Archiv der Kategorie: Italien

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Kathedrale von Palermo

Kathedrale von Palermo ist über einen kleinen Park zu erreichen. Das imposante Eingangstor empfängt die Besucher und es geht hinein in die Kühle. Der Dom ist die Kirche des Erzbistums Palermo und entsprechend groß. 

Zur Zeit der arabischen Besetzung Sizilien stand an diesem Ort eine Moschee. Während der normannischen Regierung wurde sie in den bekannten normannischen Stil umgebaut. Leider ist davon im Innenraum nicht mehr viel zu entdecken im Vergleich zu anderen Kirchen aus der Periode. Aber von außen erinnert der Dom sehr an die arabischen Einflüsse und lohnt deshalb mehrere Hingucker.

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Lucca in der Toskana

Lucca in der Toskana ist von einer mächtigen Mauer geschützt. Geparkt wird außerhalb und innerhalb ist die komplette Altstadt versammelt. Der über vier Kilometer lange Verteidigungsring bietet heute eine prima Aussicht auf Gassen, Gärten, Paläste und Kirchen.

In der Stadt pulsierte der Handel, denn wichtige Handelswege führten durch den Ort, ebenso wie Pilgerwege. Das belegen die mit weißem Marmor verkleideten Fassaden der Kirchen. Hier floss Geld in die Stadt.

Vermutlich von den Etruskern gegründet, wobei der Name vom keltischen Wort «Luk» deutsch «sumpfiger Ort» abstammen soll. Sicher ist die römische Einnahme der Stadt und deren Erweiterung. Die Mauer entstand erst im Mittelalter und musste nie einem Angriff standhalten.

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Villa Reale bei Lucca

Villa Reale bei Lucca mit wechselvoller Geschichte ist heute im Top-Zustand und äußerst geschmackvoll renoviert. Sie wirkt äußerlich im Vergleich zur Villa Torrigiani eher schlicht. Und doch sind die Innenräume sehr wirkungsvoll gestaltet. In der Villa finden heute zahlreiche Veranstaltungen statt.

Einst eine Festung des Herzogs wurde die Villa von den jeweiligen Besitzern kräftig umgestaltet. Darunter waren reiche Familien, die Schwester Napoleons, deren Badezimmer zu sehen ist.

Im Café Villa Reale im Park beschließen wir unseren Besuch mit leckeren Köstlichkeiten.

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Villa Torrigiani bei Lucca

Villa Torrigiani bei Lucca ist noch heute im Privatbesitz. Die Eigentümer wohnen allerdings nicht im herrschaftlichen Schloss, sondern in einigen Nebengebäuden.

Beim Betreten des Schlosses durch einen Seiteneingang treffen wir auf eine Frau, die frische Blumen in Vasen verteilt und im Schloss dekoriert. Die Blumen stammen aus dem weitläufigen Garten.

Wir bezahlen das Eintrittsgeld und starten den Rundgang. Fotografieren ist leider in den Innenräumen verboten. Und wirklich, große Blumensträuße stehen auf Tischen und Anrichten in den verschiedenen Zimmern und es wirkt gleich wohnlicher.

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Kirche Degli Eremiti in Palermo

Kirche Degli Eremiti in Palermo gehört mit zum Arabisch-normannischen UNESCO-Welterbe. Nur vereinzelt verirren sich an diesen Ort Touristen. Sie gehört nicht zu den Hauptattraktionen von Palermo.

Wir kämpfen uns um eine Baustelle herum und gelangen in das ehemalige Klosterareal. Der Straßenlärm ist im Klostergarten nur noch gedämpft zu hören und sofort fällt die Hektik ab. Eine grüne Insel der Ruhe im Häusermeer der dichtbebauten Innenstadt.

Die Chiesa San Giovanni degli Eremiti, wie sie auch genannt wird, hat eine wechselvolle Geschichte erlebt. Als Kirche vom Papst im 9. Jahrhundert errichtet, hieß die Anlage Monastero di St. Ermete. Während der arabischen Besetzung war es ein islamisches Gebetshaus. Der normannische König Roger II. funktionierte sie wieder zu einem katholischen Gotteshaus um.

Bestechend ist ihre Schlichtheit, reichhaltigen Kirchenschmuck wird der Besucher vermissen.

