Archiv der Kategorie: Deutschland

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Grube Samson im Harz

Grube Samson im Harz in Sankt Andreasberg ist ein ehemaliges Silber-Bergwerk und gehört zum UNESCO-Welterbe gemeinsam mit Rammelsberg, Goslar und der Oberharzer Wasserwirtschaft. Heute ist es ein Schau-Bergwerk. Interessant ist die Grube Samson, weil sich darin die letzte intakte Fahrkunst mit Wasser betrieben, eine Entwicklung der Bergleute befindet. Mit dieser Vorrichtung fuhren sie in den Schacht ein.

Die letzten Bergleute kamen damit 1910 zur Arbeit, weil die Mine erschöpft und somit unwirtschaftlich geworden war.

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Löwen-Apotheke Lübeck

Löwen-Apotheke in Lübeck

Löwen-Apotheke in Lübeck ist in einem alten Backstein-Haus um 1230 erbaut in der Dr. Julius-Leber-Straße Ecke Königsstraße, die sich in der Nähe des Doms befindet. Eine Apotheke ist seit 1812 in dem Gebäude. Die französischen Besatzer erlaubten die Gewerbefreiheit und so konnte der Apotheker Adolf Christoph Sager hier seine Apotheke gründen.

Noch heute ist dem Haus eine Apotheke, aber keine Scheu davor, sie zu betreten. An der einen Seite des Verkaufsraums steht die alte Einrichtung einer Apotheke und allerlei Zubehör und Fläschchen.

Mit viel Glück und Initiativen der Bevölkerung steht heute das Gebäude noch und das nach einem Bombeneinschlag im Zweiten Weltkrieg. Der Denkmalschutz schützt es vor Abriss.

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Kloster Lorsch

Kloster Lorsch liegt mitten im beschaulichen Ort Lorsch. Von den ehemaligen Gebäuden sind nur wenige erhalten und man wundert sich, warum die nun die Welterbe-Auszeichnung erhalten haben. Doch aus den Prospekten wird klar, dass das Kloster mal das Reichskloster Karls des Großen war. Aus dieser Zeit sind nur noch wenige Gebäude in so einem guten Zustand wie in Lorsch.

Zudem wurde hinter Klostermauern von fleißigen Mönchen das älteste medizinische Buch des Abendlandes, das Lorscher Arzneibuch, auf Kalbspergament geschrieben. Ein wahrer Schatz des 8. Jahrhunderts und das befindet sich heute in der Staatsbibliothek Bamberg. Mit diesem Hintergrundwissen wird klar, dass die Anlage die UNESCO-Würdigung durchaus verdient hat.

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Welterbe in Deutschland

Welterbe in Deutschland gibt es 52. Das ist reichlich und zeugt von Geschichte. Die Welterbestätten lassen sich in Schlösser und Burgen, Kulturgeschichte, Natur und Gärten, Industriekultur, Architektur und Design, Kirchen und Klöster sowie Historische Städte einteilen.

Bei der Urlaubsplanung spielt UNESCO-Welterbe immer eine große Rolle. Sind die ausgewiesenen Stätten besucht, lässt sich meist sagen: Der Umweg oder der Besuch haben sich gelohnt, das war wirklich herausragend. Wie gut, dass ich da war.

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Quedlinburg im Harz

Quedlinburg im Harz ist eine mittelalterliche Stadt mit 2000 Fachwerkbauten und einen Besuch absolut wert. Im Ort gibt es je nach Geschmack zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Für Kulturinteressierte ist die Stiftskirche St. Servatii die erste Anlaufstelle. Man glaubt in einem italienischen Bauwerk zu sein, ganz ungewöhnlich für Deutschland. Für Kinder ist das Spielzeug- und Eisenbahnmuseum interessant.

Das einzige dem deutsch-amerikanischen Maler Lyonel Feininger gewidmeten Museum ist in Quedlinburg. Seine Bilder galten bei den Nazis als entartet und er musste fliehen und gab seine Werke einem Freund in Obhut.

