Schlagwort-Archive: Russland

haseninsel, Festung Sankt Petersburg

Festung in Sankt Petersburg

Festung in Sankt Petersburg, genauer die Peter-Paul-Festung liegt auf einer Insel. Nur über eine Holzbrücke ist dorthin zu gelangen. Peter der Große legte den Grundstein. Stein wohl eher weniger, denn die ersten Gebäude waren aus Holz gebaut. Nach der Festung entstand ganz Petersburg.

Da die ganze Gegend sehr sumpfig war, gestalteten sich die Bauarbeiten schwierig. Sie forderten unter den Zwangsarbeitern viele Todesopfer. Aus den Holzgebäuden entstanden später Steingebäude. Auf dieser Insel befand sich die ganze Regierung mit allen dafür nötigen Bauten. So auch Gerichte, Münze, Kathedrale, Soldatenunterkünfte und Wohnungen. Und ein Gefängnis einschließlich Folterkammer, in dem berühmte Menschen einsaßen. So auch der Sohn Zar Peters, Leo Trotzki, Schriftsteller Dostojewski und missliebige Großfürsten. Weiterlesen

karabicha

Potemkinsche Dörfer

Potemkinsche Dörfer – was ist daran wirklich wahr? Potemkin war ein mächtiger russischer Fürst, Feldmarschall, Vertrauter und Geliebter der russischen Zarin Katharina der Großen. Und die Geschichte von den Potemkinschen Dörfer ist unwahr. Sie wurde von einem sächsischen Diplomaten in Umlauf gebracht, der ihm wohl die überaus guten Beziehungen zur Herrscherin neidete.

Demnach soll der Fürst entlang einer Wegstrecke, die er mit Katharina und hochrangigen ausländischen Staatsgästen befuhr, bemalte Attrappen von wohlhabenden Dörfern errichtet haben. Er war für die Entwicklung von Neu-Russland zuständig und für sein Organisationstalent bekannt. Weiterlesen

jusupov-palast

Jusupov-Palast in Sankt Petersburg

Jusupov-Palast in Sankt Petersburg oder auch Moika-Palast ist ein Bespiel für die Lebensweise der Adligen. Das Palais diente der wohlhabenden russischen Adelsfamilie von 1830 bis 1917 als Hauptwohnsitz. Der heilige Teufel Rasputin wurde hier im Keller mit Zyankali im Madeira vergiftet.

Der Palast prunkt mit seiner üppigen Innenausstattung mit über 40.000 Kunstwerken in 120 Räumen. Das kann mit einem echten Königspalast durchaus mithalten. Nach der Oktober-Revolution wurde die Familie enteignet. Die Kunstwerke gelangten in die Eremitage. So blieben sie erhalten. Andere sind ins Ausland verkauft. Weiterlesen

rasputin

Tatort Sankt Petersburg

Tatort Sankt Petersburg – dahinter steckt eine dramatische Geschichte. Der ehemalige Bauer, Wanderprediger, Geistheiler und Mystiker Grigori Jefimowitsch Rasputin hatte auf die letzte Zarenfamilie einen großen Einfluss gewonnen.
Das gefiel den mächtigen Adligen gar nicht. So luden sie den Verhassten am 30. Dezember 1916 zu einem Festmahl in den Jusupov-Palast ein. Dort versuchten die Fürsten, ihn zu vergiften. Doch das war schwerer als gedacht. Und um seinen Tod ranken sich seitdem Legenden. Weiterlesen

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Rostra-Säulen in Sankt Petersburg

Rostra-Säulen in Sankt Petersburg auf der Wassili-Insel im Newa-Delta gehören zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Früher nutzten die Seefahrer sie als Leuchttürme. Doch der Architekt gab ihnen eine markante Form, die so gar nichts mit herkömmlichen Leuchttürmen zu tun hat.

