Archiv der Kategorie: Deutschland

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Die Museumsinsel in Berlin

Die Museumsinsel in Berlin ist eine einmalige Ansammlung von herausragenden Museen. Und sie liegen wirklich auf einer Insel mitten in Berlin zwischen dem Fluss Spree und Spreekanal. Zusammen befinden sich auf der Insel der größte Museumskomplex der Welt und ist ein Besuchermagnet. Sie ist von der UNESCO als Welterbe bewertet worden. Ein absolutes Muss bei einem Besuch in Berlin.

In den Museen befinden sich wertvolle Sammlungen aus Kunst und Kultur vergangener Jahrtausende. Die Entwicklung der Museumsinsel ist nicht abgeschlossen und wird ständig weiterentwickelt.

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Bauhausgebäude in Dessau

Bauhausgebäude in Dessau ist die 1926 gebaute Hochschule der Bauhäusler. Mit dem Umzug von Weimar nach Dessau erhielten sie die Chance und schufen sich optimale Arbeitsbedingungen. Von dem Architekten und Gründer des Bauhauses Walter Gropius entworfen zeigt es uns, wie lernen und experimentieren damals gelang. Mitten in einem Wohngebiet steht das Bauhaus. Damals ein innovativer Lernort und heute für Besichtigungen freigegeben.

Das Gebäude ist außen und innen streng nach der Bauhaus-Philosophie gestaltet. Gerade Linien und viel Licht gelangt durch große Fenster in die Innenräume. Beim Wandern durch die Räume ist die Atmosphäre der Zeit und die Aufbruchsstimmung deutlich zu spüren.

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Aeronauticum in Nordholz

Aeronauticum in Nordholz lohnt einen Ausflug. Hier ist alles, was fliegt zu sehen. So etwa Luftschiffe, Flugzeuge und Hubschrauber von verschiedenen Herstellern und Ländern. Eins steht gleich am Eingang des Marinefliegergeschwaders „Graf Zeppelin“ und der angrenzende Flugplatz wird heute noch genutzt.

Doch so wie die Graf Zeppelin sind die anderen außer Dienst. Von deren Einsatz zeugen Gebrauchsspuren sowie Wind und Wetter. Aber sie sind für Nicht-Mariner sehr interessant. Bei einem Hubschrauber waren die Heckklappen weit geöffnet und Besucher konnten hineinklettern. Es ging damals spartanisch zu bei den Marine-Soldaten und man möchte da nicht hineinklettern müssen.

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Völklinger Hütte

Völklinger Hütte im Bundesland Saarland in der Nähe von Saarbrücken ist ein gigantisches Industrie-Denkmal. Das Stahlwerk stammt aus der Blütezeit der Industrialisierung und zeugt von den damaligen harten Arbeitsbedingungen.

Aus Erz und Koks wurde Roheisen gewonnen, der Grundstoff für die Stahlerzeugung. Seit der Stilllegung der Hütte 1986 während der weltweiten Stahlkrise ist nur wenig verändert worden. Nur sichere Wege für Besucher richtete die neue Trägergesellschaft des Stahlwerks ein. Noch immer ist der Geruch von Koks in den teils dunklen Gängen, gesäumt mit Rohren, ist riechen.

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Bauhaus Museum in Dessau

Bauhaus Museum in Dessau ist anlässlich des Gründungsjubiläums im September 2019 eröffnet worden. Im langgestreckten futuristischen Bau außen Glas, innen Beton haben die Sammlungen des Bauhauses ihren Platz gefunden.

Warum Bauhaus in Dessau? Weimar war gegen die Bauhaus-Schule und machte ihnen das Leben schwer. Gezwungenermaßen zog deshalb die Schule komplett nach Dessau um und baute eine neue Schule mit Werkräumen und den sogenannten Meisterhäusern. Bis zur Auflösung durch das Naziregime blieben die Bauhäusler in Dessau.

