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Chora-Kirche in Istanbul

Chora-Kirche in Istanbul stimmt nicht ganz. Richtiger ist die Erlöserkirche des Chora-Klosters. Chora bedeutet „auf dem Lande“, das Kloster stand wohl früher vor der Stadtmauer.

Das heute zu besichtigende Bauwerk geht auf 11. Jahrhundert zurück. Es gab aber schon früher ein Kloster dort. Byzantiner erbauten das heutige Kloster samt Kirche. Die Kirche ist bildgewaltig mit vielen Mosaiken und Fresken ausgestattet.

Chora-Kirche in Istanbul strahlt golden

Auch die Chora-Kirche wurde während der Herrschaft der Osmanen in eine Moschee umgewandelt und die Bilder überdeckt mit Farbe, Putz oder mit Tüchern verhängt. Heute ist die Kirche ein Museum. Nach und nach werden die Bilder freigelegt und restauriert. Dabei ist zu erkennen, dass die gemalten Bilder später mit Mosaiken gestaltet wurden. Teile der Kirche sind wegen der Restaurationsarbeiten gesperrt.

In den Bildern sind Geschichten aus der Bibel oder wichtige Anlässe dargestellt. In vielen Bilder und Mosaiken sind Spuren der Zeit und die unwiederbringliche Zerstörung zu erkennen. Die Gewölbe benötigen Stütze durch Stahlträger.

Die Istanbuler Chora-Kirche ist ganz anders aufgebaut als üblich. Beim Eingang geht es zwar auf das Hauptschiff zu, aber davor liegen noch zwei aufeinanderfolgende Querschiffe. Ein seitliches Kirchenschiff mit Zugang zum Hauptschiff ist zudem angefügt.

Stangen halten das Kirchenschiff der Chora-Kirche

Überall sind die Fresken und Mosaike. Auffällig sind die Kuppeln, keine glatten Decken sondern „geriffelte“. In den Dellen sind Abbildungen von Aposteln oder Heiligen. Man muss nicht gläubig und bibelfest sein, um dennoch die Kunstfertigkeit und den hohen Entwicklungsstand der Epoche zu sehen. Ein weiterer Höhepunkt Istanbuls.

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