Archiv der Kategorie: Europa

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Villa Reale bei Lucca

Villa Reale bei Lucca mit wechselvoller Geschichte ist heute im Top-Zustand und äußerst geschmackvoll renoviert. Sie wirkt äußerlich im Vergleich zur Villa Torrigiani eher schlicht. Und doch sind die Innenräume sehr wirkungsvoll gestaltet. In der Villa finden heute zahlreiche Veranstaltungen statt.

Einst eine Festung des Herzogs wurde die Villa von den jeweiligen Besitzern kräftig umgestaltet. Darunter waren reiche Familien, die Schwester Napoleons, deren Badezimmer zu sehen ist.

Im Café Villa Reale im Park beschließen wir unseren Besuch mit leckeren Köstlichkeiten.

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Villa Torrigiani bei Lucca

Villa Torrigiani bei Lucca ist noch heute im Privatbesitz. Die Eigentümer wohnen allerdings nicht im herrschaftlichen Schloss, sondern in einigen Nebengebäuden.

Beim Betreten des Schlosses durch einen Seiteneingang treffen wir auf eine Frau, die frische Blumen in Vasen verteilt und im Schloss dekoriert. Die Blumen stammen aus dem weitläufigen Garten.

Wir bezahlen das Eintrittsgeld und starten den Rundgang. Fotografieren ist leider in den Innenräumen verboten. Und wirklich, große Blumensträuße stehen auf Tischen und Anrichten in den verschiedenen Zimmern und es wirkt gleich wohnlicher.

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Termessos bei Antalya, Trolley-Tourist.de

Termessos bei Antalya

Termessos bei Antalya liegt 1100 Meter hoch und dort verbergen sich Überreste der antiken Stadt. Sie wurde im 2. und 3. Jahrhundert nach Christus erbaut. Damals kontrollierte das Volk von diesem erhöhten Standort aus die Schifffahrt im Golf von Antalya. Im Tal hatten sie ihre Getreidefelder, ihre Vorratslager natürlich oben.

Alexander dem Großen soll beim Anblick dieser Festung die Lust am Erobern vergangen sein. Archäologen verspürten ebenfalls noch keinen Drang, diese seltsame Ruine zu genauer zu erforschen, denn es fanden bislang keine Ausgrabungen statt. Für genaue Untersuchungen müsste der Wald gefällt werden und das ist sehr schwierig in einem Nationalpark.

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Kirche Degli Eremiti in Palermo

Kirche Degli Eremiti in Palermo gehört mit zum Arabisch-normannischen UNESCO-Welterbe. Nur vereinzelt verirren sich an diesen Ort Touristen. Sie gehört nicht zu den Hauptattraktionen von Palermo.

Wir kämpfen uns um eine Baustelle herum und gelangen in das ehemalige Klosterareal. Der Straßenlärm ist im Klostergarten nur noch gedämpft zu hören und sofort fällt die Hektik ab. Eine grüne Insel der Ruhe im Häusermeer der dichtbebauten Innenstadt.

Die Chiesa San Giovanni degli Eremiti, wie sie auch genannt wird, hat eine wechselvolle Geschichte erlebt. Als Kirche vom Papst im 9. Jahrhundert errichtet, hieß die Anlage Monastero di St. Ermete. Während der arabischen Besetzung war es ein islamisches Gebetshaus. Der normannische König Roger II. funktionierte sie wieder zu einem katholischen Gotteshaus um.

Bestechend ist ihre Schlichtheit, reichhaltigen Kirchenschmuck wird der Besucher vermissen.

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Putten in der Kunst

Putten in Kunst und andernorts tauchen als kleine dralle Engelchen auf. Die properen nackten Wesen (Putto italienisch kleiner Knabe) tummeln sich in Bildern und an Wänden sowie Decken.

Sie gehen auf den griechischen geflügelten Gott der Liebe Eros oder lateinisch Amor zurück. Italienische Künstler entdeckten die kleinen Bogenschützen der Antike wieder und gestalteten ihn als Kinderengel um.

Die Engelsknaben, das Geschlecht klein oder schamhaft verborgen, eroberten Gebäude in ganz Europa, nachdem sie Liebespfeil und Bogen an der Kirchentür abgegeben hatten.

