Archiv der Kategorie: Europa

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Das Deutsche Pferdemuseum

Das Deutsche Pferdemuseum ist das zentrale Museum für die Kulturgeschichte des Pferdes. Die Ausstellung zeigt die Entwicklung vom ersten Pferdchen bis zum Hochleistungsrenn- oder Springpferd. Und das mit anschaulichen Objekten, mit denen Kinder wie Erwachsene mehr über Pferde erfahren.

Und das umfasst das ganze Spektrum rundum das Pferd. So zum Beispiel das dazugehörige Handwerk wie Sattler, Stellmacher und Hufschmied. Pferderassen und sportliche Aspekte kommen dabei nicht zu kurz. Natürlich darf das Karussellpferd mit dem Namen „Pippi“, das zur Olympiade 1972 den teilnehmenden Reitern gestiftet wurde, nicht fehlen. Auf ihm hinterließen namhafte Reiter ihre Autogramme.

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Kiekeberg

Das Freilichtmuseum am Kiekeberg

Das Freilichtmuseum am Kiekeberg zwischen Hamburg, Hannover und Bremen lohnt einen Ausflug.  Das Museumsdorf umfasst über 40 historische Gebäude. Das Arbeiten und Leben auf dem Lande kann hier hautnah erlebt werden. An manchen Tagen arbeiten sogar echte Menschen im traditionellen Outfit in den Häusern.

Neben historischen Landmaschinen gibt es zum Beispiel eine Kornbrennerei, Bäckerei, Kaffee-Rösterei mit Café und jede Menge zu sehen. Und das ganze Jahr über sind Aktionstage, sodass sich ein Wiederkommen stets lohnt. Auch in den Schulferien laufen extra Kinderveranstaltungen. Das das Museumsdorf beliebt ist, zeigen auch die Besucherzahlen. 2019 erreichten sie einen Rekord.

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Der Palast von Knossos

Der Palast von Knossos wurde schon 2000 vor Christus von den Minoern errichtet. Bei einer Reise nach Kreta ist der Palast ein absolutes Muss. Hat man vorher das Archäologische Museum in Heraklion mit den Originalen besucht, ist vieles wieder zu entdecken. Der Palast liegt etwas außerhalb von Heraklion und es fahren täglich Busse dorthin. Der große Parkplatz erfreut Touristen, die mit dem Auto kommen.

Das Areal erstreckt sich über eine Fläche von 75 Hektar zwischen zwei Hügeln. Nur ein Teil ist für die Öffentlichkeit zugänglich.  Im Wesentlichen sind es Steine, die die Ausmaße des Palastes zeigen. Markantes ist wieder aufgestellt und farbig angestrichen. Beim Durchwandern der Anlage wird deutlich, dass der Herrscher damals sehr mächtig war. 1200 Zimmer über fünf Ebenen mit einem Hofstaat von 10.000 Menschen war stattlich. Zum Vergleich: Das Schloss von Versailles verfügte über 1800 Zimmer.

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Bremen, Themenjahr 2020

Bremen phänomenal

Bremen phänomenal – so lautet die Devise für das Themenjahr 2020. Nach dem Raumfahrtjahr 2018 und dem Stadtmusikantensommer 2019 geht es in diesem Jahr um die Wissenschaft. Und das nicht trocken und langweilig, sondern in über 200 geplanten Veranstaltungen leicht verständlich.

Und damit haben die Bremer genügend Erfahrung, denn schon 2005 erhielt Bremen als erste deutsche „Stadt der Wissenschaft“ diesen Titel. Nicht nur das, die Wesermetropole ist einer der führenden Industriestandorte Deutschlands. Das gerät außerhalb der Stadt immer schnell aus dem Blickwinkel. Doch die Bremer sehen das ganz anders und wohnen und arbeiten gerne in der Stadt der kurzen Wege.

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wismar

Historische Altstadt Wismar

Historische Altstadt Wismar ist gemeinsam mit Stralsund UNESCO-Welterbe. Die Hansestadt in Mecklenburg-Vorpommern hat den zweitgrößten Hafen im sonnenreichen Bundesland. Während der Erkundung fallen die mächtigen Backsteinbauten als Erstes ins Auge. Diese heute überschaubare Stadt mit knapp 50.000 Einwohnern muss früher sehr wohlhabend gewesen sein. Davon zeugen die drei stattlichen Kirchen und die städtischen Gebäude in sogenannter Backsteingotik. Der Stadtkern ist für einen Tagesausflug gut geeignet.

