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Luang Prabang Wat Phabat Tai

Luang Prabang Wat Phabat Tai liegt etwas außerhalb der Stadt am Mekong. Ein kleiner Tempel, der für eine wunderbare Aussicht auf Mekong einen Besuch lohnt besonders bei untergehender Sonne. Zu besichtigen ist ein liegender Buddha. Bäumchen mit Gold- und Silberflitter stehen dabei. Durch das Tempelgelände führt ein Weg zur Aussichtsplattform. Ein Stufenpfad geht an das Ufer. Dort steht auch ein Buddha mit dem Gesicht zum Mekong gewandt. Noch weiter unten an der Plattform soll ein Fußabdruck Buddhas sein. Der Mekong fließt träge dahin. Inseln sind im Flussbett zu sehen. Fischer versuchen abends mit ausgeworfenen Netzen, dem Fluss eine Mahlzeit abzuringen. Der Mekong ist während der Regenzeit vier bis fünf Meter höher und einen Kilometer breit. Dann ist aus dem gemächlichen Flüsschen ein reißender Strom geworden.

Luang Prabang Wat Phabat Tai – Sonnenuntergang

luang-prabang-wat-phabat-trolley-touristDoch im April fließt der Mekong noch langsam dahin. Die Fischer am Ufer können in ruhe und ohne Gefahren fischen. Von der Plattform aus sind die Aktivitäten am Ufer sehr gut zu beobachten. Ein Fischer steht auf einem Felsen im Wasser und wirft sein Netz aus. Nach einer Zeit springt er ins Wasser und sammelt das Netz wieder ein. Ob er Fische gefangen hat, ist nicht auszumachen. Doch er versucht es einzweites Mal. Dafür bleibt er gleich im warmen Wasser stehen und wirft sein Netz aus. Andere Fischer auf schmalen Booten versuchen ebenfalls ihr Glück, dem Fluss Fische abzuringen.

Die Sonne geht langsam unter, die flimmernde Hitze des Tages legt sich. Die letzten, verlöschenden Sonnenstrahlen spiegeln sich im Fluss und verschwinden. Der Fluss leuchtet, als wenn die Kraft der Sonne ihn anzündete. Die Stimmung ist einmalig. Am Mekong stehen und dem Untergang der Sonne zuschauen, ein unvergessliches Erlebnis. Das Wasser scheint zu stehen. Nichts rührt sich, keine lauten Geräusche. Jugendlich sehen mitten im Fluss auf einer Sandbank und schwatzen. Doch sie sind zu weit entfernt. Die Fischer mühen sich unbeirrt weiter. Die Sonne ist untergegangen. Ruhe und Frieden legen sich über den Fluss und die Landschaft.

Auf dem Rückweg durch den Tempel schlägt ein kleiner Mönch die Glocke. Es ist 18.00 Uhr. Die Mönche versammeln sich in sauberen Gewändern zum Gebet.

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