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Kirchen in Susdal

Kirchen in Susdal gibt es viele. Sie leuchten in strahlendem Weiß mit bunten Kuppeln. Susdal in Russland liegt an dem Goldenen Ring. Der Stadt war reich und die Menschen fromm. Daher lässt sich wohl die Errichtung der vielen Kirchen erklären. Große Klöster dürfen dabei nicht fehlen.

Und fast alle verfügen über eine prächtige Ausstattung mit viel Gold, wertvollen Ikonen und kunstfertigen Arbeiten. Es ist ein wahre Pracht und als Besucher ist man überwältigt.

Kirchen in Susdal – Gold und Ikonen

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susdal – Kirche mit blauen Kuppeln und Sternen

In der Sowjetzeit ließen Verantwortliche die religiösen Bauten meist zerfallen. Nach dem Zerfall der Union erhielten die orthodoxen Kirchen ihre Bauten zurück. Zugleich genügende finanzielle Mittel, um Kirchen und Klöster renovieren zu lassen. Deshalb leuchten sie in strahlendem Glanz und sind gut besucht.

Insbesondere Frauen sind bei Gottesdiensten zu sehen. Meistens tragen sie ein Kopftuch, das ist Sitte. Schon kleine Mädchen passen sich an. Oft gehen auch ganze Familien zur Messe oder einfach nur ins Gotteshaus zum Beten. Die Kirchen sind immer geöffnet.

Touristen brauchen nicht zwangsläufig ein Kopftuch tragen. Doch eines parat zu haben, ist empfehlenswert.

Ikonen-Wand in russischen Kirchen

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Kirchen in Susdal mit Ikonen-Wand

Der Kirchenraum ist begrenzt durch die Ikonen-Wand, die meist bis zur Decke reicht. An dieser Wand sind Bilder oder Ikonen direkt aufgemalt oder aufgehängt. Die Künstler mussten schnell arbeiten, denn ihre Arbeitszeit war nur im Sommer. Bei winterlichen Temperaturen bei Minus 35 Grad froren die Hände und die Farben ein.

Die zahlreichen Bilder prangen nicht nur an der Ikonen-Wand, sondern ebenso an den Wänden und Decken brachten den armen Menschen die christlichen Geschichten näher. Die meisten von ihnen waren Analphabeten und so verstanden sie die Heilige Schrift besser. Sie lasen die Bilder wie ein Comic, wie ein Bilderbuch.

In der Ikonen-Wand ist ein Tor eingelassen, das nur während der Messe geöffnet wird und die Priester eintreten. Dahinter ist ein Raum, der als das Allerheiligste gilt. Ist die Messe beendet, wird das Tor wieder geschlossen.

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