Abfalleimer

Der Abfalleimer

Der Abfalleimer ist ein Behälter zum Sammeln von Abfällen. Sie können in der Wohnung ihren Zweck erfüllen, doch wesentlich interessanter sind sie für Reisende als sogenannte Stadtmöbel. Damit sind Abfallbehälter gemeint, die in auf der Straße, in Parks, an Haltestellen oder Sehenswürdigkeiten stehen.

In verschiedenen Ländern sehen sie ganz unterschiedlich aus. Und manchmal kurios oder mit witzigen Sprüchen, wie ich sie in Berlin gesehen habe.

Der Abfalleimer oder Mistkübel

Der Abfalleimer in Berlin – orange mit flotten Sprüchen und auffällig

Öffentliche Abfalleimer entstanden erst relativ spät zu Beginn des 20. Jahrhunderts. In europäischen Städten wurde mit einfachen Systemen experimentiert. Die Stadt Köln hatte Blechkübel entwickelt, die einfach mit speziellen Entsorgungsfahrzeugen geleert wurden. Das übernahmen die Österreicher und nannten das System „Koloniakübel“.

Der Abfalleimer in Berlin – nicht zu übersehen

wie in Österreich oder auch in der Schweiz Abfallkübel genannt, sind entweder aus Plastik, Blech oder Draht.

Seitdem versuchen auf der ganzen Welt, die Stadtverwaltungen den Müllbergen Herr zu werden. Zum Teil mit einer Portion Kreativität, wie zum Beispiel in Berlin mit lustigen Sprüchen. Zusätzlich sind die Abfallbehälter leuchtend Orange und im Straßenbild gut zu erkennen.

In Indien suchen Ziegen den Müll nach Fressbarem durch. Dafür gibt es extra konstruierte Mülleimer.

Der Erfinder des Mülleimers

Abfalleimer in Russland

ist der Franzose Eugène René Poubelle (1831 – 1907). Nach ihm nannte man in Frankreich die Sammelbehälter für Müll „poubelle“. Als Präfekt wollte er die hygienischen Verhältnisse in Paris verbessern. Er erließ ein Dekret, nach dem die Hauseigentümer verpflichtet waren, ihren Mietern verschließbare Behälter für den Hausmüll zur Verfügung zu stellen. Auch Mülltrennung gab es schon wie heute.

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