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Sanddorn wächst an der Küste

Sanddorn wächst auch an der Küste im rauen windigen Klima und ist ein Strauch. Er wird auch Haff- oder Seedorn oder „Zitrone des Nordens“ genannt. Eigentlich stammt er aus Nepal, ist aber in der ganzen Welt verbreitet. Die orangenen Beeren werden zu Saft, Gelee, Tee und Liköre verarbeitet. Aus dem Norden Deutschlands ist er nicht mehr wegzudenken, zum Beispiel aus Helgoland, und manche Firmen haben sich auf Sanddornprodukte spezialisiert. Frische Beeren werden kaum genossen. Gesundheitlicher Vorteil von Sanddorn ist der enorm hohe Vitamin-C-Gehalt, der sogar über dem von Zitronen liegt.

Sanddorn wächst an der Küste als Strauch

Sanddorn wächst an der Küste, hier wilder Sanddorn auf Helgoland

Der ausladende Strauch braucht zum Wachsen viel Platz und Licht, Schatten mag er gar nicht. Durch die Dornen ist er sehr widerstandsfähig und wird kaum von Schädlingen befallen. Er kann bis zu fünf Meter hoch werden. Die Früchte wachsen allerdings nur an weiblichen Pflanzen. Der Wind treibt die Pollen der männlichen Pflanzen im Frühjahr zu den weiblichen. Das heißt, wenn man Sanddorn im eigenen Garten pflanzt und man ernsten möchte, braucht es fünf weibliche Exemplare und ein männliches. Die Wurzeln verbreiten sich rigoros, andere Pflanzen haben kaum Chancen.

Die Früchte können im August bis Mitte September geerntet werden. Wer sie dranlässt, hat bis zum Frühjahr des nächsten Jahres ein farbenfrohes Bild im Garten.

wilder Sanddorn auf Helgoland

Großer Vorteil gerade hinsichtlich des Klimawandels ist, dass Sanddorn sehr wenig Wasser benötigt. Er ist immun gegen Trockenheit und verkraftet die gut.

Inzwischen sind Sorten gezüchtet worden, die im Vergleich zur Wildform reichen Ertrag bringen. Die Zweige tragen dann schwer an den leuchtend orangenen Früchten. Die Früchte schmecken sauer, fruchtig und werden daher meist nur verarbeitet mit Zucker gegessen.

Weitere Informationen: Sanddorn-Museum, Sanddorn-Garten in Petzow

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