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Die Museumsinsel in Berlin

Die Museumsinsel in Berlin ist eine einmalige Ansammlung von herausragenden Museen. Und sie liegen wirklich auf einer Insel mitten in Berlin zwischen dem Fluss Spree und Spreekanal. Zusammen befinden sich auf der Insel der größte Museumskomplex der Welt und ist ein Besuchermagnet. Sie ist von der UNESCO als Welterbe bewertet worden. Ein absolutes Muss bei einem Besuch in Berlin.

In den Museen befinden sich wertvolle Sammlungen aus Kunst und Kultur vergangener Jahrtausende. Die Entwicklung der Museumsinsel ist nicht abgeschlossen und wird ständig weiterentwickelt.

Die Museumsinsel in Berlin ist UNESCO-Welterbe

Die Museumsinsel Berlin – der Goldene Hut aus der Bronzezeit im Neuen Museum

Der Baubeginn war im frühen 19. Jahrhundert und damalige berühmte Architekten wie Schinkel und Stüler waren an der Gestaltung beteiligt. Bis heute zeigen die wuchtigen Gebäude mit mächtigen Säulen und Portalen ein unverwechselbares Aussehen.

1830 eröffnete das heutige Alte Museum und nun ging es Schlag auf Schlag. Der Kaiser förderte die Gestaltung und fungierte als ein Aushängeschild seiner Macht und Kultur. Es folgte das Neue Museum 1843, Alte Nationalgalerie 1867, das Bode-Museum 1897 und das Pergamon-Museum 1907. Schliemann schickte seine Ausgrabungen nach Berlin, die später wieder verschwanden.

Doch auch der zweite Weltkrieg ging nicht spurlos an der Museumsinsel vorüber. Die Sammlungen waren verstreut untergebracht oder durch fallende Bomben zerstört und die historischen Gebäude. Noch heute sind die Einschusslöcher in den Steinquadern zu entdecken und man spürt den Krieg unversehens hautnah und nicht nur aus dramatischen Bildern aus dem Fernsehen.

Im Pergamon-Museum – das Ischtar-Tor aus Babylon (Irak)

Mit der Wiedervereinigung wurden die Sammlungen von Ost und West zusammengeführt. Heute entwickelten Direktoren einen Masterplan und es kommen neue Teile wie die imposante James-Simon-Galerie hinzu. Allerdings scheiden sich bei der modernen Galerie die Geschmäcker und manche finden sie gelungen, andere Menschen wiederum meinen, dieses imposante Teil sieht deplatziert aus und stört. Am besten hinfahren und sich eine eigene Meinung darüber bilden.

Museen auf der Berliner Museumsinsel

Museumsinsel Berlin – monumental
  • Altes Museum mit archäologischen Funden der Griechen, der der Etrusker und der Römer
  • Haus Bastian als Zentrum für kulturelle Bildung
  • James-Simon-Galerie als Eingang und Servicegebäude
  • Neues Museum liegt überder Galerie und zeigt Sammlungen aus dem Alten Ägypten, Vor- und Frühgeschichte und vergleicht Antike Kulturen. Herausragend ist hier zu nennen die Büste der Nofretete und der goldene Berliner Hut.
  • Alte Nationalgalerie zeigt Kunstwerke aus dem 19. Jahrhundert mit Werken von Casper David Friedrich oder den Impressionisten.
  • Pergamon Museum zeigt antike Architekturen, Islamische Kulturen und aus Vorderasien. Hier befindet sich das blaue Ischtar-Tor und das Markt-Tor von Milet (Türkei). Dies sind unglaubliche Bauten, die man an den ursprünglichen Stätten nicht mehr sehen kann.
  • Das Panorama des Pergamon Museums zeigt deutlich, wie die Stadt in deren Blütezeit ausgesehen hat.

Zugegeben das langsame Laufen in den Museen streng an. Alles lässt sich ohnehin nicht bei einem einmaligen Besuch erfassen, aber Berlin ist immer eine Reise wert.

Weitere Informationen: Museumsinsel Berlin

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