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Käthe Kruse Puppen

Käthe Kruse Puppen sind in Bad Kösen nahe der Domstadt Naumburg in Sachsen-Anhalt produziert worden. Die Puppen-Gestalterin hatte dort ihre geräumige Produktionshalle errichtet. Mit ihrer Familie lebte sie von 1912 bis 1950 im Örtchen. Nach dem 2. Weltkrieg zog sie wegen der sich verändernden politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse nach Donauwörth. Dort befindet sich noch heute die Produktion der beliebten Puppen, die sich inzwischen zu wertvollen Sammlerstücke entwickelten.

In Bad Kösen ist heute die „Puppenwelt der Käthe Kruse“ zu besichtigen und in Donauwörth ist das Käthe-Kruse-Puppen-Museum.

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Naumburger Dom

Naumburger Dom ist UNESCO-Welterbe. Warum das? Der Bau des Doms begann schon um 1000 nach Christi und wurde mehrmals angebaut und umgebaut. Das wirklich beeindruckende steht im West-Chor. Dort stehen in Stein gemeißelt die Stifter-Figuren. Und das nicht, wie sonst in Kirchen ernst und würdig dreinschauend, sondern hier tragen sie menschliche Züge. Besonders die Markgräfin Uta, die im 10. / 11. Jahrhundert lebte, besticht mit ihren geradezu lieblichen Gesichtszügen. Sie galt damals als die schönste Frau des Mittelalters. Der Betrachter kann da nur zustimmen. Ihr Mann Ekkehard II. dagegen wirkt lebensecht, aber etwas feist. Der Name des Künstlers verliert sich leider im Dunkel der Geschichte.

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Wie kam es zum Besteck?

Wie kam es zum Besteck? Das ist eine lange Geschichte, denn anfangs aßen die Menschen einfach mit bloßen Fingern. Bei gut einem Drittel der Weltbevölkerung ist dies, teils aus Tradition oder aus Armut, heute noch so. Ein weiteres Drittel benutzt fingerfertig Essstäbchen und der Rest jongliert mit Gabel, Löffel und Messer.

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Tödlicher Glitzer – Krimi

Tödlicher Glitzer – Krimi spielt in Bremen. Eigentlich sind es zwei Fälle, die miteinander verwoben sind. Der ältere fand vor 200 Jahren in Bremen statt, ein ähnlicher heute. Es handelt sich um ungeklärte, ominöse Todesfälle. Der Bremer Kommissar Lapschies entdeckt die Verbindung zum alten Fall erst sehr spät und lässt ihn fassungslos zurück. Den aktuellen Fall kann er nach Irrungen und Wirrungen aufklären.

„Spannender Krimi für ein Wochenende auf dem Sofa“ lautet eine Rezension auf amazon.

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Mord-in-Dangast

Mord in Dangast

Mord in Dangast, so ist der Tiel meines neuen Krimis. Er entstand wieder bei dem Besuch von Dangast und Umgebung. Die Orte finden sich in der Handlung wieder. Die gemachten Fotos helfen mir beim Schreiben und rufen mir die Örtlichkeiten in Erinnerung.

Diesmal begleite ich den Kommissar Klöntrup aus Wilhelmshaven bei der Aufklärung des Falles. Denn eine Gruppe, die eine kurze Pause auf einem Rastplatz vor Varel in Friesland einlegt, findet eine Leiche im Gebüsch.

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Farina-Fragrance-Museum-Birthplace-of-Eau-de-Cologne

Parfüm-Museum in Köln

Parfüm-Museum in Köln und sofort denkt man an 4711. Doch das Duftwasser ist damit nicht gemeint. Es gibt in Köln das Farina Duftmuseum im Farina-Haus. Es ist das Geburtshaus der Eau de Cologne, nach der Stadt Ruhrpott-Stadt Köln benannt.

Wie kam es dazu? Zu Beginn des 18. Jahrhunderts kreierte der italienische Parfümeur Farina (1685–1766) in Köln einen neuen Duft, den er Eau de Cologne (Wasser aus Köln) nannte. Sein Parfum wurde so erfolgreich, dass nach seinem Tod, mangels Markenschutzes, EAU DE COLOGNE der Name einer ganzen Duftklasse wurde. Nach über 300 Jahren wird das ORIGINAL Eau de Cologne noch von Nachkommen der Familie Farina in Köln hergestellt.

