Panoramablicke über Florenz bieten zwei Aussichtsplattformen auf einem Hügel. Einmal ist das die Piazzale Michelangelo. Darauf stehen auch Kopien von Statuen des großen Künstlers Michelangelo. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten ragen aus dem Häusermeer hervor und es ist ein toller Ausblick.
Der andere Aussichtspunkt, der mir wesentlich besser gefallen hat, liegt vor der Basilika San Miniato al Monte nicht weit entfernt vom ersteren. Warum gefiel er mir besser? Hier ging es quirliger zu als auf der Piazzale. Auf beide kommt man zu Fuß, mit Rad, Auto, Vespa oder mit dem Hop-On Hop-Off Bus.
Und es lohnt sich, diesen Weg auf sich zu nehmen. Der Blick auf Florenz zwischen den toskanischen Hügeln ist einfach einmalig besonders am Abend.
Inhaltsverzeichnis
- Panoramablicke über Florenz von der Piazzale Michelangelo
- Ausblick auf Florenz von der Basilika San Miniato al Monte
- Basilica San Miniato al Monte
- Weitere Informationen:
Panoramablicke über Florenz von der Piazzale Michelangelo
Die Piazzale Michelangelo ist eine große asphaltierte Fläche. Über eine Mauer blickend sind die Stadt, der Fluss Arno und die herausragenden Sehenswürdigkeiten zu sehen. Am Abend ist dort eine entspannte Stimmung. Tagsüber ist man in der Stadt herumgewandert und nun hat man von hier oben eine grandiose Übersicht. Vieles ist an den markanten Dächern wieder zu erkennen.
Die Skulpturen sollten ursprünglich die Gräber zweier Medici schmücken. Deshalb errichteten die Architekten auch etwas tiefer gelegen eine Loggia, in der die Skulpturen geschützt stehen konnten. Dazu ist es nicht gekommen und so befindet sich heute ein Restaurant unter der Plattform.
Ob mit Cocktail oder ohne, die Aussicht ist einfach genial und man fühlt sich gedrängt, inne zu halten und einfach nur zu genießen. Und das machen auch viele, sie sitzen und schauen und das ohne Handy.
Ausblick auf Florenz von der Basilika San Miniato al Monte
Vor den Stufen zur Basilica hinauf liegt die Plattform und die bietet ebenfalls einmalige Ausblicke auf die Skyline von Firenze. Hier geht es lebhafter zu als auf der Piazzale Michelangelo.
Ich beobachte eine Gruppe, die mit bunten Vespas hinaufgeknattert sind. Als sie sich zum Abfahren sammeln, haben einige noch geringfügige Schwierigkeiten mit ihrem Gefährt. Da schaue ich belustigt zu, obwohl ich noch nie eine Vespa gefahren habe.
Eine andere Gruppe pellt sich aus einem alten Fiat 500, welches sicher ein besonders Abenteuer darstellt, sich in so ein winziges Auto zu quetschen. Aber alle haben sichtlich Spaß und widmen sich schnurstracks der phänomenalen Aussicht und schießen Fotos.
Für mich bietet sich die Gelegenheit, einige Sketche von der Aussicht anzufertigen, bevor wir in die Ferienwohnung zum Abendessen fahren.
Basilica San Miniato al Monte
Über dem Aussichtspunkt thront die Basilika mit ihrer aufwendigen Fassade und schaut auf das Geschehen hinab. Die Fassade besteht aus grünem, schwarzem und weißem Marmor und ist in geometrischen Mustern zusammengesetzt. Während der Arbeiten an der Verkleidung ging das Geld aus und Jahre später übernahm die Tuchgilde die restliche Finanzierung, sodass heute die ganze Fassade mit edlem Marmor bedeckt ist. Auch für die Ausschmückung des Innenraums übernahm die Gilde die Finanzierung.
Zur Kirche gehört auch ein Kloster, Abbazia die San Miniato al Monte, das hinter der Kirche liegt und von unten nicht zu entdecken ist.
Da wir erschöpft von den Besichtigungen des Tages sind, sparen wir uns die Begehung des bestimmt sehr sehenswerten Friedhofs und Klosters.
Weitere Informationen:
Piazzale Michelangelo, Piazzale Michelangelo, 50125 Firenze FI
San Miniato al Monte, Via delle Porte Sante, 34, 50125 Firenze, FI








