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Schifffahrt nach Plau am See

Schifffahrt nach Plau am See und mit einer Fahrt durch die Schleuse in Malchow verspricht Aufregendes. Der Einstieg ist an diesem trüben Tag in Göhren-Lebbin Hafen. Nur wenige Menschen halten sich dort auf. Na gut, die Ticketverkäuferin wird es wissen. Ich warte auf das Schiff und wider Erwarten ist es gut besucht. Es kommt aus Waren an der Müritz und hat schon einige Gäste an Bord.

Und es geht los. Zuerst geht es Richtung Malchow und dort durch die Schleuse. Das ist eine Drehbrücke. Der gestoppte Verkehr verstopft die Straßen der Inselstadt. Durch einen Damm ist die Insel mit dem Festland verbunden. Weiter geht die Schifffahrt über den Plauer See nach Plau am See – das Ziel. Inzwischen schaut die Sonne hervor und die Temperaturen steigen an. Weiterlesen

bernsteinzimmer

Besuch im Bernsteinzimmer

Besuch im Bernsteinzimmer im Katharinen-Palast in Carskoje Selo, ist schon ein Erlebnis der besonderen Art. Um das legendäre Zimmer mit Möbel ranken sich Geschichten. Der Soldatenkönig, Kaiser Friedrich Wilhelm von Preußen bekam es zum Geburtstag geschenkt. Zuerst war es im Berliner Stadtschloss. Er wusste nicht recht, was er damit sollte und verschenkte es kurzerhand an Zar Peter den Großen weiter. Der gab ihm dafür 50 lange Kerls, wie damals große Soldaten hießen. Die brauchte der Preußenkönig für seine Leibgarde. Peter hatte ebenso kein besonderes Interesse daran. Also landete es achtlos im Keller.

Da Zarin Elisabeth Katzen liebte, hielt sie sich oft im Keller auf. Dabei entdeckte sie die Bernsteinplatten und ließ das Zimmer zunächst im Winterpalast wieder aufbauen. Später in der Sommerresidenz vergrößerte der damit beauftragte italienische Architekt es von 19 auf 100 Quadratmeter. Er fügte Goldverzierungen, Spiegel und Gemälde hinzu. Dort war es 200 Jahre. Weiterlesen

Bernstein

Bernstein

Bernstein gilt auch als das Gold des Meeres. In Ribnitz-Damgarten an der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern ist er in allen Facetten zu bewundern.

In Ribnitz gibt es das Kloster, in dem das Deutsche Bernstein-Museum untergebracht ist. Das Museum zeigt die Kulturgeschichte und alte Schmuckstücke aus baltischem Bernstein.

In Damgarten ist die Schaumanufaktur und hier erfährt der interessierte Besucher alles über die Verarbeitung zu Schmuck. Bernstein ist nicht gleich Bernstein und es gibt große Unterschiede. Am Strand sieht er eher uninteressant aus, doch geschliffen zeigt er manchmal wundersame Einschlüsse. Weiterlesen

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Das vorpommersche Kartoffel-Museum

Das vorpommersche Kartoffel-Museum liegt im malerischen Ort Tribsees. Fährt man von der Autobahn ab, kommt man in den Ort und fährt durch das Mühlentor. Der Straße folgend ist an der linken Seite ein Hinweisschild zum Kartoffelmuseum. In einer engen Straße mit Kopfsteinpflaster prangt links an einem Haus ein großes Schild.

Dort abgebogen hängt ein großes Schild mit der Aufschrift „Vorpommersches Kartoffelmuseum“ an der Hauswand. Doch die Türklinke herunter zu drücken ist zwecklos, denn meist muss in der Touristeninformation / Heimatmuseum bei der mächtigen Kirche gefragt werden. Dann kommt ein privater Führer mit und schließt das Einraummuseum auf. Er erklärt, wie es zum Museum gekommen ist. Die Umgegend lebt vom Kartoffelanbau und zusätzlich befinden sich noch drei Unternehmen dort, die neue Kartoffelsorten züchten. Weiterlesen

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Die Bremer Stadtmusikanten

Die Bremer Stadtmusikanten sind das beliebteste Märchen in Deutschland. Und weltweit ist auch zum Beispiel in Japan bekannt. Das Märchen feiert in diesem Jahr Jubiläum. Vor 200 Jahren 1819 war es das erste Mal in einem Buch zu lesen. Bisher wurde es im Oberweserraum nur mündlich überliefert. Die Gebrüder Grimm hatten es sich zur Aufgabe gemacht, Geschichten zu sammeln und herauszugeben.

