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Agra Fort

Agra Fort veranlasste der Mogul Akbar im 16. Jahrhundert wie den Palast Fatehpur Sikri. Die Außenmauern sind aus rotem Sandstein und das Fort trägt deshalb den Namen das „Rote Fort“. Innen verbauten die Baumeister feinsten weißen Marmor. Groß, mächtig und teilweise als Militärbasis genutzt liegt es am Fluss. Später im 17. Jahrhundert verbrachte Sha Jahan seine schönste Zeit mit seiner geliebten Frau Mumtaz. Er baute ihr das aufsehenerregende Grabmal Taj Mahal auf der anderen Seite des Flusses.

Agra Fort – kühl, kunstvoll und kühn

agra-fort-frauen, www.trolley-tourist.deDas Agra Fort zeigt die Lebensart der Moguln. Mit den hohen Sommer-Temperaturen konnten die hier lebenden Menschen gut umgehen. Insbesondere die Räume des Herrschers waren in den oberen Stockwerken in offen mit Dach. So konnte der kühle Wind vom Fluss her etwas Abkühlung schaffen. In den Räumen und Hallen befinden sich Wasserbecken und kleine Wasserkanäle. Die kühlen weißen Marmorwände sind reichhaltig verziert. Der Palast ist verwinkelt mit vielen Ecken und Nischen und groß.

agra-fort-intarsien, www.trolley-tourist.deIn der Mitte eines Raumes befindet sich eine Steinwanne. Das war ein Gastgeschenk, das mit Münzen gefüllt aufgestellt wurde. Der Rand ist verziert mit Blütenmotiven. Außen und innen sind Stufen. Vielleicht sollte der Beschenkte im Geld baden, wie Donald Duck. Luxus und Überfluss in Rajasthan. Die Moguln waren reich, das ist überall zu erkennen. Doch manchmal auch mehr als pleite durch ihre Kriegszüge. Da blieb dann nur der schöne Schein. Am Zenana befindet sich ein Gang mit Durchbruchfenstern. Dort konnten die Frauen schauen, was im Hof so passierte.

agra-fort, www.trolley-tourist.deIm oberen sehr prächtigen Teil des Palastes sind die luftigen Gemächer, in dem sich Sha Jahan nach dem Tod seiner Frau und seiner Absetzung aufhielt. Schöne, feine Einlegearbeiten schmücken Wände und Decken. Von hier aus konnte er auf das Grabmal schauen und sich seinen Erinnerungen hingeben.

Der Fluss hat wenig Wasser, das Flussbett breit. Für die Bewässerung wird reichlich Wasser entnommen, so dass am unteren Flusslauf nicht mehr viel ankommt. Am Ufer ist eine Wasserbüffelherde zu sehen, die sich im Schlamm suhlt. Frauen waschen ihre Wäsche im Fluss und legen die feuchte Wäsche am Ufer aus. Der Lärm des Verkehrs dringt hinauf. Alltag.

Wer die angeschlossene Moschee besuchen möchte, braucht wieder seine Moschee-Socken oder die Überzieher vom Taj Mahal.

Foto-Erlebnisse im Agra Fort

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Die Frau trägt Salwar-Kameez: Hose, Tunika und Tuch

Beim Aufgang zum Inneren des Forts trafen wir eine Reisegruppe aus dem Himalaya. Sie wollten mit uns fotografiert werden. Nichts leichter als das. Sie waren sehr lustig. Ein Mann und eine Frau tanzten im Kreis ein paar Schritte. Natürlich klickten die Kameras unentwegt.

Ein wenig später hatte meine Mitreisende Rosi eine ausgiebige Foto-Session mit einer indischen Familie samt Baby zu bewältigen. Der Säugling bekam zwar gerade die Flasche, trotzdem wurden Fotos mit Rosi in der Mitte und mit den verschiedenen Familienmitgliedern gemacht.

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