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Die Deutsche Märchenstraße

Die Deutsche Märchenstraße verläuft von Buxtehude bis nach Hanau. Dazwischen liegen zahlreiche Stationen. Sie finden in den Märchen, Sagen und Legenden der Gebrüder Grimm Erwähnung. Über die Grenzen Deutschlands hinaus sind die Märchen bekannt und beliebt. Im Zusammenhang mit der Märchenstraße gibt es Führungen, Besichtigungen Museen, von Burgen oder verfallenen Burg-Ruinen, Hörspiele und viele weitere Veranstaltungen.

Die Deutsche Märchenstraße gehört zum UNESCO-Erbe

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Die Märchenstrasse beginnt in Buxtehude mit „Hase und Igel“

Die Märchensammler Jacob und Wilhelm Grimm hörten sich mündlich weitererzählte Geschichten an und schrieben sie auf. Hätten sie das nicht getan, gebe es kein grimmsches Märchenbuch und so manche Geschichten wären verschwunden. Und sie waren gründlich, denn es handelte sich immerhin um über zweihundert Kinder- und Hausmärchen. Und die Märchen enthalten meist einen wahren Kern oder zeugen von den Lebensumständen der Menschen im Mittelalter.

Doch mit Märchen aufschreiben beließen die Brüder Grimm es nicht, sondern veröffentlichten auch das „Deutsche Wörterbuch“. Dieses Standardwerk feiert 2018 das 200-jährige Jubiläum. Zu diesem Anlass finden in den Orten der Märchenstraße zahlreiche Veranstaltungen statt. Und mit dabei die passenden Märchenfiguren, wie Schneewittchen, Rotkäppchen, Frau Holle, Dornröschen, die Bremer Stadtmusikanten oder Hase und Igel aus Buxtehude mit „Es war einmal..“.

Die Gebrüder Grimm

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Die Märchenstraße – Bremen mit Stadtmusikanten

Jacob Grimm lebte von 1785 bis 1863 und sein Bruder Wilhelm Grimm von 1786 bis 1859. Sie wohnten in Hanau, Steinau, Marburg, Kassel, Göttingen und Berlin. Und überall hinterließen sie ihre Spuren und noch heute zeigen Museen ihren Lebensweg nach. Gut dreißig Jahre verbrachten sie in Kassel als Bibliothekare der Hessischen Landesbibliothek. In der Zeit sammelten sie auch die Märchen und stellten sie zu einem Buch zusammen.

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Die Märchenstraße – Bremen, Die sieben Faulen

Als Mitglieder der „Akademie der Wissenschaften“ in Berlin starben sie mit einem Abstand von vier Jahren. Auf dem alten St. Matthäus Kirchhof liegen ihre Gräber. Doch in Nordhessen rundum Kassel verlebten sie wohl ihre fruchtbarste Zeit und unternahmen viele Wanderungen durch die Wälder.

Weitere Informationen:
www.deutsche-maerchenstrasse.com,
www.grimmwelt.de, Weinbergstr. 21, 34117 Kassel

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