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Der Weihnachtsbaum

Der Weihnachtsbaum gehört zum Heiligen Abend dazu. Der Brauch, den Weihnachtsbaum aufzustellen und zu schmücken, ist erst 100 Jahre alt.

Römer nutzten zur Feier ihres „Gottes der Fruchtbarkeit“ Ende Dezember grüne Pflanzen wie Misteln, Efeu oder Lorbeer.

Germanen hängten im Winter Immergrünes an Haustüren, in Wohnräume und in Ställen auf. Grün schützte vor Blitz, Krankheiten und bösen Geistern, die bevorzugt in dunklen Ecken hausten. Solche Sitten übernahm das spätere Christentum.

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Putten in der Kunst

Putten in Kunst und andernorts tauchen als kleine dralle Engelchen auf. Die properen nackten Wesen (Putto italienisch kleiner Knabe) tummeln sich in Bildern und an Wänden sowie Decken.

Sie gehen auf den griechischen geflügelten Gott der Liebe Eros oder lateinisch Amor zurück. Italienische Künstler entdeckten die kleinen Bogenschützen der Antike wieder und gestalteten ihn als Kinderengel um.

Die Engelsknaben, das Geschlecht klein oder schamhaft verborgen, eroberten Gebäude in ganz Europa, nachdem sie Liebespfeil und Bogen an der Kirchentür abgegeben hatten.

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Palazzo Davanzati in Florenz

Palazzo Davanzati in Florenz ist aus dem 14. Jahrhundert. Wuchtig und massiv ragt das Wohnhaus mit fünf Etagen aus den Häuserschluchten hervor. Es ist eines der letzten alten Wohnhäuser ehemals reicher Familien in der Stadt.

Hier ist der Übergang von einem Wohnturm zu einem mittelalterlichen Palast zu sehen. Gleich am Eingang wird das sehr deutlich, denn Besucher stehen im Innenhof und das Treppenhaus windet sich hinauf. Es erstreckt sich durch das ganze Haus und die Bewohner waren wohl ständig auf den Treppen unterwegs. Man kann sich den Lärm und das Geklapper der Schuhe gut vorstellen.

Die Räume zeugen vom Leben und Arbeiten im Haus, denn alles fand hier statt.

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Stempel sammeln

Stempel sammeln ist ein beliebter Spass auf Reisen geworden. Der Tourismus hat die Sammel-Leidenschaft der Gäste entdeckt und stellt Sammelpässe gegen einen Kostenbeitrag zur Verfügung. Und nicht nur Kinder erfasst das Fieber, sondern auch Erwachsene gleichermaßen.

Ist man beim Wandern im Harz oder genießt die Nordsee-Luft heißt es die Augen nach Stempelkästen offenhalten. Oft sind sie in auffälligen Farben gehalten, mal in Grün, Blau oder Rot.

Inzwischen gibt es unzählige Möglichkeiten an Stempel zu kommen und viele touristische Gegenden schlossen sich diesem Trend an. Sketcher zeichnen meist im Freien und dokumentieren ihren Sketch gerne mit Stempel.

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Schloss Wernigerode im Harz

Schloss Wernigerode im Harz ragt über die Stadt hoch hinaus und ist schon von weitem zu sehen. Die Türme und Türmchen sind gut über dem Wald zu erkennen und es ähnelt einem Märchenschloss.

Wollen Besucher hinauf, besteigen Sie unten im Ort direkt beim Parkplatz eine kleine Bahn oder die «Wernigeröder Schlossbahn». Fahrradfahrer oder Wanderer steigen Strecken mit einer maximalen Steigung von 23 Prozent hinauf. Oben angekommen geht es noch einen steilen Fußweg bis zum Eingangstor. Von außen darf fotografiert werden, innen nicht.

Das jetzige Schloss stammt aus 17. Jahrhundert, nachdem es im 30jährigen Krieg zerstört wurde. Von Wehrhaftigkeit zeugen nur die Türme und die Mauern. Mehr gleicht es einem Residenzschloss zur Repräsentation.

