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Bauhausgebäude in Dessau

Bauhausgebäude in Dessau ist die 1926 gebaute Hochschule der Bauhäusler. Mit dem Umzug von Weimar nach Dessau erhielten sie die Chance und schufen sich optimale Arbeitsbedingungen. Von dem Architekten und Gründer des Bauhauses Walter Gropius entworfen zeigt es uns, wie lernen und experimentieren damals gelang. Mitten in einem Wohngebiet steht das Bauhaus. Damals ein innovativer Lernort und heute für Besichtigungen freigegeben.

Das Gebäude ist außen und innen streng nach der Bauhaus-Philosophie gestaltet. Gerade Linien und viel Licht gelangt durch große Fenster in die Innenräume. Beim Wandern durch die Räume ist die Atmosphäre der Zeit und die Aufbruchsstimmung deutlich zu spüren.

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Bauhaus Museum in Dessau

Bauhaus Museum in Dessau ist anlässlich des Gründungsjubiläums im September 2019 eröffnet worden. Im langgestreckten futuristischen Bau außen Glas, innen Beton haben die Sammlungen des Bauhauses ihren Platz gefunden.

Warum Bauhaus in Dessau? Weimar war gegen die Bauhaus-Schule und machte ihnen das Leben schwer. Gezwungenermaßen zog deshalb die Schule komplett nach Dessau um und baute eine neue Schule mit Werkräumen und den sogenannten Meisterhäusern. Bis zur Auflösung durch das Naziregime blieben die Bauhäusler in Dessau.

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Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel

Herzog August Bibliothek, auch Bibliotheca Augusta genannt, in Wolfenbüttel hat ein ehrenwertes Alter von stolzen 450 Jahren erreicht. Am 5. April 1572 unterzeichnete der Fürst das Gründungsdokument. Seitdem wird im ehrwürdigen Haus gelesen, geforscht und Wissen vermittelt.

Aus Anlass des Jubiläums zeigt die Bibliothek einige ihrer kostbarsten Originale. Darunter das Evangeliar von Heinrich dem Löwen und Mathilde von England aus dem 12. Jahrhundert, eine Pergamenthandschrift, um 1188 erstellt. Das Buch ist im gemeinsamen Besitz von Niedersachsen, Freistaat Bayern, der Bundesrepublik Deutschland und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

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Pergamon und das Panorama

Pergamon und das Panorama ist ein zeitlich begrenztes Ausstellungprojekt in Berlin. Es befindet sich gegenüber des Bode-Museum. Meisterwerke werden von Yadegar Asisi in einem Rundum-Panorama präsentiert. Beim Rundgang oder auf dem Aussichtsturm haben Besucher den Eindruck, als wenn sie über die antike Metropole fliegen würden. Je nach Sonnenstand bevölkern tausende von Menschen das Theater oder die Gänge zwischen den Tempeln. Pergamon im Jahre 129 nach Christus an der Westküste der heutigen Türkei erwacht zum pulsierenden Leben. Sehr schade, wenn das Projekt in der Versenkung verschwindet.

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Kriminalmuseen in Deutschland

Kriminalmuseen in Deutschland

Kriminalmuseen in Deutschland gibt es einige, die hier von Nord nach Süd vorgestellt werden. Spektakuläre Kriminalfälle, True Crime, Polizei und Waffen üben bei vielen Menschen eine besondere Faszination aus. Dem tragen Kriminalmuseen Rechnung und Interessierte können die gesammelten Objekte anschauen und sich vielleicht bei einer Führung die Geschichten dazu erläutern lassen.

Oft entstanden diese Museen durch die Sammelleidenschaft eines einzelnen Polizeibeamten. Im Folgenden stelle ich, leidenschaftlicher Krimi-Fan, sie vor.

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Glühwein gehört zum Advent

Glühwein gehört zum Advent und zu jedem Weihnachtsmarkt. Das heiße Getränk genüsslich trinken und die kalten Finger am heißen Becher wärmen. Wer würde das nicht genießen? So lassen sich winterliche Temperaturen aushalten. Doch woher stammt das Getränk? Wer hat es erfunden?

