Schlagwort-Archive: Harz

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Grube Samson im Harz

Grube Samson im Harz in Sankt Andreasberg ist ein ehemaliges Silber-Bergwerk und gehört zum UNESCO-Welterbe gemeinsam mit Rammelsberg, Goslar und der Oberharzer Wasserwirtschaft. Heute ist es ein Schau-Bergwerk. Interessant ist die Grube Samson, weil sich darin die letzte intakte Fahrkunst mit Wasser betrieben, eine Entwicklung der Bergleute befindet. Mit dieser Vorrichtung fuhren sie in den Schacht ein.

Die letzten Bergleute kamen damit 1910 zur Arbeit, weil die Mine erschöpft und somit unwirtschaftlich geworden war.

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Baumannshöhle im Harz

Baumannshöhle im Harz ist die älteste Höhle Deutschlands und die steht für Besichtigungen zur Verfügung. Kennzeichen sind die unterschiedliche Tropfstein-Formationen. Bei der Führung geht es 300 Treppenstufen hinein in die Harzer Berge. Während der 50-minütigen Führung informiert der Führer über Tropfsteine und Höhlenbewohner.

Leider ist das Fotografieren in der Höhle verboten und so gibt es nur Fotos von außen. Dennoch ist der Gang in die dunkle Welt der Höhle mit den eigenartigen Formen immer eine gelungene Aktivität für die ganze Familie.

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Goslar im Harz

Goslar im Harz gehört gemeinsam mit dem Besucherbergwerk Rammelsberg zum UNESCO-Welterbe. Im Mittelalter trug die Stadt mit 47 Kapellen, Kirchen und Klöstern den Namen «Nordisches Rom». Immerhin stehen heute noch fünf Kirchen in der tausend Jahre alten Kaiserstadt.

Was hat der Kaiser mit Goslar zu tun?

In Goslar steht die mächtige, im 11. Jahrhundert erbaute Kaiserpfalz und es wurden dort Reichstage mit Kaiser und Hof abgehalten. Der Kaiser musste damals durch sein großes Reich reisen und nahm alles für seine Bequemlichkeit mit – «Wanderkaisertum».

Durch die kostbaren Bodenschätze aus dem Rammelsberg war Goslar eine reiche Stadt. Das ist auch in der Altstadt deutlich zu sehen.

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Der Rammelsberg im Harz

Der Rammelsberg im Harz und das Besucherbergwerk sowie die nahegelegene Altstadt von Goslar gehören gemeinsam zum UNESCO-Welterbe. Für Harzbesucher gehört das Bergwerk Rammelsberg zu den herausragenden touristischen Sehenswürdigkeiten. Über 1000 Jahre hinweg wurden im Berg Metalle wie Kupfer, silberhaltiger Bleiglanz, Zink und andere Mineralien unter schwersten Arbeitsbedingungen abgebaut. Das brachte den Arbeitern und ihren Familien ein karges Einkommen und den Fürsten reichlich Einnahmen.

Die Werksgebäude des ehemaligen Bergwerkes erstrecken sich den Berg hinauf, das vom Eingang aus gut zu erkennen ist. In den Hallen und Gruben ist der Alltag der Bergarbeiter nachzuvollziehen.

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Fahrt mit der Brockenbahn

Fahrt mit der Brockenbahn im Harz ist ein Erlebnis der besonderen Art. Die alte Bimmelbahn durchzieht fast den ganzen Harz und transportiert Fahrgäste auf den Brocken hinauf. Wir sind in der Station «Drei Annen Hohne» Bahnhof über Schierke zum Brocken gefahren. Egal an welcher Station man den Zug besteigt, es kostet immer dasselbe und dafür stehen einem 140 Kilometer Strecken zur Verfügung. So vermeidet die Brockenbahn-Gesellschaft unnötigen Verkehr zu den billigeren Bahnhöfen und dass dort die Parkplätze knapp werden.

Die meisten Bahnfahrer wollen auf den höchsten Berg im Harz, den Brocken, und sehen unterwegs das Baumsterben in all seiner Härte.

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Wernigerode im Harz

Wernigerode im Harz ist ein schmuckes Städtchen mit etwas über 30.000 Einwohnern im Bundesland Sachsen-Anhalt. Die Altstadt besticht durch den Markplatz und dem schönen Rathaus im Fachwerk. Um den Markplatz sind Cafés und Restaurants und die laden zum Verweilen und Schauen ein. Nicht nur das Rathaus ist einen Blick wert, sondern auch das schmalste Häuschen des Ortes.

Die Endung -rode weist auf die Entstehung hin und das geschah durch das Roden des Waldes. Denn der Harz war ursprünglich ein komplett bewaldetes Mittelgebirge und nicht wie heute mit zerstörten Wäldern. Wollten die Menschen siedeln, mussten sie zuerst Bäume abholzen und daraus ihre Häuser und Kirchen bauen.

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Schierker Feuerstein

Schierker Feuerstein ist das bekannte Kräuter-Alkohol-Getränk aus dem Harz. Macht man im Harz Urlaub, ist kaum ein Vorbeikommen an dem braunen Getränk in der roten Flasche. Was hat es damit auf sich?

Der junge Apotheker Willy Drube tüftelte in seiner Apotheke «Zum Roten Finderhut» in Schierke an seinem Rezept. 1908 war es soweit und er hatte das perfekte Rezept für ein Getränk nach einem guten Essen gefunden. Und von da an nahm der Erfolg des Kräuter-Halb-Bitter immer weiter zu und ist inzwischen deutschlandweit bekannt. Wohl auch durch die einprägsame leuchtend rote Verpackung.

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Das Harzer Baumkuchenhaus

Das Harzer Baumkuchenhaus liegt außerhalb von Wernigerode in einem Gewerbegebiet. Doch durch die leuchtend gelbe Farbe ist es schon von weitem zu erkennen. Ein Vorteil der ungewöhnlichen Lage ist der ausreichende Parkplatz und der ist nötig, denn das Café und die Schaumanufaktur sind sehr gut besucht.

Außen und innen ist alles auf den König der Kuchen abgestimmt. So baumeln im Garten Keramik-Baumkuchen in verschiedenen Erdfarben in den Bäumen. In der Rasenfläche ist eine kreisrunde Fläche eingelassen und die ist mit roten und schwarzen Ziegeln versehen und ähnelt einem Baumkuchen.

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Hexen im Harz

Hexen im Harz tanzen und treiben ihren Schabernack an Walpurgisnacht, in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai. In etlichen Harzstädtchen finden Feiern oder Umzüge statt. Viele Hexen werden anreisen und wer keine Hexen-Teufel-Zauberer-Ausstattung hat, deckt sich in den Ortschaften ein. Der Harz ist vorbereitet und überall hängen Hexen und fliegen auf ihren Besen an den Häusern.

Wie kam es zu diesem Spektakel?

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Die blaue Holzkirche im Harz

Die blaue Holzkirche im Harz in Clausthal-Zellerfeld ist die größte ihrer Art in Deutschland und ist durch ihre markante Farbe berühmt. Der ungewöhnliche blaue Anstrich fällt sofort ins Auge. Doch das war nicht immer so. Sie wurde auch mal in Grün. Dunkelgrau oder Ockergelb angepinselt oder mit Schieferplatten verkleidet. Seit der Renovierung strahlt sie wieder in Blau und das versinnbildlicht die Farbe der Weisheit und Offenbarung.

In den Kirchenraum passen 2000 Menschen und im hinteren Teil ist eine sogenannte kleinere Winterkirche untergebracht. Die Glocken weckten früher die Bergleute und sie machten sich in ihre Schicht unter Tage auf.

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