Schlagwort-Archiv: Dom

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Lucca in der Toskana

Lucca in der Toskana ist von einer mächtigen Mauer geschützt. Geparkt wird außerhalb und innerhalb ist die komplette Altstadt versammelt. Der über vier Kilometer lange Verteidigungsring bietet heute eine prima Aussicht auf Gassen, Gärten, Paläste und Kirchen.

In der Stadt pulsierte der Handel, denn wichtige Handelswege führten durch den Ort, ebenso wie Pilgerwege. Das belegen die mit weißem Marmor verkleideten Fassaden der Kirchen. Hier floss Geld in die Stadt.

Vermutlich von den Etruskern gegründet, wobei der Name vom keltischen Wort «Luk» deutsch «sumpfiger Ort» abstammen soll. Sicher ist die römische Einnahme der Stadt und deren Erweiterung. Die Mauer entstand erst im Mittelalter und musste nie einem Angriff standhalten.

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Der Dom in Siena oder Duomo Santa Maria Assunta

Der Dom in Siena darf sich mit Fug und Recht der schönste in Italien nennen. Konkurrenz macht allenfalls der Dom in Florenz. Innen und außen mit weißem Marmor und Serpentin aus Prato verkleidet, ist er ein Schmuckstück sondergleichen und leuchtet strahlend im Sonnenlicht.

Schon beim Betreten des mächtigen Bauwerks stockt einem der Atem. Gemälde, Statuen, Büsten, Buntglasfenster und Verzierungen aller Art zeigen Reichtum und die tiefe Verbundenheit mit dem Christentum. Auf den bis in jede Ecke ausgestalteten Fußboden mag man kaum treten. Und so das geht allen Besuchern, denn sie wandeln sprachlos und andächtig schauend umher.

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Knigges Grab im Bremer Dom

Knigges Grab im Bremer Dom – nur eine Grabplatte weist auf den berühmten Mann hin. Die Grabplatte liegt in einer dunklen Nische und die Aufschrift ist nur mit Mühe zu erkennen. Ein Hinweisschild suchen Besucher auch vergebens. Und doch ist hier der berühmte Adolph Freiherr Knigge (1752 bis 1796) beerdigt.

Er schrieb ein Buch „Über den Umgang mit Menschen“. Sein Name ist heute gleichbedeutend mit Benimm-Ratgebern, obwohl Knigges Werk nichts mit gutem Benehmen zu tun hatte, sondern mit Soziologie im Sinne der Aufklärung. Warum verschlug es Knigge in die Hansestadt Bremen? Weiterlesen

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Bremen Domtreppen fegen

Bremen Domtreppen fegen ist ein gern praktizierter Brauch in der Hansestadt. Meist am Samstag sieht man um 12.00 Uhr mittags lachende Grüppchen vor dem Dom stehen. Einer fällt auf, manchmal mit Zylinder und in Hemdsärmeln. Er hat einen Besen in der Hand und fegt die Domtreppen wieder sauber. Daneben steht ein Eimer, in dem er den zusammengefegten Müll sammeln soll. Die Gruppen kommen oft von Bremer Firmen. Die Arbeitskollegen feuern den Fegenden an. Der Müll stammt oft aus der Firma. So kann es vorkommen, das Joghurtbecherdeckel oder Verschlüsse von Bierflaschen Weiterlesen