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Oaxaca

Oaxaca ist eine nette Residenzstadt in der Provinz Oaxaca und hat nur etwa 500.000 Einwohner. Dier Stadt ist klein, aber fein, denn das alte historische Zentrum ist ein Mix aus indianischen und spanischen Elementen. Deshalb ist es auch zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt worden. Die Stadt hat einiges zu bieten.

Zuerst geht es ins ruhige, kühle „Museo de las Culturas de Oaxaca“ des Klosters Santo Domingo. Hier sind die sehr interessanten Sammlungen zur Kultur der Indianer und kirchliche sowie weltliche Objekte untergebracht. Unbedingt hinein gehen in die Säle mit den archäologischen Funden der Stätten der Zapoteken und Mixteken. Dort sind kunstgewerbliche Objekte, die zum Teil auch noch im Straßenbild zu sehen sind. Der absolute Höhepunkt des Museums sind die Schätze aus Grab Nummer 7 von Monte Alban.

Oaxaca – Schätze aus Grab Nummer 7

oaxaca-indianisch-trolley-touristEin ganzer Raum voller Goldschätze. Unvorstellbar, welcher Reichtum, über welche Kunstfertigkeit die alten Kulturen verfügten. Im Mixteken-Schatz sind Stücke aus Gold, mit Jade, Türkisen und anderen Halbedelsteinen. Aus den wertvollen Materialien stellten Künstler Armbänder, Ohrschmuck, Masken, Brustplatten und Halsketten her. Die Adligen und Herrscher trugen die Kostbarkeiten bei Tempel-Festen. Wenn die goldigen Kostbarkeiten im Sonnenlicht am Träger schimmerten, ist die Verehrung einer solchen glanzvollen Person leicht vorstellbar.
Im Garten des Museums wachsen Kakteen und viele andere Pflanzen, die das heiße, sonnige Klima gut vertragen.

Kirche Santo Domingo mit Rosario-Kapelle

In der Kirche fällt wieder mal der Prunk auf. Sie ist über und über mit Bildern, Skulpturen und viel Gold ausgestattet. Die Gemeinde muss sehr wohlhabend sein. Doch es war ein Feiertag, so dass sich viele Gläubige beteten. Ist die Kirche schon überaus prächtig, so wird sie von der „Capilla de la Virgen del Rosario“ in einem Seitentrakt bei weitem übertroffen. Die Kapelle ist mit noch mehr Gold ausgestattet. Es kaum zu glauben, dass dies noch möglich wäre, aber es ist so. Als Besucher ist nur ein Staunen und Schauen möglich.

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