Schlagwort-Archive: Ausflugstipp

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Das Kloster Lüne in Lüneburg

Das Kloster Lüne in Lüneburg ist ein Ausflugstipp im Norden. In der Salzstadt liegt das mittelalterliche Kloster mitten im Grünen. Steht man vor dem Eingang zum Klosterareal, spürt man die Ruhe im Verkehrsgetöse der Stadt. Backsteine, Fachwerk und ein Kräutergarten laden zum Erkunden ein. Im Kloster, heute Konvent, leben Frauen, die hier ihren Lebensabend verbringen.

Das Kloster hat allerlei zu bieten und die Damen führen täglich Führungen durch. Es steht unter Denkmalschutz und ist nur mit Führungen zu besichtigen. Dabei erfahren die Besucher sehr viel Interessantes aus der wechselhaften Geschichte und aus dem Leben der Nonnen. Etwas Besonderes ist das angeschlossene Textilmuseum, in denen Kostbarkeiten aus sechs Jahrhunderten für die Zukunft bewahrt werden. Es zeigt die hohe Kunst der Stickerei und zum Beispiel die Verarbeitung von winzigen Flussperlen. Weiterlesen

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Das Museumsdorf Cloppenburg

Das Museumsdorf Cloppenburg ist zu jeder Jahreszeit einen Ausflug wert. Das reichhaltige Veranstaltungsprogramm mit Brotbacken, Handwerksvorführungen, alte Schule, Punsch und Pötte oder Schreiben mit Federn bietet Abwechslung für Eltern und Kinder.

Das Museumsdorf Cloppenburg liegt mitten in der Stadt und ist von belebten Straßen umgeben. Als grüne Lunge eignet es sich für einen gemütlichen Spaziergang durch die herrschaftlichen und ärmlichen Häuser oder Werkstätten. Die offen stehenden Türen laden zur Erkundung der Häuser ein. Erschöpfte können sich im Dorfkrug erholen. Neben Bauernhäusern, Scheunen oder Windmühlen sind wechselnde interessante Sonderausstellungen zu sehen. Weiterlesen

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Das Deutsche Salzmuseum

Das Deutsche Salzmuseum in Lüneburg zeigt, wie der Reichtum der Stadt zustande kam. Lüneburg nahe Hamburg ist die Salzstadt im Norden. Über 1000 Jahre bestimmte das Salz aus der Saline die Geschicke der Menschen. Es gab ihnen Arbeit und machte manche reich und mächtig. Das ist an den schönen Gebäuden deutlich zu sehen.

Erst 1980 schloss das Salzwerk seine Pforten. Im Industriedenkmal und Museum erfährt der Besucher heute alles, was es über Salz zu wissen gibt. Besonders interessant sind die riesigen Bleipfannen, in denen das Salzwasser, die Sole, verkochte. Das kostbare Salz blieb zurück und wurde für den Weiterverkauf in Säcke oder Kleinverpackungen abgepackt. Früher dampfte es aus 216 Pfannen, heute ist nur noch eine zu sehen. Im Museum dampft nichts mehr, aber die Schwere der Arbeit ist gut nachzuvollziehen. Weiterlesen

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Nordwolle Delmenhorst

Nordwolle Delmenhorst oder Nordwestdeutsches Museum für Industriekultur ist ein Relikt aus vergangener Zeit. Heute stehen auf dem Gelände nur einige Reste der Gebäude. In der Mitte ist ein Parkplatz, der wochentags aus den Nähten platzt.

Im Turbinenhaus ist das Fabrikmuseum. Es zeigt anschaulich die Entwicklung des Betriebs der Wollverarbeitung von 1884 bis 1981. Gleicht Delmenhorst heute einer Kleinstadt mit hoher Arbeitslosigkeit, war es früher der Nabel der Wollverarbeitung. Vor den Toren Bremens mit seinen Häfen und der Eisenbahn lag das Unternehmen verkehrsgünstig. Arbeitskräfte aus ganz Europa wurden angeworben. Unter harten Bedingungen verdienten sie ihr Geld. Weiterlesen

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Das Künstlerdorf Worpswede

Das Künstlerdorf Worpswede liegt knapp 30 Kilometer von der Hansestadt Bremen entfernt. Worpswede ist auch mit dem Bus von Bremen aus gut zu erreichen. Seine überregionale Bedeutung errang Worpswede durch den Zuzug von renommierten Künstlern im 19. Jahrhundert. Sie eiferten der ersten freien Künstlerkolonie bei Paris nach. Sie wollten aus der Enge der Städte heraus. Sie malten unter freiem Himmel und suchten ihre Motive in Worpswede oder der nahen Umgebung.