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Himmelswege – Gosek

Himmelswege – Gosek in Sachsen-Anhalt ist das älteste Sonnenobservatorium in Europa. Der Ort Gosek liegt versteckt zwischen Naumburg und Weißenfels und man fährt durch recht einsame Landschaften. Doch angekommen weist ein Hinweisschild an der Straße auf die Sehenswürdigkeit für Archäologie-Interessierte hin. Ein geräumiger Parkplatz ist eingerichtet. Es geht ein Fußweg hinauf auf den Hügel und der hölzerne Kreis ist zu sehen.

So sah das Heiligtum, Gerichtsplatz und Versammlungsstelle sowie der Ort zur Sonnenbeobachtung vor 7000 Jahren aus. Es hat einen Durchmesser von 70 Metern – vergleichbar mit Stonehenge in England, allerdings aus Holzpfählen. Forscher entdeckten dies durch Luftbilder. Im Ort Gosek ist ein Informationszentrum.

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Das Deutsche Panzermuseum

Das Deutsche Panzermuseum in Munster

Das Deutsche Panzermuseum in Munster wird von vielen Menschen zwiespältig betrachtet. Die Friedensbewegten lehnen es sicherlich ganz ab, andere sind von der Technik fasziniert. Welche Meinung man auch haben mag, Gewalt gehörte seit jeher zur Geschichte. Extrem mechanisierte Gewalt ist ein zentrales Thema des 20. und 21. Jahrhundert. Also, wer sich von den Diskussionen nicht abschrecken lässt, findet im Deutschen Panzermuseum (DPM) Fahrzeuge und Waffen aller Art.

Diese Sammlung gehört zu den besten weltweit. Dabei ist keine Ruhmeshalle, ein Ort der Glorifizierung, kein Antikriegsmuseum, keine Gedenkstätte und kein Ort für Trauerarbeit oder Verharmlosung von Krieg, Leid, Gewalt und Tod. Es wird die Maschinerie der Gewalt aufgearbeitet. Sie ist da, warum ignorieren. Und die sachliche Aufarbeitung verfolgt das Museum konsequent. Zur Demokratie gehört Aufklärung.

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Oliven-Ernte

Der Olivenbaum

Der Olivenbaum, Oliven und Olivenöl gehören zusammen. Das Olivenöl zählt zu den traditionellen Grundnahrungsmitteln am Mittelmeer. Es gibt viele Sorten und große Qualitätsunterschiede. Nirgendwo wird mehr gepanscht und verfälscht wie beim Olivenöl.

Olivenöl ist seit Jahrtausenden die wichtigste Fettquelle der Menschen im Mittelmeer-Ländern wie zum Beispiel Spanien oder Griechenland. Es ist ein Lieferant für essentielle ungesättigte Fettsäuren, die vor Krankheiten schützen. Im Urlaub am Mittelmeer sind auch stets Olivenbäume zu entdecken. Viele Familien haben auf dem Land ihre eigenen, knorrigen Bäume, von denen sie Oliven ernten und daraus Öl gewinnen.

In Gartencentern gibt es inzwischen auch bei uns Olivenbäume zu kaufen, die allerdings im Keller überwintern sollten.

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Dauerausstellung_NTM_Familie©Neanderthal_Museum - komp

Das Neanderthal-Museum in Mettmann

Das Neanderthal-Museum in Mettmann ist für die ganze Familie einen Besuch wert. Sogar Hunde dürfen jeden 1. Freitag im Monat am Doggy Day, ab 14.00 Uhr für 2 Euro eintreten. Das Museum führt anschaulich durch vier Millionen Jahre Menschheitsgeschichte. Und wer denkt, über den plumpen Neandertaler sind weit hinaus, der irrt. Denn in jedem Menschen stecken noch ein paar Gene.

In lebensgroßen Figuren wird die Entwicklung deutlich und Familie Neandertal ist ganz nah. Wer es immer noch abstreitet, den überzeugt vielleicht die Foto-Installation am Schluss der Ausstellung. Da kann man sich in die Menschenfamilie stellen und es sind nur kleine Unterschiede zu entdecken.

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