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Angkor

Angkor mit eigenen Augen sehen, deshalb machten wir die Reise. Einige Fernsehberichte erweckten meine Neugier auf diese gigantische Anlage. Drei volle Tage Angkor und es waren nur einige Ruinen von vielen zu sehen. Angkor in Kambodscha ist die alte Hauptstadt des Khmer-Reiches. Forscher sehen es als Weltwunder an. Die Stadt liegt im dichten Dschungel und ist für einen Fußmarsch zu groß. Doch vorerst zu den Grundlagen des Weltwunders.

Angkor bei Siem Reap

In der Stadt Siem Reap nahe des Binnensees Tonle Sap liegen ein Flugplatz und die Hotels. Besucher, die die herausragende, historische Stätte Angkor ansehen wollen, unternehmen von der Stadt aus ihre Besichtigungstouren. Siem Rap ist etwa zehn Kilometer von Angkor entfernt.

angkor-wand-trolley-touristVom 8. bis 15. Jahrhundert war Angkor das politische und religiöse Zentrum des Khmer­-Reiches. Der Staatsgründer gab sich selber den Titel „König der Götter“. Ein solcher Mann baute einen gigantischen Tempelhügel, der das Symbol für einen heiligen Berg im Hinduismus sein sollte. Das Vorbild für alle weiteren Tempel der Stadt war gelegt. Später erstreckte sich die Stadt über 200 Quadratkilometer. Heute sind die zahlreichen Holzhäuser verrottet, doch die Tempelruinen stehen noch. Allein an den Ruinen ist jedoch die Größe, die hohe Kunst der Ausstattung und die Einmaligkeit zu sehen.

1832 entdeckte ein Franzose die Stadt im Dschungel wieder. Er starb leider in Laos an Malaria. Aber sein Tagebuch veröffentlichte sein Bruder. Danach reisten viele Franzosen dorthin und nahmen die Tempel selber in Augenschein. Im Krieg wurde die Anlage mit Minen vermint. Das ist heute kein Problem mehr, doch auf den offiziellen Wegen zu bleiben, ist sicherlich ratsam. 1992 erklärt die UNESCO die Anlage zum Welterbe.

Angkor ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Kambodscha, denn es kommen Millionen von Besuchern jährlich und es sollen noch mehr werden. Davon wollten auch die Thailänder profitieren, auf deren Staatsgebiet einige Tempel liegen.angkor-menschen-trolley-tourist

Die beste Zeit für Besichtigungen ist früh morgens. Dann ist das Licht besonders gut und die steinernen Köpfe zeigen ihr Gesicht. Es besteht die Hoffnung, das noch nicht so viele Touristen so früh auf den Beinen sind. Später ist es voll und die Suche nach Fotomotiven ohne Touristen wird schwierig. Von Insider- und Geheimtipps kann keine Rede sein.

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