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Die Wartburg in Eisenach

Die Wartburg in Eisenach erlangte Berühmtheit, seit Luther dort Zuflucht suchte. Der Reformer Martin Luther musste vor seinen Verfolgern hier ins Exil gehen. Während seines Aufenthaltes übersetzte er das Neue Testament ins Deutsche. Einfache Menschen mit etwas Schulbildung konnten sie daher nun lesen und mussten sich nicht mehr darauf verlassen, was Priester ihnen sagten.

Die Wartburg ist eine Burg, die auf einem Hügel thront. Eine Straße geht den Berg in engen Windungen hinauf. Ist ein Parkplatz gefunden und ganz oben angekommen, erleben die Besucher ein baulich verwinkeltes Gemäuer, teilweise noch mit Fachwerk. Aber die Wartburg ist bestens auf Touristen eingerichtet. Ticketcenter, Gastronomie und Toiletten sind schnell zu finden.

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Margarites auf Kreta

Margarites auf Kreta, das Töpferdorf, liegt zwischen Rethymnon und Heraklion im Landesinneren. Das Dorf lässt sich gut mit dem Besuch des zehn Kilometer entfernten Kloster Arkadi, dem Nationalheiligtum der Kreter, verbinden. An der Dorfstraße reiht sich eine Töpferei neben der anderen. Bunte Töpferwaren aller Art hängen malerisch an den weißen Fassaden und verführen zum Kauf einer Vase oder Schale. Keramikkünstler sind in ihren Ateliers ebenso wie ihre Werke zu beobachten. Töpfern gehört in dem Bergdorf zur Tradition, die leider nur noch die verbliebenen Töpfer ausüben.

Dennoch kommen im Sommer Busse hierher und machen einen Stopp. Wo sie parken, ist mir ein Rätsel. Die Straßen sind sehr eng und Parkplatz Mangelware. Im Herbst ist es geruhsamer.

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Das Schloss Schwerin

Das Schloss Schwerin liegt malerisch an einem See. Schon bei der Fahrt zum Parkplatz beeindruckt es mit seinen Türmen und Türmchen. Über eine Brücke geht es auf die Schlossinsel. Der verwinkelte Prunkbau ist eingebettet in weitläufigen Parks und Gärten. Beim Wandeln durch die herrschaftlich ausgestatteten Räume ist das feudale Leben der Fürstenfamilie gut nachzuvollziehen. Die Repräsentations- und Lebensräume sind verschwenderisch ausgestattet. Kunstwerke und kostbare Porzellane sind in den Zimmern zu sehen.

Heute tagt der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern im Schloss. Für Besucher ist es als Museum mit Führungen geöffnet.

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Schloss Ludwigslust

Schloss Ludwigslust war mal die Hauptresidenz des Fürsten von Mecklenburg-Schwerin. So wirkt es auch, wenn man als Besucher die Schlossstraße durchfährt. An beiden Seiten stehen niedrige Backsteinhäuser, die nach Verwaltung aussehen. Ein genauer Blick auf beide Seiten zeigt, dass die Häuser baugleich sind. Der spätere Fürst verlegte seinen Hof wieder nach Schwerin. Danach nutzte das Herrscherhaus das Schloss Ludwigslust als Jagd- und Sommerresidenz.

Die Inneneinrichtung hat sich weitestgehend erhalten. Es sind herausragende Gemälde und Kunstschätze zu entdecken. Die Fürstenfamilie gehörte zu den leidenschaftlichen Sammlern. Das Innere des Schlosses vermittelt einen guten Eindruck über das Leben und Wohnen der Familie. Heute ist es ein Museum. Darin untergebracht sind Behörden und andere Verwaltungseinrichtungen. Es finden zahlreiche Veranstaltungen in Ludwigslust und im Garten statt.

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Das Kloster Arkadi auf Kreta

Das Kloster Arkadi auf Kreta ist im Binnenland der Insel. Die Fahrt von Rethymnon dorthin ist schon sehr interessant und zeigt das Landleben der Kreter. Es geht die Berge auf 500 Meter über dem Meeresspiegel hinauf an mächtigen Olivenbäumen vorbei zum Kloster. Der Parkplatz bietet genügend Raum und ist für mehr Gäste ausgelegt. Im Herbst ist es geruhsamer.

