Rethymnon auf Kreta

Rethymnon auf Kreta

Rethymnon auf Kreta ist ein Ort an der Küste im westlichen Teil der griechischen Insel. Venezianer gründeten die Stadt mit einem kleinen Hafen. Rethymnon hat nie die Bedeutung wie Heraklion oder Chania erlangt. Dennoch lohnt sich ein Besuch nicht nur wegen des 16 Kilometer langen Sandstrands.

Die lebhafte Altstadt bietet jahrhundertealte Wohnhäuser, in denen sogar noch die Stadtbewohner leben. Beim Vorübergehen ist manchmal das Klappern von Geschirr vom Abwasch zu hören. Das ist wohltuend, denn allzu oft gewinnen Hotels die überhand.

Auf jeden Fall gehört die Burg mit ihren wehrhaften Mauern über der Stadt ins Programm. Bei der Suche nach einem Parkplatz brauchen Gäste Geduld, aber es gibt mehrere Areale rundum die Altstadt. Am Markttag jeden Donnerstag allerdings kurven Touristen wie Einheimische in den engen Straßen.

Rethymnon auf Kreta mit Hafen

Rethymnon auf Kreta – Gasse in der Altstadt, Blick auf das Minarett

Ehe man den venezianischen Rimondi-Brunnen ehemals das Zentrum der Stadt erreicht, lohnt ein Blick in die Höhe. Bei unserem Besuch hing ein Schirm und unter dem Tüll baumelten Beine mit Schuhen. Die Bedeutung konnten wir nicht feststellen.

Aus dem Maul der Löwen-Skulptur am Rimondi-Brunnen sprudelt frisches Wasser. Hier sind auch Restaurants, die Essen, Trinken und einen Platz für Erschöpfte bieten. Beim Warten ist das Beobachten der Vorziehenden sehr interessant.

Rethymnon – altes Haus in der Altstadt

Ein Bummel durch die malerische Altstadt eröffnet Einblicke in die Lebensweise der Menschen. Wer sich von den zahlreichen Souvenir-Läden nicht ablenken lässt, entdeckt eine kleine Gasse, an deren Ende ein Minarett emporragt. Vorgelagerte hölzerne Balkone sind Relikte aus der türkischen Besetzung. Und überall wachsen Pflanzen von Balkonen oder Schatten spendende Bäume.

Wir kommen an einen winzigen Platz mit der Kirche Panagia Evangelismus oder Angelon. Es gibt unterschiedliche Namen. Jedenfalls war gerade ein Fest. Die Gäste hatten sich herausgeputzt. Dass die Touristen zuschauten und Fotos schossen, störte sie gar nicht. Familie, Familie, Familie. Wie wir in der Kirche feststellten, war gerade eine Taufe gewesen.

Rethymnon auf Kreta – Angler am Hafen

Weiter geht es zum Hafen und wir kommen an der Loggia vorbei. Früher trafen sich hier die wichtigsten Männer der Stadt. Heute ist ein Museumsshop darin untergebracht. Der venezianische Hafen ist umsäumt bei Wohnhäusern und etwas entfernt Hotels. Aber Angler sitzen am Ufer und lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Kleine Holzboote liegen am Kai und warten auf zahlende Gäste. An Lokalitäten gibt es kein Mangel.

Die Fortezza oder Burg von Rethymnon

Fortezza – Blick auf das Meer

Vom Hafen geht es durch die verwinkelten Gassen zur Burg. Die Festung Fortezza überragt die Stadt und gibt den Blick auf das Meer frei. Venezianer bauten sie im 16. Jahrhundert, um Angriffe der Türken abzuwehren. Das gelang ihnen nur bis zum Jahre 1646, dann übernahmen die Türken das Regime. Als Erstes bauten sie eine Moschee in die Burg. Die und zahlreiche andere Gebäude, wie Waffenlager Bischofssitz, Wohnung des Stadtrats, Gefängnis, Kirche und Wohnhäuser, sind zu besichtigen. Gutes Schuhwerk ist auf Kreta nützlich. Das Sortiment des Shops am Aus- und Eingang ist im Vergleich zu anderen Museumsshops sehr gut.

Blick auf die Burg von Rethymnon

Doch bevor wir wieder hinunter gehen, gibt es einen Snack: Blätterteigtaschen mit Fetakäse in Honig und Zimt, dazu Grantapfelsaft.

Gestärkt geht es durch die Altstadt an einem Open-Air-Kino vorbei zurück zum Parkplatz. Von oben sind nun genügend freie Parkplätze zu entdecken, sogar mit Stoffbahnen überdachte Schattenplätze.

Weitere Informationen: https://www.kreta.com/de/ort/kreta/rethymnon.html

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