Palazzo Pitti in Florenz gleicht einem Bollwerk bereit zur Abwehr von feindlichen Truppen. Doch es ist einfach nur ein Palast, gebaut von dem reichen Florentiner Kaufmann Pitti, der die Medici übertrumpfen wollte. Als er in die Pleite ging, übernahmen um 16. Jahrhundert die Medici den Palast und blieb seitdem in den Händen der jeweiligen Regierungen.
Heute beherbergt der Palazzo Pitti einige Museen wie die Gemäldesammlung der Medici, Mode-Museum, Porzellan- und Silber-Museum, die königlichen Gemächer und das Kutschen-Museum.
Interessant ist auch das marmorne Badezimmer von Napoleon.
Inhaltsverzeichnis
Palazzo Pitti in Florenz zeigt Macht und Reichtum
Ab dem Jahr 1458 startete der Bau des Palastes, bezahlt und initiiert vom Kaufmann Luca Pitti. Der Bau liegt auf einer Anhöhe und wirkt abwehrend, mächtig, wie ein Bollwerk. Fassadenschmuck ist nicht zu entdecken außer die aufgehängten Fahnen des Museums, die auf den Eingang hinweisen.
Am Besten schlendert man einfach durch die Ausstellungsräume und lässt sich überraschen. Für mich waren das Badezimmer Napoleons interessant und das Mode-Museum.
Das Badezimmer ist ganz aus Marmor mit Säulen und Skulpturen ausgestaltet ganz den Ansprüchen des erfolgreichen Heerführers gemäß. Selbst die Badewanne ist aus kaltem Marmor und gemütliches, entspannendes Baden kaum denkbar.
Die Abteilung Mode zeigt die Kleidungen der Frauen über die Jahrhunderte. Dabei sind Hochzeitskleider und kostbare Abendroben. Sie wirken beeindruckend, doch selber möchte man nicht darin stecken.
Wir blieben einen ganzen Tag im Palazzo Pitti natürlich mit einer Pause in der Cafeteria mit einer süßen Leckerei. Zu entdecken gibt es immer wieder Erstaunliches wie niedliche schwimmende Putten oder Skulpturen, die aus dem Leben gegriffen scheinen.
Weitere Informationen:
Palazzo Pitti, Piazza de Pitti 1, 50125 Florenz
Öffnungszeiten: montags geschlossen







