Schlagwort-Archive: Russland

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Das Wahrzeichen von Sankt Petersburg

Das Wahrzeichen von Sankt Petersburg ist die bunte Auferstehungskirche. Im Zentrum der Stadt ragen ihre vergoldeten und mit bunten Kacheln verzierten Türme empor. Ansonsten stehen in Sankt Petersburg keine Kirchen im traditionellen Stil. Der Erbauer der Stadt, Zar Peter der Große, wollte solche altrussischen Kirchen nicht. Er hatte sie sogar ausdrücklich verboten.

Doch sein Nachfolger, Zar Alexander III., setzte sich darüber hinweg. Er war der Sohn des Ermordeten Zar Alexander II.. Denn genau an der Stelle fiel 1881 der Zar einem Attentat zum Opfer. Schon zwei Jahre später legte Alexander III. den Grundstein für den Bau. Der dauerte 25 Jahre. Weiterlesen

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Das Gut Karabicha

Das Gut Karabicha ist etwa fünfzehn Kilometer von der der Ortschaft Jaroslawl entfernet. Es liegt in dem kleinen Dorf Greschnewo. Das Dorf hat nur etwa 700 Einwohner. Zehn Sommer verbrachte der geschäftstüchtige Dichter Nekrassow auf seinem Gut. Er schrieb Gedichte und Geschichten über das Leben der Bauern nach Aufhebung der Leibeigenschaft.

Das Besondere an seinen Veröffentlichungen war, dass er in der Umgangssprache schrieb. Das war für einen Schriftsteller neu und seine Werke erregten Aufsehen. Denn die Mitglieder des Adels sprachen und schrieben in einer gehobenen Sprache. Weiterlesen

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Kaviar

Kaviar aus Russland ist bekannt. Kennen lernen kann jeder die Luxusspeise in St. Petersburg im Geschäft „Caviar Russia“ oder „Caviar bar“. Das liegt in einer Seitenstraße vom Nevsky Prospekt. Im schicken Geschäft bieten gut aussehende Damen Kaviar natürlich gegen Bares die Edelspeise zum Probieren an. Auch wer sich nicht von der Faszinationen des Luxusnahrungsmittels Kaviar anstecken lässt, erhält im Laden einen guten Überblick.
In einem Aquarium schwimmen sogar waschechte Baby-Störe ihre Runden. Weiterlesen

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Hotel Yubileynaya in Jaroslawl

Hotel Yubileynaya in Jaroslawl trägt auch den Namen “Jubilee”. Es liegt direkt am Fluss Kotorosl, ein Nebenfluss der Wolga. Das Stadtzentrum ist fußläufig zu erreichen. Der quaderförmige Hotelkomplex steht breit, klotzig und grau am Ufer. Von den flusszeitigen Hotelfenstern aus geht der Blick auf eine Brücke, auf der zu Stoßzeiten viel Betrieb ist.

Das Hotel stammt aus der Sowjetära und das ist außen wie innen deutlich zu bemerken. Obwohl, an Komfort und Service gibt nichts zu bemängeln. Und das schätzen auch Russen, die hier gerne ihre Festivitäten ausrichten. Weiterlesen

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Kostroma mit goldenen Türmen

Kostroma mit goldenen Türmen am Goldenen Ring liegt zu beiden Seiten der Wolga. Wie viele Städte im Raum nördlich von Moskau blickt die Stadt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Hier versteckte sich der erste Zar der Romanows vor den Polen, die ebenfalls Anspruch auf den Zaren-Thron erhoben.

Heute beherbergt die Stadt ein sehr sehenswertes Kloster, das Ipatios-Kloster oder Hypatios-Kloster. Dessen goldene Türme weithin sichtbar über die Stadt Kostroma ragen, wo der Fluss Kostroma in die Wolga mündet. Lange fungierte es als wehrhafter Außenposten an der Grenze des damaligen Russlands. Es zählt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Weiterlesen

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Schokoladenfabrik Roter Oktober

Schokoladenfabrik Roter Oktober und Süßigkeiten sind in Russland allgegenwärtig. Die Firma „Roter Oktober“ ist heute ein Firmenimperium mit einem reichhaltigen Sortiment an Süßem.