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Der Dom zu Worms

Der Dom zu Worms überragt als Krone der Stadt mit etwa 85.000 Einwohner und erscheint dem Besucher zu groß geraten. Und doch nennt sich der etwas erhöht liegende Dom Kaiserdom, denn es sind Grabmäler einiger Könige und Kaiser zu sehen. Auch kamen Kaiser in die Stadt und berieten große politische Ereignisse am Bischofssitz.

Die Ursprünge des Wormser Doms lassen sich bis ins 7. Jahrhundert zurückverfolgen, als erstmals vom Bischof Berhulf berichtet wird. Worms blickt also auf lange Tradition als bedeutenden Bischofssitz zurück und hat sich den Namen Nibelungenstadt gegeben. Viele Straßennamen sind aus der Nibelungen-Geschichte entnommen.

Der Reformator Martin Luther musste sich hier Kaiser Karl V. verantworten. Heute ist der St. Peter Dom in Worms eine katholische Gemeinde.

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Heiligen-Geist-Hospital in Lübeck

Heiligen-Geist-Hospital in Lübeck ist ein Krankenhaus für Alte und Kranke und ein Beispiel für den Umgang mit Bedürftigen in der Hansestadt. In Lübeck gab es viele reiche Kaufleute, aber auch sehr viele Arme und die konnten ihren Lebensunterhalt nicht selber erarbeiten. Um den Missständen abzuhelfen spendeten die betuchten Bürger der Stadt Geld und richteten Stiftungen ein, um das Hospital zu bauen und zu erhalten.

Und das taten sie nicht nur aus reiner Gutmütigkeit, sondern dachten dabei auch an ihr eigenes Seelenheil und an einen sicheren Platz im Paradies. Aber immerhin gab es eine solche Einrichtung in der Stadt und das war schon mehr als andere Städte für «Menschen minderen Glücks» taten.

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Baumannshöhle im Harz

Baumannshöhle im Harz ist die älteste Höhle Deutschlands und die steht für Besichtigungen zur Verfügung. Kennzeichen sind die unterschiedliche Tropfstein-Formationen. Bei der Führung geht es 300 Treppenstufen hinein in die Harzer Berge. Während der 50-minütigen Führung informiert der Führer über Tropfsteine und Höhlenbewohner.

Leider ist das Fotografieren in der Höhle verboten und so gibt es nur Fotos von außen. Dennoch ist der Gang in die dunkle Welt der Höhle mit den eigenartigen Formen immer eine gelungene Aktivität für die ganze Familie.

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Kloster Maulbronn

Kloster Maulbronn liegt mitten in der Ortschaft Maulbronn und ist in das Städtchen integriert. Das merkt der Besucher daran, dass zum Beispiel mitten auf dem Klosterhof ein Markt mit frischen landwirtschaftlichen Produkten stattfindet. Einige wenige Autos parken auf dem Areal. Der Besucherparkplatz befindet sich allerdings außerhalb der Klostermauern.

Die Kloster-Anlage ist weiträumig und es herrscht nicht nur durch den Wochenmarkt Leben in den alten Gemäuern, sondern hier ist auch ein Internat untergebracht mit zum Teil Musik als Schwerpunkt. Deshalb schallt aus manchen offenen Fenstern Musik.

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Nekropole Soderstorf in der Lüneburger Heide

Nekropole Soderstorf in der Lüneburger Heide ist ein Friedhof der Steinzeit. Hier sind unterschiedliche Formen von Bestattungen versammelt. So ist der Wandel der Begräbnisse gut zu erkennen. Mächtige Steinbrocken türmen sich auf und ich bin immer wieder erstaunt, wie die Menschen ohne Bagger die Steine bewegen konnten. Heide wächst zwischen den Steinen. Das Gelände ist sehr uneben und Vorsicht beim Erobern der Nekropole ist geboten.

Das Gräberfeld liegt an einer Landstraße an einem Waldgebiet und ist gut mit dem Auto zu erreichen. Doch es fahren hier auch viele Radfahrer vorbei und werfen ein Blick darauf.

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