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Der Gugelhupf

Der Gugelhupf ist ein leckerer Kuchen in der typischen Kranzform gebacken. Aber beliebt ist er besonders zu den Weihnachtsfeiertagen oder Geburtstagen. Eigentlich kann man ihn das ganze Jahr essen. In Wien gehörte der Kuchen im 19. Jahrhundert zum Frühstück.

Woher kommt der Name Gugelhupf? Das ist nicht abschließend geklärt. Das Wort „Gugel“ soll vom Kopftuch stammen, das die Bäuerinnen sich um den Kopf schlangen. „Hupf“ steht für „hupfen“, das Aufgehen der Hefe. Aber über den eigentümlichen Namen gibt es einige Theorien.

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Küchen dieser Welt

Die Küchen dieser Welt

Die Küchen dieser Welt sind die besten Beispiele für die Entwicklung des Menschen. Auch zeugen sie für kulturelle Eigenheiten im jeweiligen Land oder der Zeit. Es geht um die Zubereitung von Speisen. Menschen entdeckten irgendwann, das erhitztes Fleisch besser genieß- und verdaubar ist. Archäologen fanden Feuerstellen, Lehmöfen, Töpfe und Mahlsteine. Und ab dann ging es mit der Entwicklung des Menschen bergauf bis hin zur modernen Einbauküche.

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Das Solei

Das Solei ist ein traditionelles deutsches Gericht. Es sind hartgekochte Eier, die in starker Kochsalzlösung eingelegt werden. In zahlreichen Kneipen standen sie in einem großen Glas auf der Theke oder im sogenannten „Hungerturm“ zum Beispiel in Berlin. In der Vitrine hielt der Wirt Snacks bereit wie Rollmöpse, Schmalzbrote, Buletten oder Soleier. Der Begriff Hungerturm stammt vom Gefängnisturm alter Burgen. In Berliner Kneipen waren sie im 19. Jahrhundert sehr beliebt.

Soleier gibt es meiner Familie immer zu Ostern. Das ist wahrscheinlich ein alter ländlicher Brauch, denn im Frühling legen Vögel Eier, die dann haltbar gemacht werden mussten. Das passt zu den ganzen anderen Oster-Bräuchen rundum das Osterfest.

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Paprika kommt aus Südamerika

Paprika kommt aus Südamerika und ist damit eine zugewanderte Frucht und nicht heimisch. Zugewandert trifft es nicht ganz, sondern sie kam nach Europa mit Kolumbus auf dem Schiff. In Süd- und Mittelamerika gab es etliche Sorten, die scharf schmeckten. Heute kommen Paprikaarten unter den Begriffen Chili oder Peperoni vor. Manche Sorten schmecken sehr scharf, der Gemüsepaprika schmeckt mild. Paprika kennen wir heute in leuchtenden Farben, wie rot, gelb, grün, gelb oder orange. Die Scharfen kommen in kräftigem Grün oder warnendem Rot daher.

Für die Schärfe sorgt der Inhaltsstoff Capsaicin, der in unterschiedlichen Mengen in den Früchten enthalten ist. Bei geringen Mengen fungiert Paprika als Gemüse, enthält die Sorte mehr Schärfe ist es Gewürz.

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Ein Picknick richtig planen

Ein Picknick richtig planen, erfordert einige Vorarbeiten . Aber ein Picknick im Wald oder am See ist für Zuhausegebliebene eine gelungene Abwechslung ohne viel Aufwand. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Auto, der richtige Proviant gehört dazu. Essen und Getränke müssen picknicktauglich sein. Eingepacktes darf nicht zerquetschen oder im Korb, Rucksack und Kühltasche auslaufen. Absolut tabu sind Speisen mit rohen Eiern, rohem Fleisch auch Hackfleisch, Sahne oder Mayonnaise.

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Das Sandwich

Das Sandwich ist eine Zwischenmahlzeit ehemals aus Großbritannien. Zwischen zwei oder mehr dünnen Toastbrotscheiben sind Schinken, Thunfisch oder Käse gelegt. Dazu gehören meist noch Gurken, ein Blatt Kopfsalat oder Tomatenscheiben. Angeboten werden auch Sandwich mit Bratenaufschnitt oder Eiern.  Zum besseren Essen sind sie oft noch mit Ketchup, Senf, Meerrettich oder Mayonnaise verfeinert.