Interessanterweise wurde das Unternehmen im Jahre 1851 von dem Deutschen Theodor Ferdinand von Einem in Moskau gegründet. Er und sein Partner Julius Heuss eröffneten eine Konditorei am Moskauer Theaterplatz und verkauften selbst hergestellte Schokolade und Bonbons. Und das Geschäft florierte, sodass das Unternehmen Gewinne abwarf. Weiterlesen

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Schokoladen-Mädchen in Sankt Petersburg

Schokoladen-Mädchen in Sankt Petersburg – was verbirgt sich dahinter? Die Schokoladenmädchen gingen im Smolny-Komplex zur Schule. Der umfasst ein Kloster, eine Kathedrale und ein Institut. Den gründete Zarin Elisabeth im 18. Jahrhundert und stattete ihn mit nötigen Geldern aus. Das Kloster wurde allerdings nie genutzt. Die Zarin plante, das Anwesen als Altersruhesitz zu bewohnen.

Das sogenannte Institut wurde in nur zwei Jahren errichtet. Dort gingen damals adelige Mädchen zur Schule. Zusätzlich erhielten sie die nötige Ausbildung, um in der russischen Gesellschaft eine gute Partie zu machen und als Hausfrauen zu wirken. Andere Absolventinnen arbeiteten als Hofdamen. Es war die erste Bildungsanstalt für Frauen in Russland.

Die älteren Schülerinnen trugen als Schuluniform braune Kleider und wurden deshalb von den Petersburgern scherzhaft Schokoladenmädchen genannt. Weiterlesen

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Wie funktioniert ein Samowar?

Wie funktioniert ein Samowar? Ein Samowar ist eine russische Teemaschine, auch ein Wasserkocher und ein Heißwasserbereiter. Der fehlt in keinem russischen Haushalt. Samoware gibt es in verschiedenen Größen und oft kunstvoll verziert. Ab etwa einem Liter diente er zur Zubereitung von Tee in einem Tisch-Samowar oder auf Reisen. Große Samoware deckten manchmal im Haushalt den Bedarf an Heißwasser.

Seit dem 18. Jahrhundert sind Samoware im Gebrauch. Tee trinken ist eine beliebte Beschäftigung in Russland. Samoware finden sich auch in der Ukraine, Türkei, im Iran oder in Zentralasien. Weiterlesen

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Kirche an der Nerl

Kirche an der Nerl in Russland am Goldenen Ring trägt nicht nur den einen Namen. Dieses Kleinod ist auch bekannt unter dem Namen Maria-Schutz-und-Fürbitte-Kirche oder kürzer Pokrow-Kirche. Sie liegt etwa dreizehn Kilometer von Wladimir entfernt in der Nähe des Ortes Bogoljubowo.

Doch was ist Besonderes an dieser Kirche? Sie steht auf einem kleinen Hügel in einer Wiesenlandschaft. Es führt keine Zufahrtstraße dorthin, es gibt keinen Parkplatz, nur ein schmaler Fußweg über die Wiese. Wer zur Kirche wandern möchte, braucht dementsprechend feste, wasserdichte Schuhe. Wenn im Frühjahr die Wiesen überschwemmt sind, sieht sie aus, als wenn sie auf dem Wasser schwimmen würde. Vom Fluss aus ist sie weithin zu sehen. Weiterlesen

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Wladimir am Goldenen Ring

Wladimir am Goldenen Ring war im 12. Jahrhundert die Hauptstadt Russlands. Heute ist Wladimir eine Kreisstadt und eine Industriestadt. Es gab hier ein berüchtigtes Gefängnis. Dort übernachteten die Gefangenen, die zu Fuß nach Sibirien in die Verbannung liefen. Berühmtheit erlangte das Gefängnis durch seine Insassen, so unter anderem durch den Sohn Stalins. Schöner dagegen sind die Klöster und Kirchen in Wladimir. Leider regnete es in Strömen, als wir in der Stadt waren. Weiterlesen