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Urlaub oder Knast

Urlaub oder Knast, die Frage kann auf unvorsichtige Touristen zukommen. Urlaub in fremden, exotischen Ländern kann spannend, aufregend und erholsam sein. Aber in vielen Ländern gelten spezielle Gesetze. So kann es drakonische Strafen geben für in Deutschland harmlose Vergehen.

Gerade in heißen Ländern sind Urlauber oft sehr freizügig angezogen. Das ist nicht gerne gesehen. So ist in Brasilien zum Beispiel das Oben-ohne-Baden verboten. Ebenso das öffentliche Umziehen. Auf den Malediven mit einer muslimischen Bevölkerung gelten abseits der Touristen-Strände deren Bekleidungsgewohnheiten. Das heißt, beim Ausflug sollten Schultern und Knie bedeckt sein. Auch gelten knallenge T-Shirts, Hosen und Bikinis als verpönt.

In sehr konservativ muslimisch geprägten Ländern, wie den Vereinigten Arabischen Emiraten und Iran, kam es nach Ermahnungen auch schon zu Verhaftungen. Unauffällig kontrollieren Mitarbeiter die Reisenden, insbesondere Frauen, nach dem vorgeschriebenen Kopftuch.

Urlaub oder Knast  – Rauschgift, Müll und nackte Schultern

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Urlaub im Knast – Beleidigung von religiösen Gefühlen

    • Freizügigkeit – der Austausch von Zärtlichkeiten selbst von Paaren ist problematisch. Bei Homosexuelle steht darauf in Indien, Indonesien oder Uganda sogar lebenslange Haft oder die Todesstrafe.
    • Souvenirs aus Russland mitzubringen, wie Antiquitäten und Kunstgegenstände, sofern sie aus der Zeit vor 1945 stammen, sind verboten. In der Türkei ähnlich, hier fallen auch Steine von Ausgrabungsstätten darunter. Selbst auf dem Tafelberg in Kapstadt stehen Schilder mit Warnhinweisen. Sie warnen vor der Mitnahme von Erinnerungssteinen. Wenn Unmengen jährlicher Touristen Steine mitnähmen, wäre der imposante Berg schneller abgetragen als durch Erosion.
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Müllkorb in Russland

  • Respekt ist nötig, gerade in Ländern mit einer sehr religiösen Bevölkerung. So können respektlose Bilder, zum Beispiel vor Buddhastatuen, übel ausgehen. Gläubige werden dadurch beleidigt.
  • Bei Rauschgift wird in vielen Ländern wesentlich härter durchgegriffen als in Deutschland. So können Reisende bei Vorfällen noch am Flughafen festgehalten werden.
  • Müll auf der Straße wegwerfen sind zum Beispiel in Hongkong und Singapur absolut verboten und werden mit Geldbußen geahndet. Zum Beispiel ist das bloße Wegschnippen von Zigarettenkippen strafbar. Noch übler ist das Wegwerfen von zerknüllten Verpackungen.

In Deutschland wird manches sehr tolerant gesehen. In anderen Ländern dagegen kann laxes Verhalten schon eine Straftat sein. Deshalb ist es immer gut, sich vor dem Antritt der Reise über die Geflogenheiten des Reiseziels zu informieren, zum Beispiel beim Auswärtigen Amt.

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