Die Rostra-Säulen sind leuchtend rostbraun angestrichen. Aus der Säule ragen Schiffsbuge hervor. Die sind auch als Schiffsschnäbel bekannt, die „rostra“ heißen. Die Steinfiguren im Sockel symbolisieren die vier wichtigsten Flüsse in Russland, Wolga, Newa, Volchow und Dnjepr. Die Rostra-Säulen in Sankt Petersburg flankieren den halbrunden Börsenplatz. Weiterlesen

possad

Possad in Russland

Possad in Russland ist ein gewaltiger Komplex von Kirchen und Klöstern. Völlig renoviert mit goldenen und blauen Kuppeln zeugt die Anlage vom tiefen Glauben der orthodoxen Christen. Genauer bedeutet der Name „Possad des heiligen Sergius“. Sergijew Possad am Goldenen Ring liegt etwa 70 Kilometer von Moskau entfernt.

Es gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und das zu Recht. Besonders westliche Besucher sind überwältigt von der Pracht und den vielen Menschen. Dabei sind sicherlich mehr Gläubige, die in eine der Kirchen beten wollen. Da fallen die paar Touristen im Strom der Besucher kaum auf. Possad ist überwältigend und prachtvoll, wohin man auch schaut. Zwischendrin laufen Mönche in ihren schwarzen Kutten und gehen ihren Aufgaben nach. Weiterlesen

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Das Gorizki-Kloster in Pereslawl-Salesski

Das Gorizki-Kloster in Pereslawl-Salesski liegt am Ufer eines malerischen Sees nordöstlich von Moskau. Sie gehört zum Goldenen Ring und wird von vielen Touristen besucht. Und dennoch ist von Touristen-Schwemme nichts zu spüren, wie in ganz Russland, außer in der Eremitage in Sank Petersburg.

Obwohl es trübes Wetter ist und die Mauern des Gorizki-Kloster nicht gerade strahlend weiß aussehen, erzeugt die Anlage Erstaunen. Sie ist das Zentrum einer der ältesten Städte Zentralrusslands. Übrigens der Zusatz „Salesski“ heißt „hinter dem Wald“. Die Bezeichnung rührt vermutlich von den nahe gelegenen Wäldern. Weiterlesen

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Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland

Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland und bald geht es los. Die Mannschaften sind vorbereitet und die Testspiele absolviert.

Der amtierende Weltmeister ist Deutschland. Aber die 32 WM-Teams treten an, um Deutschland diesen ehrenvollen Titel abzujagen. Am 15. Juli erhält der neue Weltmeister im Fußball den begehrten Pokal. Mannschaften, wie aus Italien oder aus den Niederlanden konnten sich wider erwarten nicht qualifizieren.

Die Spiele beginnen am 14. Juni, also fast einen ganzen Monat können Fans ihrem Sport folgen. Weiterlesen

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Emaille-Museum in Rostow

Emaille-Museum in Rostow liegt hinter einer unscheinbaren Tür. Doch es lohnt sich für Besucher, diese einzigartige Schatzkammer zu besichtigen.

Die Kunst des Emaillierens kam im 10. Jahrhundert aus Byzanz nach Russland. Am bekanntesten sind in Russland Arbeiten aus Rostow – das Rostower Finift. Die Blütezeit der Emaille-Produktion lag im 16. bis 17. Jahrhundert. Emaille-Gegenstände nutzten hier die Menschen als Schmuck oder Verzierung, als religiöses Stücke oder zum Gedenken an den Zar. Pilger kauften gerne als Erinnerung ein kleines Emaille-Bild. Weiterlesen

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Rostow am Goldenen Ring

Rostow am Goldenen Ring ist im Westen wenig bekannt. Doch in Russland ist die Stadt am Nerosee jedem geläufig, denn Rostow ist eine der ältesten Städte Russlands.

Über Stadt, Klöster und Kirchen fegte im 13. Jahrhundert die mongolische Invasion hinweg und verbrannte alles. Die Christen wehrten sich vehement und auch Kriegerinnen verteidigten ihre Stadt. Sie verkleideten sich als Männer und bewaffnet versetzen sie Feinde in Furcht und Schrecken.

Nach dem Abzug der Mongolen verlegte ein Großfürst, der unter anderem auch Moskau beherrschte, seinen Sitz nach Rostow. Kaum vorstellbar. Das Handelszentrum Rostow pflegte Kontakte bis nach Byzanz, das heutige Istanbul am Bosporus. Weiterlesen