Archiv der Kategorie: Russland

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Ein russischer Markt

Ein russischer Markt in Kostroma am Goldenen Ring ist ein Erlebnis. Nach den Sanktionen vermuteten wir, dass die Auslagen eingeschränkt wären. Sind sie aber nicht, sogar Südfrüchte sind im Angebot. Andere Lieferanten nutzen nun den russischen Markt. Von Einschränkungen keine Spur. Sogar Westprodukte gibt es zu kaufen.

Der russische Markt in Kostroma sieht an einem Regentag gegen Mittag traurig aus. Aber vereinzelte Kunden spazieren noch an den Ständen entlang. In den Markthallen dagegen ist es gemütlicher und wir sehen uns dort um. Weiterlesen

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Kostroma mit goldenen Türmen

Kostroma mit goldenen Türmen am Goldenen Ring liegt zu beiden Seiten der Wolga. Wie viele Städte im Raum nördlich von Moskau blickt die Stadt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Hier versteckte sich der erste Zar der Romanows vor den Polen, die ebenfalls Anspruch auf den Zaren-Thron erhoben.

Heute beherbergt die Stadt ein sehr sehenswertes Kloster, das Ipatios-Kloster oder Hypatios-Kloster. Dessen goldene Türme weithin sichtbar über die Stadt Kostroma ragen, wo der Fluss Kostroma in die Wolga mündet. Lange fungierte es als wehrhafter Außenposten an der Grenze des damaligen Russlands. Es zählt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Weiterlesen

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Schokoladenfabrik Roter Oktober

Schokoladenfabrik Roter Oktober und Süßigkeiten sind in Russland allgegenwärtig. Die Firma „Roter Oktober“ ist heute ein Firmenimperium mit einem reichhaltigen Sortiment an Süßem.

Interessanterweise wurde das Unternehmen im Jahre 1851 von dem Deutschen Theodor Ferdinand von Einem in Moskau gegründet. Er und sein Partner Julius Heuss eröffneten eine Konditorei am Moskauer Theaterplatz und verkauften selbst hergestellte Schokolade und Bonbons. Und das Geschäft florierte, sodass das Unternehmen Gewinne abwarf. Weiterlesen

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Schokoladen-Mädchen in Sankt Petersburg

Schokoladen-Mädchen in Sankt Petersburg – was verbirgt sich dahinter? Die Schokoladenmädchen gingen im Smolny-Komplex zur Schule. Der umfasst ein Kloster, eine Kathedrale und ein Institut. Den gründete Zarin Elisabeth im 18. Jahrhundert und stattete ihn mit nötigen Geldern aus. Das Kloster wurde allerdings nie genutzt. Die Zarin plante, das Anwesen als Altersruhesitz zu bewohnen.

Das sogenannte Institut wurde in nur zwei Jahren errichtet. Dort gingen damals adelige Mädchen zur Schule. Zusätzlich erhielten sie die nötige Ausbildung, um in der russischen Gesellschaft eine gute Partie zu machen und als Hausfrauen zu wirken. Andere Absolventinnen arbeiteten als Hofdamen. Es war die erste Bildungsanstalt für Frauen in Russland.

Die älteren Schülerinnen trugen als Schuluniform braune Kleider und wurden deshalb von den Petersburgern scherzhaft Schokoladenmädchen genannt. Weiterlesen

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Wie funktioniert ein Samowar?

Wie funktioniert ein Samowar? Ein Samowar ist eine russische Teemaschine, auch ein Wasserkocher und ein Heißwasserbereiter. Der fehlt in keinem russischen Haushalt. Samoware gibt es in verschiedenen Größen und oft kunstvoll verziert. Ab etwa einem Liter diente er zur Zubereitung von Tee in einem Tisch-Samowar oder auf Reisen. Große Samoware deckten manchmal im Haushalt den Bedarf an Heißwasser.

