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Perge bei Antalya, Trolley-Tourist

Perge bei Antalya

Perge, nur 18 Kilometer von dem bekannten Urlaubs-Ort Antalya entfernt, ist eine Ruinenstadt. Erste Ansiedlungen sollen im dritten Jahrtausend vor Christus entstanden sein. Später in der griechischen und römischen Periode  wurde die Handelsstadt Perge erweitert.

Theater mit 42 Rängen für 13.000 Zuschauer, ein Sportstadion für 12.000 Zuschauer, Bäder, Kirchen, Tempel, Markt (Agora) mit einem Abwasserkanal und Aquädukte zur Wasserversorgung  – alles was eine damalige Stadt lebenswert machte. Insbesondere Stadion und Theater sind noch gut erhalten, so dass nicht nur Steine am Boden liegen.

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Villa Torrigiani bei Lucca

Villa Torrigiani bei Lucca ist noch heute im Privatbesitz. Die Eigentümer wohnen allerdings nicht im herrschaftlichen Schloss, sondern in einigen Nebengebäuden.

Beim Betreten des Schlosses durch einen Seiteneingang treffen wir auf eine Frau, die frische Blumen in Vasen verteilt und im Schloss dekoriert. Die Blumen stammen aus dem weitläufigen Garten.

Wir bezahlen das Eintrittsgeld und starten den Rundgang. Fotografieren ist leider in den Innenräumen verboten. Und wirklich, große Blumensträuße stehen auf Tischen und Anrichten in den verschiedenen Zimmern und es wirkt gleich wohnlicher.

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Camposanto Monumentale in Pisa

Camposanto Monumentale in Pisa hat mich tief beeindruckt. In direkter Nachbarschaft zum «Schiefen Turm» und dem Baptisterium gelegen, fällt es durch die langgestreckte Form und den vielen Bögen auf der Fassade auf.

Geht man hinein, hat das Gebäude eine U-Form und in Innern sind die Arkaden geöffnet und lassen den Blick auf den Innenhof schweifen.

Welchen Zweck hat das Composanto?

Die Anlage ist ein Friedhof und dort stehen die Sarkophage von wichtigen Personen aus Pisa. Hier versammeln sich die Gräber der Reichen und Mächtigen sowie natürlich Mitglieder der Medici-Familie. Anfangs waren die VIPs rund um den Dom beerdigt. Doch der Platz wurde gebraucht und so entstand diese imposante Begräbnishalle.

Obwohl hier das Totengedenken in Stein zu Hause ist, sind doch einige bemerkenswerte Dinge zu entdecken.

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Kathakali Tanz

Kathakali Tanz ist etwas ganz besonderes im südindischen Kerala.
Kathakali ist eine der ältesten Tanzformen. Er gilt als eine Mischung aus Tanz, Drama, Musik und Ritual. Tanz, Kostüme und die Bemalung der Gesichter erzählen Geschichten aus dem Hinduismus.

Heute ist Kathakali sehr beliebt, nicht nur bei Touristen, sondern auch bei Tempelfesten. In Kochi gibt es Kathakali-Schulen und fast täglich findet eine Aufführung in der Stadt statt.

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Römerpark Xanten

Römerpark Xanten ist genauer ein Archäologisches Areal und Freilicht-Museum der ehemaligen römischen Stadt Colonia Ulpia Traiana. Er bietet einen spannenden und anschaulichen Ausflug in das Leben der Römer in der pulsierenden Stadt am Rhein. Hier lebten über zehntausend Männer, Frauen und Kinder und sorgen für reges Leben auf 73 Hektar.

Das Gelände ist sehr groß und an vielen Stellen gibt es etwas zu entdecken. So zeigt das Römer-Museum Originalfunde aus vier Jahrhunderten aus der Stadt und den zwei Legionslagern. Auf den Rängen des erhaltenden Amphi-Theaters kraxeln? Oder lieber die nachgebauten Schiffe in der Holzwerkstatt bestaunen?

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Gucci-Museum in Florenz

Gucci-Museum in Florenz in einem alten ehrwürdigen Palazzo an einem der zentralen Plätze in Florenz führt in die Welt des Luxus. Auch wenn man keine Ambitionen für Luxus-Artikel und Labels hegt, ist es doch sehr aufschlussreich und interessant durch die Dauerausstellung der 100-jährigen Geschichte der Firma zu wandeln.

