El Escorial bei Madrid im Dorf San Lorenzo ist ein Klosterpalast, in dem die Königsfamilie im Sommer residierte. Der Granit-Bau wirkt mächtig, riesig und kaum bei einer Besichtigung zu erfassen.
Damit zeigte Spanien Europa und der Welt seine wirtschaftliche Macht. Im 16. Jahrhundert in Auftrag gegeben, lebte hier zweitweise der königliche Hof. Mir kam es eher klösterlich vor und Zimmer für die Familie waren kaum zu entdecken.
Richtig interessant wurde es im Keller, denn dort sind die Grabstätten spanischer Könige und deren Familienangehörige.
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El Escorial bei Madrid ist UNESCO-Welterbe
Die Königsfamilie bezog den Palast nur ungern, aber das strenge Hofprotokoll schrieb es ihnen für eine gewisse Zeit vor. Kann ich verstehen, außen wirkt der Palast streng und abweisend. Im Innern wirkt er ungemütlich, man möchte dort nicht wohnen müssen. Obwohl alles vorhanden ist wie Gärten, was ein Königspalast sonst so vorweist. Seit 1861 ist der Escorial keine Residenz mehr.
Die Bibliothek mit vielen wertvollen Schriften und Gemälden ist sehr beeindruckend. Beim Durchgehen und Schauen lässt sich die Bedeutung des darin gesammelten auch maurischen Wissens kaum erfassen.
Königsgräber im Keller
Im Keller stapeln sich die Sarkophage mit Aufschriften und Adelstitel der Mitglieder der königlichen Familie. Auch die aktuellen Monarchen wissen genau, hier werden sie einst beerdigt. In den Räumen gibt es eine strenge Rangfolge der Gräber.
Als wir aus dem Palast treten, blendet die Sonne und wir lassen das düstere Gemäuer zurück. Dennoch war der El Escorial einen Ausflug vom 45 Kilometer entfernten Madrid wert.
Weitere Informationen:
Real Sitio de San Lorenzo de El Escorial, Avenida de Juan de Borbón y Battenberg, 1. San Lorenz de El Escorial, Madrid







