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Busfahrt von Luang Prabang nach Vientiane

Busfahrt von Luang Prabang nach Vientiane geht es auf der zweispurigen Hauptstraße, der 13 N. Die Straße schlängelt sich durch das Gebirge. An beiden Seiten sind die Wälder zu sehen, aber auch Dörfer. Die Straße ist ein wichtige Verbindung vom Landesinneren zur Hauptstadt Vang Vientiane. Die Fahrt dauert sechs Stunden, ist 230 Kilometer lang und geht über mehrere Pässe. Einfacher wäre eine Kreuzfahrt auf dem Mekong. Doch auf der Busfahrt ist mehr vom Land zu erkennen. Die Männer in den Dörfern gehen tagsüber in die Wälder und roden Land. Dort pflanzen sie dann Lebensmittel. Nach ein paar Jahren ist das Land ausgelaugt und nicht mehr fruchtbar. Dann wird ein neues Stück Land gerodet. Das ist für die Umwelt und den Urwald überaus schädlich. Doch wer will es der Landbevölkerung verdenken. Sie haben keine anderen Möglichkeiten außer Tourismus. Das erledigen die Frauen und Kinder.

Busfahrt von Luang Prabang nach Vientiane – Land und Leute kennen lernen

Der Reiseleiter erzählt während der Fahrt viel Interessantes über Laos. Moped dürfen die Laoten mit sechszehn Jahren fahren. Es fällt im vergleich mit Vietnam auf, das die Fahrer in der Regel keinen Helm tragen. Autofahren ist mit achtzehn Jahren erlaubt. Fünfzig Prozent der Führerscheine sollen gekauft sein. Der Prüfling braucht dann nur anwesend sein. Deshalb ist Vorsicht geboten im Straßenverkehr, denn viele Verkehrsregeln und –schilder sind den Fahrern nicht bekannt.

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Am Vietnamkrieg nahm Laos zwar nicht teil, doch Amerikaner warfen viele Bomben auf das laotische Territorium ab. Sie vermuteten dort Nachschubwege der kommunistischen Nordvietnamesen. Viele Gegenden in Laos sind immer noch mit Minen verseucht . Deshalb wird Besuchern dringend geraten nur befestigte Wege oder Straßen zu benutzen. Von 1946 bis 1954 hielten Franzosen Laos besetzt. Ab 1955 besetzten Amerikaner das Land. Auch in Laos hatte sich eine kommunistische Partei entwickelt. Dem wollten die Amerikaner entgegen treten. Das gelang nicht, auch in Laos regiert heute eine kommunistische Partei. Nach dem sich Vietnam von den Amerikanern befreite, gründete sich 1975 der laotische Staat. Es gibt siebzehn Provinzen mit etwa 6,5 Millionen Einwohnern. Bis 1990 herrschte Planwirtschaft. Danach etablierte sich eine freie Marktwirtschaft. Es gibt wieder Privateigentum. Laos ist noch sehr stark abhängig von China und Vietnam.

Laos exportiert an erster Stelle Strom von den Wasserkraftwerken des Mekong. Das Stauwerk wurde von China gebaut. China spielt eine dominierende Rolle. Auf der Fahrt waren Palmenplantagen zu erkennen. Die legten Chinesen an und profitieren davon. An zweiter Stelle steht der wachsende Tourismus. Die Goldminen wurden auch an China verkauft. Laos gehört zur asiatischen Gemeinschaft der ASEAN. Darüber werden Lebensmittel und Maschinen importiert. Die laotische Wirtschaft ist schwach entwickelt.

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