Bekannt ist das Museum auch als Gucci Garden und unterliegt als privates Museum der Führung der Eigentümergesellschaft. Damit beherbergt Florenz das zweite Mode-Museum neben dem Ferragamo-Museum.

Alles ist edel und schick und verwöhnt die Augen und so manches erkennt man vielleicht aus Mode-Zeitschriften wieder.

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Tal der Tempel in Agrigent

Tal der Tempel in Agrigent auf der reizvollen italienischen Insel Sizilien ist das Ziel vieler Touristen. Und das zu Recht, denn diese Reihe von griechischen Tempeln auf der Hügelkette ist wirklich etwas Besonderes. Der Begriff Tal verwirrt, hat sich aber im Volksmund eingebürgert.

Nicht abschrecken lassen von den Reisebussen auf dem Parkplatz. Auf dem Ausgrabungsgelände ist genügend Platz für alle und verspricht einen abwechslungsreichen Spaziergang. Sonnenhut ist absolut empfehlenswert und Händler vor der Kasse halten eine große Auswahl bereit.

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Obwohl, will man wirklich zu Weihnachten Schneechaos auf Straßen und Fußgängerwegen? Eher weniger und doch ist das Träumen erlaubt. Eine Schneekugel schütteln und den weißen Flöckchen zuschauen, ist eindeutig stressfreier. Wer erfand die Schneekugel? Das war der Österreicher Erwin Perzy Ende des 19. Jahrhunderts in Wien, der sich seine Erfindung patentieren ließ. Der Mechaniker für chirurgische Instrumente wollte eine besonders helle Lichtquelle für Operationen entwickeln und es entstand eine mit Wasser gefüllte Kugeln mit schwebenden Metallspänen. Das erinnerte ihn an Schnee und er konstruierte ein erstes Modell mit der Basilika von Mariazell.

Schneekugeln zu Weihnachten

Schneekugeln zu Weihnachten zu schütteln, lassen von weißer Weihnacht träumen. Obwohl, will man wirklich zu Weihnachten Schneechaos auf Straßen und Fußgängerwegen? Eher weniger und doch ist das Träumen erlaubt. Eine Schneekugel schütteln und den weißen Flöckchen zuschauen, ist eindeutig stressfreier.

Wer erfand die Schneekugel? Das war der Österreicher Erwin Perzy Ende des 19. Jahrhunderts in Wien, der sich seine Erfindung patentieren ließ. Der Mechaniker für chirurgische Instrumente wollte eine besonders helle Lichtquelle für Operationen entwickeln und es entstand eine mit Wasser gefüllte Kugeln mit schwebenden Metallspänen. Das erinnerte ihn an Schnee und er konstruierte ein erstes Modell mit der Basilika von Mariazell.

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Rendsburg am Nord-Ostsee-Kanal

Rendsburg am Nord-Ostsee-Kanal verbindet die beiden Landesteile Schleswig und Holstein zum Bundesland Schleswig-Holstein. Zu beiden Seiten des Kanals wohnen die etwa dreißigtausend Einwohner. Die Relikte der ehemaligen Garnisonsstadt und südlichste Grenzfeste des dänischen Reiches sind in der Stadt noch heute zu sehen.

Das Wahrzeichen von Rendsburg ist die Eisenbahnhochbrücke und die erstreckt sich über den Kanal. Aus technischen Gründen musste die sogenannte Rendsburger Schleife gebaut werden. Das heißt, die Züge fahren in einer 4,5 Kilometer langen Kurve über den Kanal. Wenn man in Zug sitzt, wirkt es merkwürdig, so eine große Kurve zu fahren.

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Das San Marco Museum in Florenz

Das San Marco Museum in Florenz liegt etwas abseits des Stadtzentrums in einem alten Dominikaner-Kloster. Auf Wunsch von Cosimo des Alten der Medici wurde es im 15. Jahrhundert renoviert und finanziert. Bekannt ist dieses Kloster durch den guten Zustand und wegen des Malers Fra Angelico, der ein paar Jahre als Mönch hier lebte und wirkte.

Wegen der Bilder kommen die Besucher und wandeln bedächtig durch die schummerigen Gänge. Die meisten Mönchszellen sind geöffnet und es lohnen Blicke hinein. Die spartanischen Zimmer mit einem nur kleinen Fenster sind mit einem einzigen Schmuck versehen. Und das ist jeweils ein Wandgemälde von Fra Angelico mit einem Motiv aus der Bibel.

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