Und seitdem traten Esel, Hund, Katze und Hahn ihren Siegeszug an. Immer wieder waren die liebenswerten Vier auf Büchern, Sammelbildern, in der Kunst, auf Einladungskarten oder als Skulpturen zu sehen. Weiterlesen

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Das Künstlerdorf Worpswede

Das Künstlerdorf Worpswede liegt knapp 30 Kilometer von der Hansestadt Bremen entfernt. Worpswede ist auch mit dem Bus von Bremen aus gut zu erreichen. Seine überregionale Bedeutung errang Worpswede durch den Zuzug von renommierten Künstlern im 19. Jahrhundert. Sie eiferten der ersten freien Künstlerkolonie bei Paris nach. Sie wollten aus der Enge der Städte heraus. Sie malten unter freiem Himmel und suchten ihre Motive in Worpswede oder der nahen Umgebung.

Fritz Mackensen besuchte als junger Kunststudent Worpswede. Ihm gefiel es dort ausgesprochen gut und schnell folgten „Kollegen“, wie Otto Modersohn und Hans am Ende. Fritz Overbeck, Heinrich Vogeler, Carl Vinnen, Paula Becker, die später Otto Modersohn heiratete, und Bernard Hoetger schlossen sich an. Nun nannte man sich in Worpswede Künstlerdorf und erlangte Bekanntheit in der Kunstszene Europas. Und der hält bis heute an, denn inzwischen leben 140 Künstler und Kunsthandwerker im Ort. Weiterlesen

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Notfall auf Radreise

Notfall auf Radreise – das hofft keiner. Die Beliebtheit von Reisen mit dem Rad ist ungebrochen. Viele Urlauber planen ihre Radreisen mithilfe des Internets selbst. Und im Frühjahr stecken Radreisende mitten in den Planungen für ihre nächsten Touren.

Trotz guter Planung und Ausrüstung kann es zu unerwarteten Problemen kommen. Damit es gar nicht erst soweit kommt, hier einige wertvolle Tipps. Weiterlesen

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Peterhof

Peterhof ist die Sommerresidenz Peter des Großen. Das Anwesen liegt 30 Kilometer außerhalb von Sankt Petersburg. Wir sind mit dem Tragflächenboot aus der Stadt gekommen. Vom Anleger aus geht es am Kanal entlang zum Schloss. Dieser Kanal erlaubte es dem Zaren, vom Schloss zum Finnischen Meerbusen zu segeln. Die ideale Sommerfrische – frische Luft, prachtvolle Gärten und Meer.

Wir besuchen den Peterhof bei strahlendem Sonnenschein. Es eilt, denn um 11.00 Uhr werden die Brunnen im Schlossgarten angeschaltet. Da zahlreiche Menschen dieses Ereignis miterleben wollen, geht es um die besten Plätze und die idealen Blickwinkel für tolle Fotos. Weiterlesen

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Eine rasante Fahrt im Tragflügelboot

Eine rasante Fahrt im Tragflügelboot von St. Petersburg zum Peterhof ist sehr spannend. Am Anleger in der City liegen die Boote im Paket am Kai. Wir müssen über mehrere Boote steigen, um in unseres zu gelangen. Dabei gelingt es, einen Blick durch ein großes Fenster auf ein vorbereitetes Frühstück zu erhaschen. Es besteht aus einer Flasche Sekt, eine Flasche Wasser und einer Flasche Wodka. Dazu gibt es Kaviar und Bananen, also echt russisch.

Es gibt genügend Plätze in den bequemen Sitzen auf dem Boot. Der Begriff Boot ist untertrieben, denn es handelt sich hier um ein Hightech-Schiff. Auch ist der Raum für die Fahrgäste überdacht, denn der Wind weht wegen der hohen Geschwindigkeit heftig während der Überfahrt. Man fühlt sich wie im Flugzeug. Weiterlesen

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Das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven

Das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven ist ein Erlebnis der besonderen Art. Schon vor dem Eingang sind im Pflaster Steine mit Namen eingelassen. Hinter jedem Namen verbirgt sich ein Auswanderer, der in Bremerhaven ein Schiff bestieg. Von 1830 bis 1974 reisten 7,2 Millionen Menschen nach Nordamerika, Kanada, Australien, Argentinien und Brasilien. Sie verließen allein oder mit ihren Familien ihre Heimat und suchten eine neue.

Der Rundgang durch das Museum nimmt die Besucher mit auf diese Reise. Dabei lässt zum Beispiel die Hafenszene „An der Kaje“ genau nachempfinden, wie sich die Menschen damals fühlten. Dabei hatten sie nur ihren Koffer mit den wenigen Habseligkeiten aus ihrem alten Leben. Familien stehen eng beieinander und geben sich so Halt gegen die Ungewissheit. Die Schiffswand ragt wuchtig empor. Was erwartet sie in dem neuen Land? Weiterlesen