Archiv der Kategorie: Trinken und Essen

Reispflanze

Reis ist die Pflanze Asiens

Reis ist die Pflanze Asiens und stellt für die Hälfte der Menschheit ein Grundnahrungsmittel dar. Ob rund oder lang, weiß oder schwarz, körnig oder klebrig, Reis ist in Asien wie Brot oder Kartoffeln in Europa: Ohne geht nichts!

Wer Länder in Asien bereist, wird zwangsläufig auf Reisfelder treffen, in denen Menschen mit großen Hüten arbeiten. Zum Essen gibt es meist Reis. In Läden stehen Großpackungen bereit und auf den Märkten Säcke für Großfamilien. Reis hat weltweit eine sehr große Bedeutung und das nicht nur als Nahrungsmittel.

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Sanddorn wächst an der Küste

Sanddorn wächst auch an der Küste im rauen windigen Klima und ist ein Strauch. Er wird auch Haff- oder Seedorn oder „Zitrone des Nordens“ genannt. Eigentlich stammt er aus Nepal, ist aber in der ganzen Welt verbreitet. Die orangenen Beeren werden zu Saft, Gelee, Tee und Liköre verarbeitet. Aus dem Norden Deutschlands ist er nicht mehr wegzudenken, zum Beispiel aus Helgoland, und manche Firmen haben sich auf Sanddornprodukte spezialisiert. Frische Beeren werden kaum genossen. Gesundheitlicher Vorteil von Sanddorn ist der enorm hohe Vitamin-C-Gehalt, der sogar über dem von Zitronen liegt.

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Erstes Kaffeehaus in Bremen

Erstes Kaffeehaus in Bremen, genauer ausgedrückt das erste Café im deutschsprachigen Raum befand sich 1673 in Bremen. Wo ist leider nicht mehr feststellbar, wahrscheinlich im Schütting, dem Haus der Kaufleute. Oder in einem der umliegenden Häuser auf dem Marktplatz.

Bremen ist bis heute der Umschlagplatz für Kaffeebohnen. Fast jede zweite Bohne gelangt über die Bremer Häfen nach Deutschland.

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Wie kam es zum Besteck?

Wie kam es zum Besteck? Das ist eine lange Geschichte, denn anfangs aßen die Menschen einfach mit bloßen Fingern. Bei gut einem Drittel der Weltbevölkerung ist dies, teils aus Tradition oder aus Armut, heute noch so. Ein weiteres Drittel benutzt fingerfertig Essstäbchen und der Rest jongliert mit Gabel, Löffel und Messer.

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Der Olivenbaum

Der Olivenbaum, Oliven und Olivenöl gehören zusammen. Das Olivenöl zählt zu den traditionellen Grundnahrungsmitteln am Mittelmeer. Es gibt viele Sorten und große Qualitätsunterschiede. Nirgendwo wird mehr gepanscht und verfälscht wie beim Olivenöl.

Olivenöl ist seit Jahrtausenden die wichtigste Fettquelle der Menschen im Mittelmeer-Ländern wie zum Beispiel Spanien oder Griechenland. Es ist ein Lieferant für essentielle ungesättigte Fettsäuren, die vor Krankheiten schützen. Im Urlaub am Mittelmeer sind auch stets Olivenbäume zu entdecken. Viele Familien haben auf dem Land ihre eigenen, knorrigen Bäume, von denen sie Oliven ernten und daraus Öl gewinnen.

In Gartencentern gibt es inzwischen auch bei uns Olivenbäume zu kaufen, die allerdings im Keller überwintern sollten.

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Der Gugelhupf

Der Gugelhupf ist ein leckerer Kuchen in der typischen Kranzform gebacken. Aber beliebt ist er besonders zu den Weihnachtsfeiertagen oder Geburtstagen. Eigentlich kann man ihn das ganze Jahr essen. In Wien gehörte der Kuchen im 19. Jahrhundert zum Frühstück.

Woher kommt der Name Gugelhupf? Das ist nicht abschließend geklärt. Das Wort „Gugel“ soll vom Kopftuch stammen, das die Bäuerinnen sich um den Kopf schlangen. „Hupf“ steht für „hupfen“, das Aufgehen der Hefe. Aber über den eigentümlichen Namen gibt es einige Theorien.

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Küchen dieser Welt

Die Küchen dieser Welt

Die Küchen dieser Welt sind die besten Beispiele für die Entwicklung des Menschen. Auch zeugen sie für kulturelle Eigenheiten im jeweiligen Land oder der Zeit. Es geht um die Zubereitung von Speisen. Menschen entdeckten irgendwann, das erhitztes Fleisch besser genieß- und verdaubar ist. Archäologen fanden Feuerstellen, Lehmöfen, Töpfe und Mahlsteine. Und ab dann ging es mit der Entwicklung des Menschen bergauf bis hin zur modernen Einbauküche.

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Das Solei

Das Solei ist ein traditionelles deutsches Gericht. Es sind hartgekochte Eier, die in starker Kochsalzlösung eingelegt werden. In zahlreichen Kneipen standen sie in einem großen Glas auf der Theke oder im sogenannten „Hungerturm“ zum Beispiel in Berlin. In der Vitrine hielt der Wirt Snacks bereit wie Rollmöpse, Schmalzbrote, Buletten oder Soleier. Der Begriff Hungerturm stammt vom Gefängnisturm alter Burgen. In Berliner Kneipen waren sie im 19. Jahrhundert sehr beliebt.

Soleier gibt es meiner Familie immer zu Ostern. Das ist wahrscheinlich ein alter ländlicher Brauch, denn im Frühling legen Vögel Eier, die dann haltbar gemacht werden mussten. Das passt zu den ganzen anderen Oster-Bräuchen rundum das Osterfest.

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Der Bienenstich

Der Bienenstich stammt aus Österreich und ist ein Blechkuchen mit Mandeln und einer Vanille- oder Sahnecremefüllung. Der Hefeteig mit einer Fett-Zucker-Masse belegt karamellisiert beim Backen und ergibt die hellbraune Farbe. Der Kuchen ist ein beliebtes Gebäck in der traditionellen Küche und im Verkauf beim Bäcker oder Konditoreien.

Doch mit einem Stich von einer Biene oder Wespe hat der Kuchen rein gar nichts zu tun. Aber wie kam der Kuchen zu seinem ungewöhnlichen Namen?

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Die Thüringer Rostbratwurst

Die Thüringer Rostbratwurst hat eine jahrhundertealte Tradition. Sie wird zum Mitnehmen an rollbaren Bratständen gebraten. In ein aufgeschnittenes Brötchen gepackt, ist sie ein schnelles sättigendes Mittagessen. In den Innenstädten sind diese Wägelchen auf belebten Plätzen zu sehen. Und die Menschen kommen und holen sich eine frisch gebratene Wurst.

Thüringer Rostbratwurst ist eine gesetzlich geschützte geografische Bezeichnung und registriert. Das heißt, nicht jede Bratwurst darf die Bezeichnung tragen. Nur, wenn eine Herstellungsstufe wie Erzeugung, Verarbeitung oder Herstellung in der Herkunftsregion stattfindet. Neben der Rostbratwurst stehen auch Thüringer Leberwurst und Rotwurst im europäischen Verzeichnis. Die Thüringer Klöße leider nicht.

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