Archiv der Kategorie: Deutschland

benzin

Historische Ziegelei Benzin

Historische Ziegelei Benzin liegt an der Lehm-Backstein-Straße in der Mecklenburgischen Seenplatte zwischen Plau am See und Lübz. Hier ist die einzige öffentlich zugängliche Ringofenziegelei Mecklenburg-Vorpommerns.

Die typischen roten Backsteine sind in ganz Norddeutschland zu finden. Imposante Schlösser, Gutshäuser, Kirchen und Klöster in manchmal überschaubaren Dörfern sind mit Backsteinen errichtet worden. Auch für Wohnhäuser waren sie das Baumaterial erster Wahl. Doch wie wurden Backsteine damals hergestellt? Auf diese Fragen finden sich Antworten im technischen Denkmal alte Ziegelei Benzin. Weiterlesen

redefin

Konzert in der Reithalle

Konzert in der Reithalle fand im Landesgestüt Redefin bei Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern statt. Innerhalb der Konzertreihe der Festspiele können Klassik-Interessierte nicht nur Musik der Extraklasse hören, sondern gleichzeitig das Gestüt besichtigen. Und besticht mit alten Gebäuden.

Im Juli, August und September finden drei Konzerte der etwa 150 Konzerte der Festspiele in Redefin statt. Und Konzerte sind nicht nur in der Ferienzeit, sondern das ganze Jahr über zu besuchen. Die Veranstaltungsorte der Festspiele sind Gutshäuser, Scheunen, Fabrikhallen, Schlösser, Kirchen oder unter freiem Himmel. Neben erstklassiger Musik sind auch immer interessante Orte und Bauwerke zu entdecken. Weiterlesen

wochenende-in-wolfenbuettel-schloss

Der wilde Heinz von Wolfenbüttel

Der wilde Heinz von Wolfenbüttel – so nannte ihn schmunzelnd das Volk. Doch warum erhielt diesen Namen?

Heinrich II. war Herzog von Braunschweig-Lüneburg und Fürst von Braunschweig-Wolfenbüttel. Er verteidigte eisern den Katholizismus gegen die Reformation. Er gilt als letzter, katholische Fürst in Niedersachsen. Seine Religion hielt ihn nicht davon ab, über lange Zeit eine außereheliche Affäre mit einer Hofdame zu pflegen. Daraus gingen zehn Kinder hervor, die alle Heinrich zugeschrieben wurden. Weiterlesen

Schwedeneisbecher

Schwedeneisbecher

Schwedeneisbecher ist noch heute eine beliebte Nachspeise in Osten Deutschlands. Als typisches Rezept der ehemaligen DDR (Deutsche Demokratische Republik) wird es in vielen Eisdielen angeboten.

Im Eisbecher sind drei Eiskugeln Vanille-Eis, Apfelmus, Eierlikör und Schlagsahne. Erstmals bot ein Eiscafé in Berlin Pankow diese Kreation an. Weiterlesen

lehm-backstein-strasse

Lehm- und Backstein-Strasse

Lehm- und Backstein-Strasse ist eine Ferienstraße, die an der Mecklenburg-Seenplatte bei Plau am See entlang führt. An dieser Route geht es um die Naturstoffe Lehm und Backsteine. In den kleinen Ortschaften sind noch Reste von Lehmbauten zu entdecken. Man glaubt, in einer anderen Welt zu sein. In einer Haltestelle in Fachwerk, mit grasbewachsenem Holzdach und Lehmputz können Dorfbewohner auf den Bus warten.

Die ehemalige Ziegelei Benzin zeigt anschaulich, wie Anfang des 20. Jahrhunderts Backsteine in Handarbeit hergestellt wurden. Und davon gab es in der Gegend mehr als 450 Ziegeleien. Daraus entstanden Kirchen, Klöster, Industriebauten und Wohnhäuser. Diese Straße ist ideal für Radwanderer geeignet. Sie ist als Lehm- und Backsteinstraße seit 1999 ausgewiesen und 54 Kilometer lang. Leicht hügelig liegt die Straße zwischen Wäldern und Feldern. Weiterlesen

schloss-mirow

Schloss Mirow

Schloss Mirow liegt mitten in der Mecklenburgischen Seenplatte. Das Schloss fungierte als Nebenresidenz der Herzöge von Mecklenburg-Strelitz. Als Witwensitz für Herzogin Christiane von Mecklenburg-Strelitz wurde Schloss Mirow 1709 errichtet. In der Johanniter-Kirche befindet sich die Familiengruft des Strelitzer Herzoghauses.

