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Das Gorizki-Kloster in Pereslawl-Salesski

Das Gorizki-Kloster in Pereslawl-Salesski liegt am Ufer eines malerischen Sees nordöstlich von Moskau. Sie gehört zum Goldenen Ring und wird von vielen Touristen besucht. Und dennoch ist von Touristen-Schwemme nichts zu spüren, wie in ganz Russland, außer in der Eremitage in Sank Petersburg.

Obwohl es trübes Wetter ist und die Mauern des Gorizki-Kloster nicht gerade strahlend weiß aussehen, erzeugt die Anlage Erstaunen. Sie ist das Zentrum einer der ältesten Städte Zentralrusslands. Übrigens der Zusatz „Salesski“ heißt „hinter dem Wald“. Die Bezeichnung rührt vermutlich von den nahe gelegenen Wäldern.

Das Gorizki-Kloster in Pereslawl-Salesski – Gründung der russischen Marine

Das Gorizki-Kloster in Pereslawl-Salesski

Türme des Gorizki-Klosters in Pereslawl-Salesski

Die Stadt hat Höhen und Tiefen erlebt. Mongolisch-tatarische Kriegshorden plünderten und brandschatzten die Stadt. Und immer wieder erholte sich die reiche Stadt sich nach verheerenden Kriegen von Verwüstungen und kam zu neuer Blüte.

Und der berühmte „Zar Peter der Große“ hinterließ hier seine Spuren. Im 17. Jahrhundert richtete er eine Schulflotte am See ein. Hier ließ er auch eine Reihe kleinerer Kriegsschiffe bauen, um damit Seeschlachten zu üben. Das war die Gründung der russischen Marine.

Heute ist Pereslawl-Salesski eine Touristen-Stadt. Industrie spielt eine eher untergeordnete Rolle.

Das Kloster ist wie so oft groß mit mehreren Kirchen. Beim Durchgehen muss man sich wundern, wie es in so überschaubaren Orten solche Anlagen geben kann. Aber die Fürsten spendeten eifrig für ihr Seelenheil.

2 Gedanken zu „Das Gorizki-Kloster in Pereslawl-Salesski

    1. hehe Beitragsautor

      Hallo Ulrike,
      ich fand es sehr interessant. Ich habe mehr Infos, aber die sind für einen Blog-Beitrag etwas langweilig. Wer wann geherrscht hat und so und wer welche Kirche sponserte. Ich muss an dem Tag auch nicht so gut drauf gewesen sein, denn in meinem Tagebuch ist nur eine halbe Seite geschrieben. Echt wenig.
      LG Helga

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