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Castello di Donnafugata

Castello di Donnafugata liegt erhöht mitten in fruchtbaren Feldern. Mit dem Auto gelangt man über Landstraßen 15 Kilometer von Ragusa zur ehemaligen Adelsresidenz.

Beim Betreten des Geländes ist zu erahnen, wie groß das Landschloss ist. Doch beim Eingang ist auch das Vieh untergebracht und es riecht streng.

Im Schloss ist ein Kostüm-Museum mit sizilianischer Kleidung aus verschiedenen Epochen. Deutlich ist zu sehen, es ging hochherrschaftlich zu. Das steht im Gegensatz zur Bevölkerung, die eher arm war und für die Großgrundbesitzer schuften mussten.

Donnafugata umfasst 122 Zimmer. Besucher bekommen einen guten Einblick in die Verhältnisse vergangener Zeiten.

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Camposanto Monumentale in Pisa

Camposanto Monumentale in Pisa hat mich tief beeindruckt. In direkter Nachbarschaft zum «Schiefen Turm» und dem Baptisterium gelegen, fällt es durch die langgestreckte Form und den vielen Bögen auf der Fassade auf.

Geht man hinein, hat das Gebäude eine U-Form und in Innern sind die Arkaden geöffnet und lassen den Blick auf den Innenhof schweifen.

Welchen Zweck hat das Composanto?

Die Anlage ist ein Friedhof und dort stehen die Sarkophage von wichtigen Personen aus Pisa. Hier versammeln sich die Gräber der Reichen und Mächtigen sowie natürlich Mitglieder der Medici-Familie. Anfangs waren die VIPs rund um den Dom beerdigt. Doch der Platz wurde gebraucht und so entstand diese imposante Begräbnishalle.

Obwohl hier das Totengedenken in Stein zu Hause ist, sind doch einige bemerkenswerte Dinge zu entdecken.

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Der Brauch der Liebesschlösser

Der Brauch der Liebesschlösser wird inzwischen weltweit von Verliebten praktiziert. Paare schließen ein Vorhängeschloss an ein Brückengeländer und schwören sich ewige Liebe und gemeinsam durch das Leben zu gehen. Zur Bekräftigung landet der Schlüssel im Wasser. So kommt es an prägnanten Orten wie Brücken oder Gitter zu regelrechten Schloss-Ansammlungen.

Anfangs versuchten die Verantwortlichen wegen Einsturzgefahren oder Rostproblemen die Schlösser zu entfernen. Schnell stellten sie aber fest, dass die Liebesschlösser gerne von Touristen fotografiert wurden und extra diese Orte besuchten. Deshalb entstanden an vielen Stellen stabilere Vorrichtungen für das Anbringen von Liebesschlössern.

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Die Wurmberg-Seilbahn im Harz

Die Wurmberg-Seilbahn im Harz bei Braunlage bringt Besucher in bequemen Gondeln auf den Wurmberg. Mit 971 Metern ist der Wurmberg der höchste Berg in Niedersachsen. Erstaunt? Der Brocken gleich nebenan ist doch sicher höher. Stimmt, aber der Brocken gehört zum Bundesland Sachsen-Anhalt.

Ist man eingestiegen ziehen einen die roten Gondeln über den Hang mit zahlreichen Wander- und Radwegen hinauf. Doch nicht versehentlich auf der Mittelstation aussteigen.

Oben angekommen und noch den Ausstieg unfalllfrei meistern, geht es direkt in die Erlebniswelt.

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Das Kloster Monte Oliveto Maggiore

Das Kloster Monte Oliveto Maggiore liegt abgeschieden auf einem Berg. Nicht weit entfernt ist die Stadt Pienza und das berühmte Val d Orica.

Die Dächer und die Turmspitze der Kirche sind über die dichten Bäume auszumachen. Die Straße schlängelt sich auf den Berg und dann hat man Mühe, einen Parkplatz zu finden. Wir waren an einem Sonntag dort, welches wir besser nicht getan hätten. Denn es waren einen Menge Familien unterwegs, die zu einer Taufe in die Kirche zusammenkamen.

So sahen wir nur von außen die Klosteranlage aus rotem Backstein, die sich idyllisch zwischen den Zypressen ausbreitet.

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