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Palazzo Davanzati in Florenz

Palazzo Davanzati in Florenz ist aus dem 14. Jahrhundert. Wuchtig und massiv ragt das Wohnhaus mit fünf Etagen aus den Häuserschluchten hervor. Es ist eines der letzten alten Wohnhäuser ehemals reicher Familien in der Stadt.

Hier ist der Übergang von einem Wohnturm zu einem mittelalterlichen Palast zu sehen. Gleich am Eingang wird das sehr deutlich, denn Besucher stehen im Innenhof und das Treppenhaus windet sich hinauf. Es erstreckt sich durch das ganze Haus und die Bewohner waren wohl ständig auf den Treppen unterwegs. Man kann sich den Lärm und das Geklapper der Schuhe gut vorstellen.

Die Räume zeugen vom Leben und Arbeiten im Haus, denn alles fand hier statt.

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Castello di Donnafugata

Castello di Donnafugata liegt erhöht mitten in fruchtbaren Feldern. Mit dem Auto gelangt man über Landstraßen 15 Kilometer von Ragusa zur ehemaligen Adelsresidenz.

Beim Betreten des Geländes ist zu erahnen, wie groß das Landschloss ist. Doch beim Eingang ist auch das Vieh untergebracht und es riecht streng.

Im Schloss ist ein Kostüm-Museum mit sizilianischer Kleidung aus verschiedenen Epochen. Deutlich ist zu sehen, es ging hochherrschaftlich zu. Das steht im Gegensatz zur Bevölkerung, die eher arm war und für die Großgrundbesitzer schuften mussten.

Donnafugata umfasst 122 Zimmer. Besucher bekommen einen guten Einblick in die Verhältnisse vergangener Zeiten.

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Camposanto Monumentale in Pisa

Camposanto Monumentale in Pisa hat mich tief beeindruckt. In direkter Nachbarschaft zum «Schiefen Turm» und dem Baptisterium gelegen, fällt es durch die langgestreckte Form und den vielen Bögen auf der Fassade auf.

Geht man hinein, hat das Gebäude eine U-Form und in Innern sind die Arkaden geöffnet und lassen den Blick auf den Innenhof schweifen.

Welchen Zweck hat das Composanto?

Die Anlage ist ein Friedhof und dort stehen die Sarkophage von wichtigen Personen aus Pisa. Hier versammeln sich die Gräber der Reichen und Mächtigen sowie natürlich Mitglieder der Medici-Familie. Anfangs waren die VIPs rund um den Dom beerdigt. Doch der Platz wurde gebraucht und so entstand diese imposante Begräbnishalle.

Obwohl hier das Totengedenken in Stein zu Hause ist, sind doch einige bemerkenswerte Dinge zu entdecken.

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Das Kloster Monte Oliveto Maggiore

Das Kloster Monte Oliveto Maggiore liegt abgeschieden auf einem Berg. Nicht weit entfernt ist die Stadt Pienza und das berühmte Val d Orica.

Die Dächer und die Turmspitze der Kirche sind über die dichten Bäume auszumachen. Die Straße schlängelt sich auf den Berg und dann hat man Mühe, einen Parkplatz zu finden. Wir waren an einem Sonntag dort, welches wir besser nicht getan hätten. Denn es waren einen Menge Familien unterwegs, die zu einer Taufe in die Kirche zusammenkamen.

So sahen wir nur von außen die Klosteranlage aus rotem Backstein, die sich idyllisch zwischen den Zypressen ausbreitet.

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Das Ephesos Museum Wien

Das Ephesos Museum Wien ist eine Abteilung im Kunsthistorischen Museum. Es beherbergt mehrere Museum und ist etwas versteckt.

In der Ephesos Museums-Etage sind die Funde der jahrzehntelangen Ausgrabungen von österreichischen Archäologen im türkischen Ephesos zu sehen. Der damalige Sultan des Osmanischen Reiches schenkte den Habsburgern einige der gefundenen Stücke. Er gab dem Kaiser auch die Erlaubnis die Skulpturen und Friese mit Hilfe der Österreichischen Marine abzutransportieren.

Glück gehabt, denn nach 1907 durften keine Ausgrabungsfunde mehr ausgeführt werden.

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