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Das Museo Etnografico Pitré in Palermo

Das Museo Etnografico Pitré in Palermo liegt in den ehemaligen Personalhäusern der Angestellten vom Palazzina Chinese. Es bietet genug Raum für die gesammelten Gegenstände des Gründers Guiseppe Pitré, der sich als Arzt, Professor, Folklorist und Gelehrter mit populären Bräuchen und Traditionen beschäftigte. Er stammte aus einfachen Verhältnissen und fühlte sich immer der Bevölkerung verpflichtet.

Heute verfügt das Museum über 4000 Objekte aus den Bereichen Kleidung, Puppen, Karren, Keramik, Handwerk, Arbeit, Kunsthandwerk und vieles mehr aus dem Leben der Bevölkerung.

Zum täglichen Leben gehörten auch geschnitzte Holzlöffel. Einer davon fällt auf, denn auf dem Stil ist ein Toilettensitz mit sitzendem Mann eingearbeitet. Dieses witzige Detail hat seinen Sinn, denn was gegessen wird, landet irgendwann im Lokus oder Plumpsklo.

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Palazzina Cinese bei Palermo

Palazzina Cinese bei Palermo ist ein Kleinod mit einem großen Park vor der Stadt. Das Palästchen ist im chinesischen Stil erbaut und ausgestaltet, wie es zum Ende des 18. Jahrhundert modern war.

Auftraggeber war der abgesetzte König von Neapel Ferdinand III. und er sowie seine Frau nutzten das Anwesen als Exil.

Es ist reichhaltig ausgemalt und mit allerlei Finessen versehen. So gibt es einen Fahrstuhl von der Küche hinauf ins Esszimmer. Das üppig ausgestattete Bad im Keller mit der Außentür ist schon interessant.

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Kathedrale von Palermo

Kathedrale von Palermo ist über einen kleinen Park zu erreichen. Das imposante Eingangstor empfängt die Besucher und es geht hinein in die Kühle. Der Dom ist die Kirche des Erzbistums Palermo und entsprechend groß. 

Zur Zeit der arabischen Besetzung Sizilien stand an diesem Ort eine Moschee. Während der normannischen Regierung wurde sie in den bekannten normannischen Stil umgebaut. Leider ist davon im Innenraum nicht mehr viel zu entdecken im Vergleich zu anderen Kirchen aus der Periode. Aber von außen erinnert der Dom sehr an die arabischen Einflüsse und lohnt deshalb mehrere Hingucker.

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Kirche Degli Eremiti in Palermo

Kirche Degli Eremiti in Palermo gehört mit zum Arabisch-normannischen UNESCO-Welterbe. Nur vereinzelt verirren sich an diesen Ort Touristen. Sie gehört nicht zu den Hauptattraktionen von Palermo.

Wir kämpfen uns um eine Baustelle herum und gelangen in das ehemalige Klosterareal. Der Straßenlärm ist im Klostergarten nur noch gedämpft zu hören und sofort fällt die Hektik ab. Eine grüne Insel der Ruhe im Häusermeer der dichtbebauten Innenstadt.

Die Chiesa San Giovanni degli Eremiti, wie sie auch genannt wird, hat eine wechselvolle Geschichte erlebt. Als Kirche vom Papst im 9. Jahrhundert errichtet, hieß die Anlage Monastero di St. Ermete. Während der arabischen Besetzung war es ein islamisches Gebetshaus. Der normannische König Roger II. funktionierte sie wieder zu einem katholischen Gotteshaus um.

Bestechend ist ihre Schlichtheit, reichhaltigen Kirchenschmuck wird der Besucher vermissen.

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Normannen-Palast in Palermo

Normannenpalast mit Capella Palatina in Palermo

Normannenpalast mit Capella Palatina in Palermo ist für Sizilien-Besucher ein absolutes Muss. Wo kann man besser die Pracht und Errungenschaften der Normannen-Könige des 12. Jahrhunderts sehen als hier.

Herausstechend ist die Hofkapelle Palatina. Beim Betreten bleibt einem die Luft weg und die Augen sind vom vielen Gold der Mosaike und der Kunst geblendet. Wer in Ravenna oder in Istanbul in der Hagia Sophia war, fühlt sich daran erinnert. Alle Besucher gehen langsam mit offenen Mündern und die Blicke an die Decke gerichtet mit Staunen durch die Kapelle.

Im Palazzo Reale befindet sich auch die Regierung von Sizilien.

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Piazza Bellini in Palermo

Piazza Bellini in Palermo in Sizilien ist eine Ansammlung von beindruckenden Kirchen. Auf der ehemaligen Stadtmauer gebaut, erheben sie sich über den Platz und Besucher sowie Gläubige müssen erst Treppen steigen.

Zu nennen sind hier Santa Catarina, San Cataldo und Santa Maria Ammiraglio. Letztere gehören gemeinsam mit der Kathedrale von Monreale und Cefalú zum UNESCO-Welterbe der Arabisch-normannischen Gebäude.

Das besondere an den Kathedralen und Klöstern aus  normannischer Zeit im 12. und 13. Jahrhundert  ist die unvergleichliche Muster-Vielfalt. Deutlich sind hier Einflüsse aus Nordafrika zu entdecken.

Als eifriger Tourist lassen sich auf diesem Platz gleich drei Kirchen besichtigen, wenn sie denn geöffnet sind.

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Monreale bei Palermo

Monreale bei Palermo ist ein kleines Städtchen mit einer großen Vergangenheit. Entstanden ist sie durch den sizilianischen König Wilhelm II. im 12. Jahrhundert. Er stammte aus einer normannischen Familie, die aus Frankreich auf die Insel kam.

Der Legende nach soll er hier einen Traum gehabt haben, in dem Mutter Gottes ihn aufrief, hier ein Kloster und eine Kathedrale zu bauen. Das tat er, ernannte es zum Bischofssitz und die Stadt entwickelte sich drumherum.

Heute gehören die Normannen-Bauten zum UNESCO-Welterbe und beeindrucken durch die unvergleichlich aufwendigen Mosaike.   

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