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Sauerkraut von Soldaten erfunden

Sauerkraut von Soldaten erfunden und zwar von den Horden des Dschingis Khan. Den Spitznamen „Krauts“ bekamen aber wir Deutschen von den Engländern und Amerikanern. Wohl deshalb, weil Sauerkraut bei uns als Nationalgericht gilt. Das beliebte Wintergemüse mit Speck, fettem Fleisch und Würsten eine Stunde lang zu kochen, ist eine traditionelle Zubereitung. Bei Spitzenköchen allerdings gehört so etwas längst der Vergangenheit an. Hier stehen Zanderfilet in Krautaspik oder Apfel-Sauerkraut-Püree eher auf der Speisekarte.

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Archäologisches Museum Iraklio

Archäologisches Museum Iraklio ist jedem Archäologie-Interessierten zu empfehlen. Bevor Knossos oder andere Ausgrabungsstätten besucht werden, lohnt ein Besuch dieses Museums. Hier sind die wichtigsten Fundstücke zusammengetragen. In seiner Bedeutung rangiert es nach dem Nationalmuseum in Athen.

In einem modernen, gerade renovierten Gebäude sind die Sammlungen untergebracht. Zeitlich geht die Reise von 7000 vor Christus bis ins 5. Jahrhundert nach Christus. Besonders aus Knossos sind hier die herausragenden Stücke zu sehen. Sogar Engel aus Ton kannten die Kreter schon. Sie segeln durch die Vitrine.

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Heraklion auf Kreta

Heraklion auf Kreta ist die Hauptstadt der Insel. Der Stadtkern ist eng und es herrscht auch hier ein Mangel an Parkplätzen. Wir wollen mit dem Archäologischen Museum beginnen und folgen den Schildern zum Central Parking. Gute Idee, denn hier haben die fixen Angestellten die Lage fest im Griff. Man gibt sein Auto am Eingang ab, bekommt einen Zettel und kann gehen. Am Counter liegen auch Stadtpläne.

Ein Tag in Heraklion, auch Iraklio genannt, und wir sehen eine Menge. Die Stadt ist quirlig und es sind auch im Herbst viele Touristen unterwegs. Ein Viertel der Kreter leben in dieser Stadt und gehen ihren Geschäften nach.

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Hans & Gretel

Hans & Gretel ist ein bunter Laden für Süßes in Heraklion auf Kreta. Beim Schlendern durch die Altstadt fällt er auf. Erwachsene wie Kinder drängeln sich davor und wollen vielleicht eine superbunte Eistüte kaufen. Fotografieren ohne Menschen ist da kaum möglich.

Wie kann es sein, dass ein deutsches Märchen hier auf einer griechischen Insel plötzlich auftaucht? Vielleicht der Verkauf von leckeren Süßigkeiten mit unglaublichen Dekorationen und dem Pfefferkuchenhaus, in dem die böse Hexe haust. Die Verbindung ist geschaffen. Der Laden ist quietschbunt und auch die Hexe steht am Eingang. Doch sie sieht hier wesentlich freundlicher aus als im Märchen.

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Königsberger Marzipan

Königsberger Marzipan ist eine Spezialität, die in Königsberg in Preußen heute Kaliningrad entstand. Das Besondere daran ist das Abflämmen der Oberfläche. Dadurch zeigen die Marzipanteile eine gelblich-bräunliche Röstfarbe, im Innern jedoch bleiben sie hell.

Die Formen werden in traditionellen Betrieben mit alten Formen in Handarbeit ausgestochen. Auch das Modellieren der Süßigkeiten geschieht oft in Handarbeit. Im Vergleich zu anderen Marzipanen ist dies jedoch ein wenig anders. Während Lübecker Marzipan aus der rohen Masse hergestellt wird, ist beim Königsberger Marzipan die Röstung. Die Vertriebenen brachten ihre Spezialität mit in ihre neue Heimat.

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