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Angkor Wat

Angkor Wat – der unglaubliche Tempel, groß, monumental, kunstvoll, gigantisch – dort sein und ihn sehen. Das war mein Ziel. Und ich konnte dort sein und diesen Tempel erklettern und mir die Kunstfertigkeit vergangener Generationen ansehen und erspüren. Es ist ein hinduistischer Tempel und dem Gott Vishnu geweiht. Angkor Wat ist etwa 1,8 mal 1,5 Kilometer groß. Er wurde nur zu Ehren von Vishnu gebaut. Es lebten keine Menschen im Tempel. Wie viele andere Tempel war dieser auch vergessen und zugewachsen. Bis die Entdecker ihn vom Urwald befreiten. Es lief ein Wassergraben zum Schutz um den Tempel. Die Wege wurden mit Steinplatten belegt. Mauern und Hämmern erledigten etwa 40 Prozent Sklaven und zu 60 Prozent gläubige Hinduisten. 7000 Elefanten sollen im Einsatz gewesen sein. Stein um Stein wurde herangeschleppt und aufeinander gesetzt. Zum Schluss arbeiteten Künstler die zahlreichen, zierlichen Reliefs ein. Die Entdecker nannten Angkor Wat auch das achte Weltwunder.

Angkor Wat – imposanter Tempelberg der Khmer

Das Hauptgebäude von Angkor Wat erstreckt sich über vier Ebenen – Wasser, Erde, Luft, Feuer. Noch sind die Ebenen zu erklettern, dass soll allerdings bald er Vergangenheit angehören. Die UNESCO wird wohl bald Verbote aussprechen, um den Tempel zu erhalten.

angkor-wat-wandreliefs-trolley-touristDie Türme symbolisieren die Himmelsrichtungen. Der höchste Hauptturm ist das Heiligtum. Es führt eine steile Treppe hinein. Dort sind auch schon Abbildungen von Buddha zu sehen. Die machten die langsame Abkehr vom Hinduismus zum Buddhismus in Kambodscha deutlich. An vielen Stellen sind Restaurationen zu entdecken. Es ist eine unermüdliche Arbeit, an der Deutschland einen großen Anteil hat. Zu unterscheiden ist das gut an den unterschiedlichen Steinfarben. Die neueren Steine sind heller als die Alten. Manche Säulen werden mit Eisenringen zusammengehalten.

angkor-wat-fenster-trolley-touristDer Osteingang ist weniger belebt als der Haupteingang. Hier sind auch deutlich die Fensteröffnungen zu sehen. Sie sind verziert mit Blütenmotiven. Sie steinernen Verstrebungen mit Ringen in verschiedenen Abständen ähneln gedrechselten Tischbeinen. An den Wänden tanzen Apsaras. Apsaras sind halb göttliche, halb menschliche Wesen und tragen reichlich Schmuck. Auch die Dächer sind mit Ornamenten verschönert. Der ganze Tempel strahlt eine unglaubliche Formenvielfalt und Kunstfertigkeit aus.

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Sonnenuntergang über Angkor Wat

angkor-wat-moenche-trolley-touristDie Besucher bummeln staunend umher. Sie verfügen über Zeit, denn sie warten auf den überwältigenden Sonnenuntergang. Der Tempel ist nach Westen zur untergehenden Sonne ausgerichtet. Sehr ungewöhnlich, denn die untergehende Sonne ist auch das Symbol des Todes. Direkt auf das Heiligtum zu führt die Prozessionsstraße. Den gepflasterten Weg säumten früher noch steinerne Balustraden in Form der Naga, der Schlange. Seitlich des zentralen Tempelzugangs liegt ein kleiner See. Hier sammeln sich die Menschen und suchen den perfekten Platz für den bevorstehenden Sonnenuntergang – in welcher Perspektive sind die majestätischen Türme besonders gut zu fotografieren. Obwohl viele Menschen diesem Schauspiel beiwohnen wollen, verteilen sich die Besucher auf dem Areal und jeder findet seinen Platz.

Ein Gedanke zu „Angkor Wat

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