Seit dem 18. Jahrhundert sind Samoware im Gebrauch. Tee trinken ist eine beliebte Beschäftigung in Russland. Samoware finden sich auch in der Ukraine, Türkei, im Iran oder in Zentralasien. Weiterlesen

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Kirche an der Nerl

Kirche an der Nerl in Russland am Goldenen Ring trägt nicht nur den einen Namen. Dieses Kleinod ist auch bekannt unter dem Namen Maria-Schutz-und-Fürbitte-Kirche oder kürzer Pokrow-Kirche. Sie liegt etwa dreizehn Kilometer von Wladimir entfernt in der Nähe des Ortes Bogoljubowo.

Doch was ist Besonderes an dieser Kirche? Sie steht auf einem kleinen Hügel in einer Wiesenlandschaft. Es führt keine Zufahrtstraße dorthin, es gibt keinen Parkplatz, nur ein schmaler Fußweg über die Wiese. Wer zur Kirche wandern möchte, braucht dementsprechend feste, wasserdichte Schuhe. Wenn im Frühjahr die Wiesen überschwemmt sind, sieht sie aus, als wenn sie auf dem Wasser schwimmen würde. Vom Fluss aus ist sie weithin zu sehen. Weiterlesen

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Wladimir am Goldenen Ring

Wladimir am Goldenen Ring war im 12. Jahrhundert die Hauptstadt Russlands. Heute ist Wladimir eine Kreisstadt und eine Industriestadt. Es gab hier ein berüchtigtes Gefängnis. Dort übernachteten die Gefangenen, die zu Fuß nach Sibirien in die Verbannung liefen. Berühmtheit erlangte das Gefängnis durch seine Insassen, so unter anderem durch den Sohn Stalins. Schöner dagegen sind die Klöster und Kirchen in Wladimir. Leider regnete es in Strömen, als wir in der Stadt waren. Weiterlesen

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Eremitage

Eremitage in St. Petersburg. Wohl jeder Besucher besucht diesen Gebäude-Komplex. Und das ist zu spüren, denn es stehen lange Schlangen vor den Kassen. Am besten ist die Online-Buchung, dann erübrigen sich die langen Wartezeiten.

Aber die Wohnung von Katharina der Großen direkt am Fluss Neva gelegen zu besichtigen, ist schon etwas ganz besonderes. Das gehört zu den Höhepunkten einer jeden Reise nach Sankt Petersburg, gleich ob mit Bus, Schiff oder Flugzeug. Und Touristen aus vielen Nationen wollen das einmalige Museum mit herausragenden Kunstschätzen besichtigen. Die darin enthaltene Gemäldesammlung gehört schließlich zu den berühmtesten der Welt. Weiterlesen

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Salzgurken sind in Russland beliebt

Salzgurken sind in Russland beliebt. Eine typische Delikatesse und in jedem Haushalt zu finden, sind die begehrten Salzgurken, auch saure Gurken genannt. Essiggurken sind dagegen in Westeuropa begehrt. Doch in Osteuropa und in Russland herrschen die Salzgurken eindeutig vor.

Ein gedachte Linie von Berlin nach Wien gilt als der sogenannte „Salzgurkenmeridian“. Sie gibt es auf jedem Markt zu kaufen. Viele Menschen mit Gärten pflanzen Gurken an, legen sie selber ein. Die neue freie Markwirtschaft in Russland. So auch Irina in Susdal. Sie lädt in ihr Haus ein und zeigt, wie es geht. Weiterlesen

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Alte Holzhäuser in Russland

Alte Holzhäuser in Russland sind oft mit Zierelementen versehen und bunt angestrichen. In Susdal und anderen Gegenden zum Beispiel sind einige sehr schöne erhalten geblieben.

Früher waren die Holzhäuser die üblichen Wohnhäuser, insbesondere auf dem Land. Inzwischen wohnen die meisten Russen in der Stadt in hohen Wohnblöcken.

Doch viele haben nach wie vor eine Datscha aus Holz auf dem Land stehen. Weiterlesen