Nostalgiker und Sammler alte Parkuhren online.

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Kriminalmuseen in Deutschland

Kriminalmuseen in Deutschland

Kriminalmuseen in Deutschland gibt es einige, die hier von Nord nach Süd vorgestellt werden. Spektakuläre Kriminalfälle, True Crime, Polizei und Waffen üben bei vielen Menschen eine besondere Faszination aus. Dem tragen Kriminalmuseen Rechnung und Interessierte können die gesammelten Objekte anschauen und sich vielleicht bei einer Führung die Geschichten dazu erläutern lassen.

Oft entstanden diese Museen durch die Sammelleidenschaft eines einzelnen Polizeibeamten. Im Folgenden stelle ich, leidenschaftlicher Krimi-Fan, sie vor.

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Totengrund in der Lüneburger Heide

Totengrund in der Lüneburger Heide ist ein erstaunliches Tal. Im Naturschutzgebiet nur zu Fuß zu erreichen, ist es in jeder Jahreszeit einen Abstecher wert. Eine seltsame Landschaft erwartet einen, irgendwie außerirdisch. Besonders wenn im Herbst die Nebel hochsteigen, kommen einem sofort Grusel- und Gespenstergeschichten in den Kopf. Während der Heideblüte im August bezaubert der Talkessel mit einem leuchtenden violett-lila Blütenmeer. Wacholder-Büsche stechen sattgrün heraus und Hirten führen ihre Heidschnucken-Herden durchs Tal.

Doch wie kam es zu dieser eigenartigen Landschaft? Wie kam es zum Namen?

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Schloss Friedenstein in Gotha

Schloss Friedenstein in Gotha mit Park und Kunstgalerie ist einen Abstecher wert. Das Schloss liegt auf einem Hügel und zu Füßen liegt die Stadt. Es gehörte zum Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg mit der Residenzstadt Gotha.

Im 17. Jahrhundert ließ der Herzog „Ernst der Fromme“ noch im Dreißigjährigen Krieg seine Residenz erbauen. Wegen der Grauen des Krieges nannte er es „Friedenstein“. Interessant ist, dass es noch zu seinen Lebzeiten fertiggestellt wurde und das Schloss hatte sehr viel Glück, denn es musste keine Zerstörung erleben.

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Alexander von Humboldt

Alexander von Humboldt (1769-1859) ist auf der ganzen Welt bekannt. Nach dem Naturforscher aus Deutschland sind eine Meeresströmung, Blumen, Schiffe, Mondkrater und die Universität in Berlin und das neue Humboldt-Forum im neuen Stadtschloss benannt.

Das Universalgenie ist allgegenwärtig. Er prägte die Wissenschaften des 19. Jahrhunderts nachhaltig. Doch er forschte und sammelte nicht nur in seinem Wissenschaftsturm, sondern schrieb zahlreiche Bücher, die auch interessierte Menschen lesen konnten. Die Erlebnisse und Erkenntnisse von seinen Reisen nach Amerika und Russland teilte er mit seinen Kollegen. Mit Johann Wolfang von Goethe verband ihn eine enge Freundschaft.

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Der Heidschnucken-Wanderweg in der Lüneburger Heide

Der Heidschnucken-Wanderweg in der Lüneburger Heide erstreckt sich von Harburg / Hamburg bis nach Celle und das sind 223 Kilometer. Die Route ist in Etappen aufgeteilt von sieben bis 28 Kilometer.

Manche Wanderer schaffen die ganze Strecke, aber je nach Kondition und Lust können Teilstrecken abgelaufen werden. Die beteiligten Touristik-Büros bieten organisierte Pakete an, wie zum Beispiel „Wandern ohne Gepäck“, in dem Hotels, Lunch mit Getränken, Gepäckbeförderung und Kartenmaterial enthalten sind. Also ganz bequem geht es auf Tour durch eine einzigartige Landschaft.

Wer eine Pause braucht nimmt den Heide-Shuttle und kürzt den Weg zum nächsten Ziel oder Treffpunkt ab.

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Das Völkerschlacht-Denkmal in Leipzig

Das Völkerschlacht-Denkmal in Leipzig scheint aus der Zeit gefallen. Einen Sieg in einer mörderischen Schlacht so zu heroisieren, entspricht nicht mehr unseren Vorstellungen. Und doch ragt es als steinernes Monument in den Himmel und gehört auch zur „Straße der Monumente“, zu der auch die Wartburg zählt.

Der See mit einem Park lädt zu einem Sommer-Sonntagsausflug ein. Und das nutzen während unseres Besuches viele Menschen. Sie kümmert nicht das Andenken an die Schlacht gegen Napoleon, der im 19. Jahrhundert ganz Europa im Griff hatte. Auf dem geräumigen Gelände und im Denkmal finden auch Konzerte statt.

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Das Goethe-Haus in Weimar

Das Goethe-Haus in Weimar liegt mitten im Stadtzentrum. Ist auf dem Platz davor noch lebhaftes Treiben, ist innen Ruhe. Im Garten ist nur an den Häuser rundherum zu erkennen, dass man sich in der City befindet.

In den Zimmern sind das Leben des großen deutschen Dichters und Freund von Alexander von Humboldt sehr gut nach zu vollziehen. Für uns heute verwunderlich ist, dass die Räume relativ klein sind. Dabei war das Haus für damalige Verhältnisse sehr geräumig. Es musste die ganze Familie darin wohnen und arbeiten. Und der Angestellte des Herzogs von Weimar erhielt viel Besuch und würde überallhin eingeladen. Er erhielt viele Ämter und musste auch private Aufträge des Herzogs erledigen.

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Käthe Kruse Puppen

Käthe Kruse Puppen sind in Bad Kösen nahe der Domstadt Naumburg in Sachsen-Anhalt produziert worden. Die Puppen-Gestalterin hatte dort ihre geräumige Produktionshalle errichtet. Mit ihrer Familie lebte sie von 1912 bis 1950 im Örtchen. Nach dem 2. Weltkrieg zog sie wegen der sich verändernden politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse nach Donauwörth. Dort befindet sich noch heute die Produktion der beliebten Puppen, die sich inzwischen zu wertvollen Sammlerstücke entwickelten.

In Bad Kösen ist heute die „Puppenwelt der Käthe Kruse“ zu besichtigen und in Donauwörth ist das Käthe-Kruse-Puppen-Museum.

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Naumburger Dom

Naumburger Dom ist UNESCO-Welterbe. Warum das? Der Bau des Doms begann schon um 1000 nach Christi und wurde mehrmals angebaut und umgebaut. Das wirklich beeindruckende steht im West-Chor. Dort stehen in Stein gemeißelt die Stifter-Figuren. Und das nicht, wie sonst in Kirchen ernst und würdig dreinschauend, sondern hier tragen sie menschliche Züge. Besonders die Markgräfin Uta, die im 10. / 11. Jahrhundert lebte, besticht mit ihren geradezu lieblichen Gesichtszügen. Sie galt damals als die schönste Frau des Mittelalters. Der Betrachter kann da nur zustimmen. Ihr Mann Ekkehard II. dagegen wirkt lebensecht, aber etwas feist. Der Name des Künstlers verliert sich leider im Dunkel der Geschichte.

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