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Aeronauticum in Nordholz

Aeronauticum in Nordholz lohnt einen Ausflug. Hier ist alles, was fliegt zu sehen. So etwa Luftschiffe, Flugzeuge und Hubschrauber von verschiedenen Herstellern und Ländern. Eins steht gleich am Eingang des Marinefliegergeschwaders „Graf Zeppelin“ und der angrenzende Flugplatz wird heute noch genutzt.

Doch so wie die Graf Zeppelin sind die anderen außer Dienst. Von deren Einsatz zeugen Gebrauchsspuren sowie Wind und Wetter. Aber sie sind für Nicht-Mariner sehr interessant. Bei einem Hubschrauber waren die Heckklappen weit geöffnet und Besucher konnten hineinklettern. Es ging damals spartanisch zu bei den Marine-Soldaten und man möchte da nicht hineinklettern müssen.

Aeronauticum in Nordholz zwischen Bremerhaven und Cuxhaven

Aeronauticum in Nordholz – Flugzeug Graf Zeppelin

Im Innenbereich des Museums ist alles, was mit der Fliegerei und Marine zu tun hat. Insbesondere Luftschiffe nach Zeppelin sind hier beeindruckend zu sehen. Wie sieht die Kabine innen aus, die unten dranhängt. Welche Ausstattung hatten die Passagiere? Mit Exponaten lässt sich gut in eine Fahrt mit einem Luftschiff hineinversetzen.

Altmetall

Das Außengelände ist besonders sehenswert. Hier lassen sich die großen und kleinen Maschinen genau ansehen. Schilder klären über den Werdegang der Fluggeräte auf. So gingen nach der Auslösung der DDR Flieger in den bundesdeutschen Besitz über. Da war natürlich auch russische Ausrüstung dabei. Eine Maschine ist dem Museum auch von Indien geschenkt worden, auch ein russisches Modell.

Blick in ein Cockpit

Ein absoluter Renner bei Erwachsenen und Kindern gleichermaßen ist der Mini-Starfighter. In den mussten Piloten, wenn sie 1000 Flugstunden absolviert hatten. Ihre Kameraden setzten sie hinein und ein Feuerlöschwagen für den Flugplatz schob das Gerät mit dem Wasserstrahl an. Zur Belustigung der Kameraden schossen sie ohne Steuer pitschnass über die Rollbahn. Ein Foto auf der Erklärungstafel gibt Aufschluss über diese Tradition. Ob heute noch ähnliche Bräuche praktiziert werden, war nicht festzustellen. Aber überaus lustig war es schon.

Ausrangierte Flugzeuge bemalten die Piloten zu ihrem letzten Flug.

In der Eingangshalle ist ein Shop mit allerlei Sachen rundum die Fliegerei. Zur Öffnungszeit war der Parkplatz nur mäßig besetzt, als wir fuhren hatte kein Auto mehr Platz.

Weitere Informationen: Aeronauticum, Deutsches Luftschiff- und Marinefliegermuseum Nordholz e.V., Peter-Strasser-Platz 3, 27639 Wurster Nordseeküste

Öffnungszeiten: Täglich von 10.30 bis 17.30 Uhr

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