Das hat sich erst kürzlich herausgestellt. Man fand das Dokument mit dem ältesten Glühwein-Rezept von 1834 auf Schloss Wackerbarth in Sachsen, in Radebeul zwischen Dresden und Meißen. August Raugraf von Wackerbarth (1770 – 1850) notierte seine Erfindung.

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Ginkgo in Weimar

Ginkgo in Weimar

Ginkgo in Weimar inklusive das Ginkgo-Museum, welches direkt am Markt liegt. Man kommt bei einem Standrundgang zwangsläufig daran vorbei. Im Erdgeschoss ist ein Laden mit Ginkgo-Pflanzen, im Obergeschoss das Museum. Dort gibt es auch Führungen und Verkostungen von Ginkgo-Produkten.

Ginkgo-Bäume haben in Weimar eine lange Tradition und sind überall in der Stadt zu finden. Ginkgo Bäume in Weimar. Der älteste ist 1815 gepflanzt worden und steht in der Puschkin Straße hinter der Musikhochschule gegenüber der berühmten Amalia-Bibliothek. Verantwortlich dafür war der damalige Hofgärtner, der den Baum aus Asien importierte und anpflanzte. Der jüngste wurde 1995 angepflanzt. Die Bäume können ein stolzes Alter erreichen, nämlich 1000 Jahre und älter. In China soll der älteste Baum ungefähr 4000 Jahre sein.

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Der Schäferhof in der Lüneburger Heide

Der Schäferhof in der Lüneburger Heide oder Schnucken gucken in Neuenkirchen ist ein beliebtes Ausflugsziel. Im Sommer kommen Busse und die Besucher schauen sich auf dem historischen Heidehof um und trinken Kaffee. Die weiträumige Hofanlage umfasst den großen Schafstall, den alten Schafstall, das Brunnenhäuschen und den 200 Jahre alten Treppenspeicher mit Trauzimmer. Das ganze Areal umgibt ein originalgetreuer Eekenbolten-Tuun, ein Zaun der aus Holzscheiten zusammengesetzt ist. Im Hofladen kann frisches Schnuckenfleisch aus eigener Schlachtung erworben werden.

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Die Alte Synagoge in Erfurt

Die Alte Synagoge in Erfurt ist ein recht unscheinbares in der Altstadt. Schnell ist man vorbeigelaufen und denkt dabei, das Gebäude müsste eigentlich abgerissen werden. Nicht doch, das ist die alte Synagoge und Erfurt bewirbt sich damit um das UNESCO-Welterbe.

Mit dem Bau wurde um 1100 begonnen und danach mehrfach umgebaut. Nach dem Pogrom 1349, bei dem die Juden aus der Stadt gejagt oder getötet wurden, baute der neue Besitzer sie in ein Lagerhaus um. Später wurde das Gebäude als Tanzsaal genutzt. Die Bemalung ist noch zu sehen. Heute ist die alte Synagoge ein Museum und absolut einen Besuch wert.

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Das Automuseum in Eisenach

Das Automuseum in Eisenach oder genauer „automobile welt eisenach“ kurz „awe“ zeigt die Fahrzeugproduktion seit 1898. In einem ehemaligen Firmengebäude präsentiert eine Stiftung anschaulich Werdegang und Technikgeschichte. Autos mit Namen wie DIXI, BMW, EMW, IFA, Wartburg und Opel wurden hier zusammengebaut.

Heute ist es eher ruhig auf dem Gelände. Parkplatz ist reichlich vorhanden. Gleich neben dem Museumsbau steht eine Bauruine. Der Begriff „lost place“ trifft es genau. Altes geht unter und neues entsteht. Das wird auch in dem Museum sehr deutlich. Wer für Oldtimer schwärmt, ist am richtigen Ort. Hier stehen die Schätze auf mehreren Etagen verteilt. Heute werden von Opel Autos in Eisenach gebaut und sind mit E-Autos ganz vorne dabei.

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