Schlagwortarchiv: Wikinger

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Das Schloss von Angers

Das Schloss von Angers mit den wehrhaften Mauern ähnelt eher einer Festung als ein Schloss zum Wohnen. Und doch errichteten die Grafen von Anjou im 13. Jahrhundert die Burg. Im 15. Jahrhundert wurde es in ein herrschaftliches und wohnliches Anwesen grundlegend umgebaut.

Doch Wohnen in Frieden war kaum möglich, denn es erlitt später Zerstörungen, fungierte als Gefängnis, diente als Garnison und während des 2. Weltkrieges als Munitionsdepot. Heute jedoch ist es wiederhergerichtet und gut besucht. Die Innenräume allerdings waren komplett leergeräumt und sind wieder mit Stücken aus den Epochen aufgefüllt. Interessant sind die Wandteppiche mit einer Länge von 100 Metern und Höhe von über vier Metern.

Wir waren nicht im Schloss, vielleicht war es gerade geschlossen und wurde renoviert. Stattdessen streiften wir durch den Ort mit Fachwerkhäusern.

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Monreale bei Palermo

Monreale bei Palermo ist ein kleines Städtchen mit einer großen Vergangenheit. Entstanden ist sie durch den sizilianischen König Wilhelm II. im 12. Jahrhundert. Er stammte aus einer normannischen Familie, die aus Frankreich auf die Insel kam.

Der Legende nach soll er hier einen Traum gehabt haben, in dem Mutter Gottes ihn aufrief, hier ein Kloster und eine Kathedrale zu bauen. Das tat er, ernannte es zum Bischofssitz und die Stadt entwickelte sich drumherum.

Heute gehören die Normannen-Bauten zum UNESCO-Welterbe und beeindrucken durch die unvergleichlich aufwendigen Mosaike.   

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Thingplatz in Gulde

Thingplatz in Gulde gleicht einem versteckten Ort. Auf einem Hügel und das ist eine Seltenheit im ansonsten flachen Schleswig-Holstein, liegt der Versammlungsplatz der Germanen sowie Wikinger und einige Steingräber.

Vom Parkplatz an der Straße geht ein schmaler Fußweg hinauf. Die großen und kleinen Steine liegen im Gras und auf einem großen liegt ein Strauß vertrockneter herbstlicher Beerenzweige. Wir sind also nicht die ersten, die diesen Platz aufsuchen. Neben den Gräbern plätschert der Bach Splintbroau im Wäldchen. Von weitem sind die Dächer der Gehöfte zu sehen.

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