Bloody-Mary-Tag

Bloody-Mary-Tag

Bloody-Mary-Tag ist der jeweils der 1. Januar des Jahres. Warum ist dem klassischen Cocktail dieser Tag gewidmet? Das hat einen ganz einfachen Grund. Der Tomatensaft als Zutat soll gut gegen flaue Gefühle im Magen sein. Das werden nach Silvester viele Feiernde brauchen.

Um den schwachen Kreislauf in Schwung zu bringen, gehört Wodka dazu. Als Garnitur mit Vitaminen stecken eine Zitronenscheibe und ein Stück Sellerie-Staude am Glasrand. Die Sellerie-Stange dient auch zum Umrühren. Pfeffer und Salz sowie ein Schuss Tabasco-Soße runden den Geschmack des „Kater-Getränk“ oder „Pick-me-up“ ab. Weiterlesen

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Frankfurter Bethmännchen

Frankfurter Bethmännchen haben rein gar nichts mit Beten zu tun. Es ist ein süßes Gebäck aus Marzipan. Gemahlene Mandeln, Puderzucker und Rosenwasser werden zu kleinen Kugeln geformt, mit Eigelb glasiert und gebacken. Als Besonderheit kleben seitlich drei halbierte Mandeln. Hauptsächlich zur Weihnachtszeit werden die Frankfurter Bethmännchen gerne verschenkt und genascht.

Woher kommen Frankfurter Bethmännchen? Es lebte einmal die Familie Bethmann in Frankfurt. Der Pariser Koch Gautenier der Familie soll sie 1838 erfunden haben. Die Mandeln symbolisierten die vier Söhne. Seit dem Tod eines Sohnes klebten nur noch drei Mandelhälften am Marzipan. Weiterlesen

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Grog und Glühwein

Grog und Glühwein, Jagertee oder einen Eierpunsch wärmen auf dem Weihnachtsmarkt in der Adventszeit auf. Wenn die Füße langsam auskühlen, helfen anregende Getränke dagegen. Woher kommt der Glühwein? Woher stammt der Grog?

Der Glühwein wird traditionell in der Adventszeit genossen. Und die Ursprünge des Glühweins liegen im Mittelalter. Kalt genossene Würzweine begeisterten auch damals die Menschen. Das älteste Glühwein-Rezept stammt aus dem 11. Jahrhundert. Mit Gewürzen und anderen zum Teil kostspieligen Zutaten entwickelten sich immer neue Variationen des Glühweins.

Für die Entstehung des Namens „Grog“ gibt es mehrere Versionen. Die schönste, aber Weiterlesen

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Punsch auf dem Weihnachtsmarkt

Punsch auf dem Weihnachtsmarkt zu trinken oder vielleicht einen Glühwein gehört zur Vorweihnachtszeit unbedingt dazu. Die Auswahl an Weihnachtsmarkt-Getränken ist reichlich. Und scheinbar wird jedes Jahr etwas Neues erfunden. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Der Punsch war schon im Mittelalter bekannt. Der Name Punsch tauchte erstmals im 17. Jahrhundert auf. Der Ursprung des Be­griffs Punsch ist leider nicht mehr zu klären. Der Punsch ist von Italien und Frankreich eingewandert. „Bischof“ hieß früher ein heißer Punsch. Wurde dagegen der Punsch kalt genossen, hieß er Prälat oder Cardinal. Auch bei alkoholischen Getränken ist die Kirche allgegenwärtig.

Wer nicht am Stand auf dem Weihnachtsmarkt frieren möchte, kann zu Hause ein köstliches Getränk selbst zubereiten und  gemütlich auf dem Sofa trinken und den Advent genießen. Weiterlesen

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Holländisches Viertel Potsdam

Holländisches Viertel Potsdam ist ein Kleinod und unbedingt einen Besuch wert. Die Straßen mit den Backstein-Häusern im echten holländischen Stil versetzen Touristen ins Flair der Niederlande. Doch warum ist plötzlich Klein-Holland im Zentrum von Potsdam?