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Gullydeckel mit Stadtwappen

Gullydeckel mit Stadtwappen in Städten finden, heißt den Blick gesenkt zu halten statt in die Höhe. So sind kunstvolle Gullydeckel, auch mancherorts Schacht- oder Kanaldeckel genannt, zu entdecken. Meist zeigen sie die Sehenswürdigkeiten der Ortschaft. Kanaldeckel hatten bereits die alten Römer und seit jeher führen sie in den Untergrund, in die Kanalisation der Stadt. Gleichzeitig sollen sie natürlich Fußgänger vor Unfällen schützen.

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Haus am Horn in Weimar

Haus am Horn in Weimar ist das erste Einfamilienhaus ganz im Bauhaus-Stil gebaut. Das Musterhaus von 1923 gibt einen Einblick in die neue Architektur der Bauhäusler und macht es erlebbar. Mitglieder der Werkstätten gestalteten es nach ihren revolutionären Bau- und Gestaltungsideen. Leider blieb es das einzige realisierte Bauprojekt in Weimar. Nur dank eines Sponsors ließen sich die Entwürfe in die Tat umsetzen.

Nach vielen Umwegen gehört das Haus am Horn nun zur Klassik-Stiftung Weimar und wird seiner Bedeutung gemäß pfleglich behandelt. Es ist zu besichtigen und ich fand es sehr interessant die Ideen in der Umsetzung zu sehen.

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Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel

Herzog August Bibliothek, auch Bibliotheca Augusta genannt, in Wolfenbüttel hat ein ehrenwertes Alter von stolzen 450 Jahren erreicht. Am 5. April 1572 unterzeichnete der Fürst das Gründungsdokument. Seitdem wird im ehrwürdigen Haus gelesen, geforscht und Wissen vermittelt.

Aus Anlass des Jubiläums zeigt die Bibliothek einige ihrer kostbarsten Originale. Darunter das Evangeliar von Heinrich dem Löwen und Mathilde von England aus dem 12. Jahrhundert, eine Pergamenthandschrift, um 1188 erstellt. Das Buch ist im gemeinsamen Besitz von Niedersachsen, Freistaat Bayern, der Bundesrepublik Deutschland und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

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Haithabu Museum

Haithabu Museum an der Schlei in Schleswig-Holstein ist die ehemalige Handelsmetropole der berüchtigten Wikinger. Es gehört zu den bedeutendsten archäologischen Museen Deutschlands. Heute vor den Toren der Stadt Schleswig gelegen, tauschten damals die Wikinger mit der ganzen bekannten Welt Waren aus. Hier kreuzten sich wichtige Handelswege zwischen Nord- und Westeuropa. Zum Schutze der Stadt wurde ein befestigter Halbkreiswall und ein Verteidigungssystem errichtet.

Im Wikinger Museum Haithabu sind die Fundstücke präsentiert und Besucher tauchen in die vergangene Welt der Wikinger ein. Sie verfügten über Gold, Schmuck, Bernstein und Waffen. Im Freigelände befinden sich rekonstruierte Häuser.

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Knicks in Schleswig-Holstein

Knicks in Schleswig-Holstein sind Wallhecken um Äcker, Wiesen und Weiden. Sie sind typisch in der Landschaft und gehören einfach zur Landschaft im nördlichen Bundesland. Sie werden von den Bauern nach wie vor gepflegt und oft erhalten, denn sie haben ihren Nutzen bewiesen.

Der Begriff Knick leitet sich von der Pflegetätigkeit ab. Zweige und sehr junge Bäume knickten die Bauern, um das Höhenwachstum zu begrenzen. Damit verdichtet man gleichzeitig die Hecke. Richtige Knicks sind dichte grüne Wände, die Schutz bieten vor starken Winden, Austrocknung der Böden und Bodenerosion. Man sieht auch manchmal kleine Häuschen, die sich hinter einem Knick ducken. Im Bundesland stehen sie unter gesetzlichem Schutz und dürfen nicht so einfach für den Bau neuer Häuser oder Gewerbegebiete herausgerissen werden.

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