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Palazzo Davanzati in Florenz

Palazzo Davanzati in Florenz ist aus dem 14. Jahrhundert. Wuchtig und massiv ragt das Wohnhaus mit fünf Etagen aus den Häuserschluchten hervor. Es ist eines der letzten alten Wohnhäuser ehemals reicher Familien in der Stadt.

Hier ist der Übergang von einem Wohnturm zu einem mittelalterlichen Palast zu sehen. Gleich am Eingang wird das sehr deutlich, denn Besucher stehen im Innenhof und das Treppenhaus windet sich hinauf. Es erstreckt sich durch das ganze Haus und die Bewohner waren wohl ständig auf den Treppen unterwegs. Man kann sich den Lärm und das Geklapper der Schuhe gut vorstellen.

Die Räume zeugen vom Leben und Arbeiten im Haus, denn alles fand hier statt.

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Castello di Donnafugata

Castello di Donnafugata liegt erhöht mitten in fruchtbaren Feldern. Mit dem Auto gelangt man über Landstraßen 15 Kilometer von Ragusa zur ehemaligen Adelsresidenz.

Beim Betreten des Geländes ist zu erahnen, wie groß das Landschloss ist. Doch beim Eingang ist auch das Vieh untergebracht und es riecht streng.

Im Schloss ist ein Kostüm-Museum mit sizilianischer Kleidung aus verschiedenen Epochen. Deutlich ist zu sehen, es ging hochherrschaftlich zu. Das steht im Gegensatz zur Bevölkerung, die eher arm war und für die Großgrundbesitzer schuften mussten.

Donnafugata umfasst 122 Zimmer. Besucher bekommen einen guten Einblick in die Verhältnisse vergangener Zeiten.

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Camposanto Monumentale in Pisa

Camposanto Monumentale in Pisa hat mich tief beeindruckt. In direkter Nachbarschaft zum «Schiefen Turm» und dem Baptisterium gelegen, fällt es durch die langgestreckte Form und den vielen Bögen auf der Fassade auf.

Geht man hinein, hat das Gebäude eine U-Form und in Innern sind die Arkaden geöffnet und lassen den Blick auf den Innenhof schweifen.

Welchen Zweck hat das Composanto?

Die Anlage ist ein Friedhof und dort stehen die Sarkophage von wichtigen Personen aus Pisa. Hier versammeln sich die Gräber der Reichen und Mächtigen sowie natürlich Mitglieder der Medici-Familie. Anfangs waren die VIPs rund um den Dom beerdigt. Doch der Platz wurde gebraucht und so entstand diese imposante Begräbnishalle.

Obwohl hier das Totengedenken in Stein zu Hause ist, sind doch einige bemerkenswerte Dinge zu entdecken.

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Das Kloster Monte Oliveto Maggiore

Das Kloster Monte Oliveto Maggiore liegt abgeschieden auf einem Berg. Nicht weit entfernt ist die Stadt Pienza und das berühmte Val d Orica.

Die Dächer und die Turmspitze der Kirche sind über die dichten Bäume auszumachen. Die Straße schlängelt sich auf den Berg und dann hat man Mühe, einen Parkplatz zu finden. Wir waren an einem Sonntag dort, welches wir besser nicht getan hätten. Denn es waren einen Menge Familien unterwegs, die zu einer Taufe in die Kirche zusammenkamen.

So sahen wir nur von außen die Klosteranlage aus rotem Backstein, die sich idyllisch zwischen den Zypressen ausbreitet.

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Moro-Köpfe in Sizilien

Moro-Köpfe in Sizilien und was es damit auf sich hat. Jeder Tourist sieht an den Souvenir-Ständen die seltsamen Köpfe mit allerlei bunten Verzierungen. Doch warum gibt es so viele verschiedene Variationen von ihnen zu kaufen.

Hinter dem Moro-Kopf steckt eine dramatische Geschichte von Liebe, Eifersucht, Rache und Tod und die soll sich schon um das Jahr 1000 in der Zeit der arabischen Herrschaft zugetragen haben.

Ein schönes Mädchen wurde auf ihrem blumengeschmückten Balkon von einem Mohren entdeckt und er entbrannte in Liebe. Sie erhörte ihn und sie gaben sich der Liebe hin. Doch er wollte sie verlassen und in seine Heimat zurückkehren. Das betrogene Mädchen sann nach Rache.

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