Kaiser Friedrich Wilhelm I. – Soldatenkönig – hatte eine Vorliebe für niederländische Architektur. Durch die Verwandtschaft mit dem Hause Oranien-Nassau führte es ihn immer mal wieder ins Nachbarland. Er gab den Anstoß für die Stadterweiterung Potsdams. Es handelte sich um ein sumpfiges Gelände mit niedrigem Grundwasserspiegel. Für die Erbauung von Wohnhäusern und Werkstätten war holländisches Know-How gefragt. Weiterlesen

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Schloss Cecilienhof

Schloss Cecilienhof in Potsdam hat wenig mit einem Schloss zu tun. Es sieht eher wie ein großes Landhaus im Fachwerkstil aus, allerdings mit 176 Zimmern. Es ist der letzte Bau der Hohenzollern. Kaiser Wilhelm ließ die Residenz für seinen ältesten Sohn Kronprinz Wilhelm errichten. Der wohnte dort mit seiner Frau Cecilie von Preußen bis 1945.

Hier trafen sich nach dem 2. Weltkrieg die Siegermächte zur Potsdamer Konferenz. Dazu gehörten die USA mit Präsident Truman, die Briten mit Churchill und der sowjetische Staatschef Stalin. Sie beendeten zwar den Zweiten Weltkrieg, aber der Eiserne Vorhang führte zur Spaltung Europas. Hier wurde die Teilung Deutschlands für die nächsten Jahrzehnte besiegelt. Weiterlesen

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Schmalste Brücke

Schmalste Brücke in Deutschland ist im Landkreis Leer in Ostfriesland. Sie führt über den Fluss Leda, ein Nebenfluss der Ems, die in die Nordsee mündet. Die Autobrücke liegt in einer ländlichen Gegend mit grünen Wiesen, schwarz-weißen Kühen und grasenden Schafen am Deich.

Bei der Fahrt am Deich entlang kommt unerwartet eine Ampel. Schaltet sie auf Grün, gibt es kein zurück mehr und es geht es los. Mutig und unerschrocken muss der Autofahrer über die enge Brücke. Quietscht oder schrammt es womöglich? Bloß keine Schramme im Lack, das gibt Ärger und wird teuer. Mit den Händen das Steuer umklammert kommen Unerschrockene unbeschadet über diese Brücke. Und kein Rückspiegel ist ab. Weiterlesen

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Was sind Winkekatzen?

Was sind Winkekatzen? Warum winken sie unentwegt mit der einen Pfote? Sie sind beliebte japanische Glücksbringer. Das stete Winken soll Glück und Wohlstand ins Geschäft oder die Privatwohnung holen. Dazu stehen winkende Katzen oft im Eingangsbereich von Läden und locken Kunden an.

Stehen Winkekatzen in Wohnungen oder Häusern bringen sie Wohlstand. Gleichzeitig halten sie Unglück fern.

Bei den Maneki-neko gibt es große Unterschiede. Die Farbe spielt eine große Rolle. Eine dreifarbige Winkekatze verheißt besonders viel Glück und Wohlstand. Ist die Maneki-neko oder Manekineko golden, so zieht sie Reichtum an. Eine reinweiße Katze steht für Reinheit und Unschuld. Ein schwarze dagegen wehrt Dämonen ab. Weiterlesen

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Freilichtmuseum Groß Raden

Freilichtmuseum Groß Raden in Mecklenburg-Vorpommern ist ein altslawischer Tempelort. Auf einer idyllischen Halbinsel im Sternberger See liegt das archäologische Freilichtmuseum. Burg, Siedlungshäuser und Tempel an originalen Orten zeigen das Leben der Slawen und Wikinger vor mehr als 1000 Jahren.

Im modernen Ausstellungsgebäude können Besucher Schätze aus Gold und Silber bewundern. Wechselnde Ausstellungen finden ebenfalls dort statt. Das ganze Jahr über bieten Mitarbeiter interessante Workshops und Führungen zu zahlreichen Themen an. Weiterlesen

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Rostra-Säulen in Sankt Petersburg

Rostra-Säulen in Sankt Petersburg auf der Wassili-Insel im Newa-Delta gehören zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Früher nutzten die Seefahrer sie als Leuchttürme. Doch der Architekt gab ihnen eine markante Form, die so gar nichts mit herkömmlichen Leuchttürmen zu tun hat.

Die Rostra-Säulen sind leuchtend rostbraun angestrichen. Aus der Säule ragen Schiffsbuge hervor. Die sind auch als Schiffsschnäbel bekannt, die „rostra“ heißen. Die Steinfiguren im Sockel symbolisieren die vier wichtigsten Flüsse in Russland, Wolga, Newa, Volchow und Dnjepr. Die Rostra-Säulen in Sankt Petersburg flankieren den halbrunden Börsenplatz. Weiterlesen