Fritz Mackensen besuchte als junger Kunststudent Worpswede. Ihm gefiel es dort ausgesprochen gut und schnell folgten „Kollegen“, wie Otto Modersohn und Hans am Ende. Fritz Overbeck, Heinrich Vogeler, Carl Vinnen, Paula Becker, die später Otto Modersohn heiratete, und Bernard Hoetger schlossen sich an. Nun nannte man sich in Worpswede Künstlerdorf und erlangte Bekanntheit in der Kunstszene Europas. Und der hält bis heute an, denn inzwischen leben 140 Künstler und Kunsthandwerker im Ort. Weiterlesen

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Der Niedersachsenstein in Worpswede

Der Niedersachsenstein in Worpswede ist ein monumentales Denkmal. Erst als Siegesmal geplant, sollte er später an die im 1. Weltkrieg gefallenen Soldaten der Gemeinde Worpswede und umliegender Orte erinnern. Auch als Mahnmal für den Frieden, welches allerdings den Zweiten Weltkrieg nicht verhinderte.

Entworfen und gebaut unter der Leitung des Künstlers Bernhard Hoetger (1874 – 1949) konnte es 1922 eingeweiht werden. Dafür hatte auch der Bremer Kaufmann Ludwig Roselius mit finanzieller Unterstützung gesorgt. Weiterlesen

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Helgoland entdecken

Helgoland entdeckenvom Schiff geht es direkt ins Zentrum. Wer die 800 Meter nicht laufen mag, auf den wartet die Börte-Bahn inklusive einer ersten Besichtigung. Auf das Oberland geht ein Fahrstuhl. Sportliche Gäste können natürlich auch die zahlreichen Fußwege nutzen.

Sehenswürdigkeiten auf Helgoland sind die Lange Anna, die Lummen-Felsen, vielleicht eine Besichtigung des Bunkers, die Hummer-Buden und einen Blick auf die Düne. Wer Urlaub auf Helgoland macht, kann einen Ausflug auf die Düne unternehmen und sie erkunden. Weiterlesen

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Ausflugstipp Helgoland

Ausflugstipp Helgoland verspricht einen spannenden, entschleunigten Tag auf hoher See. Die Nordsee-Insel liegt 60 Kilometer vom Festland entfernt. Vorbei an Sandbänken, Leuchtfeuern und kleinen Inseln taucht der rote Felsen unversehens aus dem Meer auf.

Gleich ob Besucher mit dem Hochsee-Katamaran von Cuxhaven heran rauschen oder etwas gemächlicher mit der MS Helgoland – ein schöner Tag im rauen Seeklima ist gewiss. Und die paar Stunden auf Helgoland bevor wieder das Schiff fährt vergehen wie im Fluge. Es gibt allerlei zu sehen und vieles ist völlig anders als auf dem Festland. Weiterlesen

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Nach Helgoland mit dem Katamaran

Nach Helgoland mit dem Katamaran ist ein besonderer Ausflugstipp. Die Sonne scheint und die Temperaturen sind sehr angenehm. Tickets online reserviert und ausgedruckt, macht es Kunden leicht. Rechtzeitig sind wir in Cuxhaven am Fährhafen. Für ausreichend Parkplätze ist gesorgt. Von hier legen Schiffe zum Beispiel zu den Seehund-Bänken in der Nordsee ab.

Doch wir wollen zur einzigen Hochseeinsel Deutschlands mit dem Katamaran der FRS Helgoline, der Halunder Jet. Halunder ist die Bezeichnung eines friesischen Dialekts, der auf der Insel Helgoland gesprochen wird.

Aus Hamburg kommend ist die geplante Abfahrt ab Cuxhaven um 11.30 Uhr, Boarding etwas früher. Als der moderne Katamaran durch die schmale Öffnung der Hafenanlagen bugsiert, macht er mächtig Eindruck. Dafür sorgen die drei Kufen und der Aufbau mit zwei Decks für Passagiere. Wendig parkt er am Kai. Weiterlesen

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Was machte Casanova in Wolfenbüttel?

Was machte Casanova in Wolfenbüttel? Giacomo Casanova (1725 – 1798), bekannt als Abenteurer, Lebemann und Frauenversteher und weniger bekannt als Schriftsteller, Jurist und Priester, wohnte acht Tage in Wolfenbüttel.

Aus unerfindlichen Gründen musste er verschwinden und besuchte die kleine Stadt. In der befand sich die umfassende Herzog August Bibliothek. Er verbrachte eine Woche zwischen Büchern und übersetzte dabei eine Schrift in die italienische Sprache. Weiterlesen