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Der Sandmann

Der Sandmann – wer hat es nicht gesehen. Die tägliche Kindersendung vor dem Schlafengehen ist und war für viele Kinder ein Muss. In der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt Erfurt ist das Sandmännchen im Stadtbild präsent. Unerwartet sitzt ein freundliches Sandmännchen auf einer Bank in der Innenstadt. Ein Foto mit dem Sandmann, wer möchte das nicht. Selbst Erwachsene sind begeistert.

Das Sandmännchen gibt es im Fernsehen seit 1959. Erst nur im DDR-Fernsehen, dann auch im Westfernsehen. Nach der Wiedervereinigung wurde die Sendung weitergesendet. Sonst hätte es wohl auch Proteste von Kindern samt Eltern in West und Ost gegeben. Der Sandmann gehört in vielen Familien zum abendlichen Ritual.

Der Sandmann – ohne geht nicht

Der Sandmann in Erfurt auf der Bank

Nach der Wende wurde das Sandmännchen ähnlich wie die Ampelmännchen ein Kennzeichen der Ostalgie-Welle. Und nicht nur Ostdeutsche sondern auch Westdeutsche sind von Ampelmännchen und Sandmann begeistert.

Das Sandmännchen hat Freunde, mit denen es 10-minütigen Geschichten so einiges erlebt. Es beginnt und endet mit dem Sandmann-Lied an. Enge Kumpane sind Pittiplatsch, Schnatterinchen, Herr Fuchs und Frau Elster. Es kamen neue hinzu.

Pittiplatsch, ein Freund vom Sandmännchen

Heute werden die abendlichen Sendungen im Filmpark Babelsberg im gläsernen Studio produziert. Zu sehen ist im MDR, RBB und KiKa, dem Kinderkanal. Und KiKa produziert seine Programme in Erfurt, deshalb wohl auch die Figuren im Stadtcentrum.

Es hat Kultstatus erreicht und ist nicht wegzudenken. Das Sandmännchen ist auf einer Briefmarke, im Film, als Buch, auf CD, DVD, in Gebärdensprache, über Sprachassistenten und inzwischen auch als App für Handys. Das Sandmännchen ist in jeder Form zugänglich. Auch im Urlaub braucht keiner darauf zu verzichteten. Und die Kinder samt Eltern wird es freuen.

Der Fuhrpark vom Sandmännchen

Bernd das Brot aus dem KiKa

Die unzähligen Gefährte sind immer etwas Besonderes. Alle erdenklichen Fortbewegungsmittel hat der Sandmann in seinen Sendungen gefahren. Allein die Gefährte aus den sozialistischen Ländern sind historisch interessant. So zum Beispiel Wassertreter aus Bulgarien, Yakkarren aus der Mongolei oder Fahrrad-Rikscha aus Vietnam. Taucher oder Wasserflugzeuge ohnehin. Und der Trabi oder Wartburg sind natürlich zu vergessen.

Weitere Informationen: www.sandmann.de

Sandmann in Museen: Filmmuseum Potsdam, Institut der Filmuniversität Babelsberg, Breite Straße 1A, 14467 Potsdam, www.filmmuseum-potsdam.de

DDR-Museum, Karl-Liebknecht-Straße 1, 10178 Berlin, DDR Museum Berlin, www.ddr-museum.de Malchow

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