Die Auswahl ist groß. Meistens ist die Rinde des Brotes entfernt und die Scheiben zu Dreiecken durchgeschnitten. Dieser schnelle Snack erfreut sich auf der ganzen Welt einer großen Beliebtheit. Auch die Kreationen bei Brotsorten und Belägen sind vielfältig. Vorteil eines Sandwichs ist, es kann schnell aus der Hand gegessen und eignet sich so für die schnelle Mahlzeit zwischendurch.

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Sauerkraut von Soldaten erfunden

Sauerkraut von Soldaten erfunden und zwar von den Horden des Dschingis Khan. Den Spitznamen „Krauts“ bekamen aber wir Deutschen von den Engländern und Amerikanern. Wohl deshalb, weil Sauerkraut bei uns als Nationalgericht gilt. Das beliebte Wintergemüse mit Speck, fettem Fleisch und Würsten eine Stunde lang zu kochen, ist eine traditionelle Zubereitung. Bei Spitzenköchen allerdings gehört so etwas längst der Vergangenheit an. Hier stehen Zanderfilet in Krautaspik oder Apfel-Sauerkraut-Püree eher auf der Speisekarte.

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Das Deutsche Salzmuseum

Das Deutsche Salzmuseum in Lüneburg zeigt, wie der Reichtum der Stadt zustande kam. Lüneburg nahe Hamburg ist die Salzstadt im Norden. Über 1000 Jahre bestimmte das Salz aus der Saline die Geschicke der Menschen. Es gab ihnen Arbeit und machte manche reich und mächtig. Das ist an den schönen Gebäuden deutlich zu sehen.

Erst 1980 schloss das Salzwerk seine Pforten. Im Industriedenkmal und Museum erfährt der Besucher heute alles, was es über Salz zu wissen gibt. Besonders interessant sind die riesigen Bleipfannen, in denen das Salzwasser, die Sole, verkochte. Das kostbare Salz blieb zurück und wurde für den Weiterverkauf in Säcke oder Kleinverpackungen abgepackt. Früher dampfte es aus 216 Pfannen, heute ist nur noch eine zu sehen. Im Museum dampft nichts mehr, aber die Schwere der Arbeit ist gut nachzuvollziehen. Weiterlesen

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Das größte Schokoladenhaus der Welt

Das größte Schokoladenhaus der Welt steht in Berlin. Und das liegt zentral in der Charlottenstraße / Ecke Mohrenstraße am Gendarmenmarkt. Über mehrere Etagen ist die ganze Palette der Schokolade ausgebreitet.

Im Erdgeschoss stehen neben dem üppigen Verkaufstresen bekannte Gebäude Berlins aus Schokolade. So zum Beispiel das Brandenburgertor oder die Gedächtniskirche. In der Ecke sitzt ein weißer Bär, der Schokolade aus einer Kanne gießt. Der Bär ist das Wahrzeichen der Stadt. Weiterlesen

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Skyr aus Island

Skyr aus Island ist seit einiger Zeit auch in unseren Supermarktregalen zu finden. Doch was ist das?

Skyr ist ein traditionelles, isländisches Milchprodukt. Von der Konsistenz her ist es mit Quark oder dickflüssigem Joghurt zu vergleichen. Die Grundzutat von Skyr ist entrahmte, pasteurisierte Kuhmilch. Auffällig ist der sehr niedrige Fettgehalt mit 0,2 bis 0,5 Gramm und gleichzeitig der hohe Eiweißanteil mit 11 Gramm pro 100 Gramm. Skyr ist ähnlich fettarm wie Magerquark.

Bei Isländern ist Skyr sehr beliebt. Und das inzwischen auch in den USA, Europa und seit 2018 im Iran. Er kann mit unterschiedlichen Zutaten wie Früchten oder auch würzig wie mit Senf und Kräuter genossen werden. Die hauptsächliche Produktion in Island befindet sich in der Kleinstadt Selfoss. Nach der Legende sollen Wikinger vor über 1000 Jahren Skyr nach Island gebracht haben. Weiterlesen