rostbratwurst

Die Thüringer Rostbratwurst

Die Thüringer Rostbratwurst hat eine jahrhundertealte Tradition. Sie wird zum Mitnehmen an rollbaren Bratständen gebraten. In ein aufgeschnittenes Brötchen gepackt, ist sie ein schnelles sättigendes Mittagessen. In den Innenstädten sind diese Wägelchen auf belebten Plätzen zu sehen. Und die Menschen kommen und holen sich eine frisch gebratene Wurst.

Thüringer Rostbratwurst ist eine gesetzlich geschützte geografische Bezeichnung und registriert. Das heißt, nicht jede Bratwurst darf die Bezeichnung tragen. Nur, wenn eine Herstellungsstufe wie Erzeugung, Verarbeitung oder Herstellung in der Herkunftsregion stattfindet. Neben der Rostbratwurst stehen auch Thüringer Leberwurst und Rotwurst im europäischen Verzeichnis. Die Thüringer Klöße leider nicht.

Die Thüringer Rostbratwurst – regional essen

Die Thüringer Rostbratwurst am Wurststand

Sie tauchte das erste Mal schriftlich in einer Rechnung von 1404 des Arnstädter Jungfrauen-Klosters auf. Das älteste bekannte Rezept stammt von 1613.

Die im Bundesland Thüringen hergestellte Rostbratwurst enthält grob entfettetes Schweinefleisch, Schweinebacke ohne Schwarte und eventuell entsehntes Kalb- oder Rindfleisch. Zugegebene Gewürze sind Salz, Pfeffer und je nach regionalen Vorlieben Kümmel, Majoran und / oder Knoblauch. Eine fertige Wurst ist 15 Zentimeter lang und hat einen Fettgehalt von etwa 20 Prozent. Also für Menschen, die abnehmen wollen ist sie nur bedingt geeignet. Oft wird sie mit Senf oder Ketchup gegessen.

Ein Bratwurst-Verein wählt regelmäßig eine Bratwurstkönigin oder -könig sowie Bratwurstminister. Die Freunde der Bratwurst organisieren auch das Bratwurstmuseum, Führungen und besondere Aktionen.

Weitere Informationen: 1. Deutsches Bratwurstmuseum, http://www.bratwurstmuseum.de, Bratwurstweg 1, 99334 Amt Wachsenburg OT Holzhausen,

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