Im überschaubaren Schloss wuchsen drei spätere Königinnen heran. Prinzessin Sophie Charlotte verbrachte hier am 17. August 1761 ihre letzte Nacht, bevor sie am nächsten Tag für immer ihre Heimat verließ. Sie heiratete König Georg III. von Großbritannien und Irland.

Prinzessin Luise wurde Königin von Preußen und ihre Schwester Friederike Königin von Hannover. Weiterlesen

liebermann

Liebermann-Villa am Wannsee

Liebermann-Villa am Wannsee in Berlin ist etwas für Kunstinteressierte. Dort verbrachte der Maler Max Liebermann (1847-1935) seine Sommer und malte. Zahlreiche Motive seiner Gemälde sind auf dem Anwesen wieder zu entdecken.

Das Grundstück direkt am Seeufer ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Kaum ist man aus dem Bus gestiegen, bleibt der Großstadtstress zurück. Genau deshalb verbrachte der Maler mit Frau und Tochter hier seine Sommer und malte seine 200 Gemälde. Im Haus ist das Atelier im ersten Stock zu sehen. Allerdings leergeräumt. Ein paar Bilder hängen noch an den Wänden. Aber die Anwesenheit des Malers ist noch zu erahnen. Wer würde nicht gern so einen schönen Rückzugsort haben? Weiterlesen

Russische-Kolonie-in-Potsdam

Russische Kolonie in Potsdam

Russische Kolonie in Potsdam, wer hätte das vermutet. Aber es ist so. Typische russische Holzhäuser samt Kirche stehen in der russischen Kolonie.

König Friedrich Wilhelm III. von Preußen ließ Anfang des 19. Jahrhunderts diese Siedlung anlegen. Sie war für die letzten zwölf russischen Sänger eines Chores bestimmt.

Die Hohenzoller waren mit der Zarenfamilie der Romanows verwandt. Die Beziehungen waren eng und freundschaftlich. Zur Erinnerung an den verstorbenen Zar Alexander wurde die Kolonie nach ihm benannt.

Heute gehört die russische Kolonie zur Potsdamer Kulturlandschaft und ist UNESCO-Weltkulturerbe. Weiterlesen

gutenberg-museum-mainz

Das Gutenberg-Museum in Mainz

Das Gutenberg-Museum in Mainz ist einen Besuch allemal wert. In der Mainzer Altstadt liegt es zentral und ist bequem erreichbar. Das Themenmuseum ist dem „Mann des Jahrtausends“ Johannes Gutenberg und seinen Erfindungen gewidmet.

Der Erfinder des Buchdrucks ermöglichte Flugblätter, Broschüren und Bücher für alle Menschen. Bis dahin blieb Geschriebenes nur den weniger Schriftkundigen und Mönchen vorbehalten. Zu den Folgen gehörte, dass mehr Menschen auch die einfachen lesen lernten. Weiterlesen

bernauer

Gedenkstätte Berliner Mauer

Gedenkstätte Berliner Mauer oder Berlin Wall Memorial ist ein Besuchermagnet. Nicht nur Schulklassen besuchen den erhaltenen Grenzstreifen der ursprünglichen Zonengrenze, sondern auch nationale und internationale Touristen.

An diesem Ort ist hautnah zu erleben, wie und wo die Zonengrenze zwischen Westdeutschland und der DDR verlief.

Nach der Grenzöffnung hieß es, weg damit. Doch Stiftungen kümmerten sich um Gebäude und Anlagen.

Heute strömen Besucher an diese Orte und schauen sich meist schweigend und betroffen um. Weiterlesen