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Samarkand – Moschee Bibi Hanim

Samarkand – Moschee Bibi Hanim wurde in nur vier Jahren errichtet. Das veranlasste der große Herrscher Timur zu Ehren der Mutter Hanim seiner Ehefrau. Er hatte nicht mehr viel Zeit, denn er war schon alt und Diener trugen ihn in einer Sänfte zur Baustelle. Und trotz der Eile beim Bau gehörte gerade diese Moschee zu den schönsten des Orients. Sogar in den Mauern um die ganze Anlage herum sind blaue Fliesen eingearbeitet. Das konnte sie auch vor dem Verfall und Einstürze durch wiederkehrende Erdbeben nicht retten. Aber sie wurde total wieder aufgebaut und Touristen können sie heute in ihrer alten Pracht und Glanz besichtigen. Das Mausoleum der Hanim wird momentan restauriert.

In der Mitte des Hofes steht ein steinernes Koranpult. Es geht die Sage, das junge Frauen mit Kinderwunsch herumwandern und um eine Schwangerschaft bitten.

Samarkand – Moschee Bibi Hanim – gewaltig und schön

samarkand-bibi-hanim-trolley-touristDie hohen Bäume im Hof spenden Schatten und strömen Beständigkeit und unerschütterliche Ruhe aus. So ist es auch, denn Besucher verteilen sich weitläufig in der Anlage. In einer Ecke im Schatten sitzt ein Maler, der Bilder herstellt und gleich verkauft. Die Bilder sind sehr aufwendig und kleinteilig gearbeitet.

Auf dem Weg zum Basar fällt eine Grundschulklasse auf, die sich zu einem Gruppenfoto versammeln. Die Schülerinnen tragen dunkle Schuluniformen mit einer weißen Bluse und weißen Strumpfhosen. Und in ihren schwarzen Haaren sitzen weiße, voluminöse Zopfhalter aus leichtem Stoff. Sie machen augenscheinlich einen Ausflug und setzen sich stolz für das Foto auf die Bank.

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