Im Sonnenlicht vor strahlend blauem Himmel ragt die Mauer in gelblichem Stein empor. Im Innenhof geht der Weg direkt auf die Kirche zu. Es stechen die drei Glocken hervor, deren Seile zum Läuten vor den Säulen herunterhängen. Im Komplex kleben an der Mauer rundherum Wohn- und Wirtschaftsgebäude. Davor verläuft ein Säulengang, der für Schatten sorgt. Das Kloster liegt im Sonnenschein ruhig da, doch hier spielten sich bewegenden Dramen ab.

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Das Radziwill-Haus in Dangast

Das Radziwill-Haus in Dangast, im Badeort an der Nordsee bei Wilhelmshaven, ist für Kunstinteressierte einen Besuch wert. Hier lebte und arbeitete der Maler von 1923 an bis zu seinem Tod 1983. Es ist eines der wenigen im Originalzustand erhaltenen Künstlerhäuser der Welt. Das kleine Häuschen ist überschaubar und einfach eingerichtet. Von Prunk keine Spur.

Zu den Öffnungszeiten kann man den Spuren des Künstlers folgen. Doch man muss sich ducken, denn die Decken sind niedrig. Die Einrichtung entspricht einem Haushalt des vorigen Jahrhunderts mit Küchenofen und einfacher Ausstattung. In der Küche sind friesische Fliesen angebracht, die Radziwill sammelte.

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Stadtwanderwege

Stadtwanderwege sind auch in der eigenen Stadt zu finden. Warum nicht mal seinen Wohnort auf einer Wanderung touristisch erkunden? Das gibt unverhoffte Eindrücke und lernen ihre Stadt neu kennen. Und wenn man keine Lust mehr hat oder die Füße schmerzen, ist die nächste Straßenbahn oder Bus sicherlich nicht weit. Auch sind Stadtwanderwege meist kürzer als die Wanderwege durch die Natur. Bei beiden Möglichkeiten sind natürlich die richtigen Schuhe ein absolutes Muss.

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Was essen beim Radfahren?

Was essen beim Radfahren? Neben Klopapier, Socken und Zahnpasta gehört unbedingt etwas Essbares in die Packtaschen. Prima verstauen lässt sich die „eiserne Reserve“, bestehend aus Knäckebrot, Müsliriegel und Trockenobst. Saftschorle oder Mineralwasser mit wenig Kohlensäure, löschen unterwegs den großen Durst und verhindern Leistungstiefs.

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Pilgern in Deutschland

Pilgern in Deutschland, dass überlegen sich jetzt wahrscheinlich viele Menschen. Wegen Corona ist die herkömmliche Urlaubsplanung gestoppt und es müssen Alternativen her. Neben Wanderwegen sind auch Pilgerwege interessant. Es muss nicht immer durch Nordspanien nach Compostela sein, denn in ganz Europa gibt es zahlreiche Pilgerwege. Sie führen durch reizvolle Landschaften. Unterwegs gibt es viel zu entdecken, nicht nur Kirchen, sondern viele schöne Winkel – Natur und Kultur. Die hätte man sonst nicht entdeckt. Und so ein Pilgerausweis mit Stempeln ist schon erstrebenswert.

Der bekannteste ist der Jakobsweg, zu erkennen an der gelben Muschel auf blauem Grund. Und den Jakobsweg gibt es nicht nur in Spanien, sondern in ganz Deutschland. Die Pilgerwege folgen oft alten Handelsstraßen. Oft deuten das die Namen schon an, wie Salz, Erz oder Bernstein.

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Der schiefe Bunker in Friesland

Der schiefe Bunker in Friesland in Sande in der Nähe von Wilhelmshaven ist schon ein Unikum. Der runde Bunker nahe einem Bahnhof sollte Fahrgästen bei Fliegerangriffen während des Zweiten Weltkrieges Schutz bieten.

Verblüffend ist heute seine Schieflage, die von vergeblichen Sprengversuchen herrührte. Doch Untersuchungen zeigten, dass er dennoch standfest ist. Heute kraxeln Sportkletterer auf ihm herum, die sonst Gipfel in den Alpen erklimmen. Man kann ihn besichtigen und ist in Friesland eine der Sehenswürdigkeiten.

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