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Altstadt Hanoi

Altstadt Hanoi – das älteste, engste und lebhafteste Viertel in Hanoi. Im 13. Jahrhundert siedelten hier Kunsthandwerker, die für den königlichen Hof arbeiteten. Jede Straße war auf eine Handwerkskunst spezialisiert. Es entwickelten sich daraus 36 Gilden. Die sind heute ebenso wie der Königshof und damit der Bedarf verschwunden. Ersetzt wurden die Häuser und Geschäfte mit Hunderten von schmalen Wohnhäusern, kleinen Läden und Restaurants. Die Lebhaftigkeit und Geschäftstüchtigkeit ist geblieben. Es geht quirlig zu, der Fußgänger muss aufpassen. Es gilt Augen, Füße und Fotoapparat zu koordinieren.

Altstadt Hanoi – eng und emsig

Es sind meist nur Fußgänger unterwegs, doch ab und zu quetscht sich ein Auto durch die engen Gassen. In den Geschäften auf beiden Seiten der Straßen gibt es Dinge des täglichen Bedarfs. In der Hang-Ma-Straße gibt es farbenprächtige Papierwaren zu kaufen. Die sind als Opfer in den Tempeln gedacht. Im überdachten, dreistöckigen Dong-Xuan-Markt sind Händler mit Lebensmitteln, Bekleidung und vieles mehr untergebracht.

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Das Angebot der Waren in der Altstadt ist breit. Da gehören Essen und Spezialitäten natürlich besonders dazu. Fleischstücke werden zum Beispiel sorgfältig und geduldig in Innereien eingewickelt. Undefinierbare Meerestiere lagern in einer Schüssel mit Wasser. Auch ein Laden mit den kleinen Beerdigungs-Behältern für die ungewöhnlichen Beerdigungsriten in Vietnam inklusive einer vietnamesischen Fahne hat noch  geöffnet. Davor sitzen Mutter und Sohn und schauen sich das vorüberziehende, bunte Treiben an. Sie warten auf Kundschaft. Bilder der Verstorbenen schauen herausgeputzt ebenso auf die Straße.

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An den Häuserwänden sind große, moderne Werbe- und Propaganda-Plakate zu entdecken. Von einer „fliegenden“ Restaurant-Besitzerin mit zwei vollgestopften Körben besorgten sich junge Vietnamesinnen etwas zu essen. Zum Essen hocken sie sich kurzerhand davor. Als Sitz dient ein Teller – unkompliziertes Streetfood. Verwunderlich ist nur, dass der Magen so eingeengt ist. Scheint aber wohl kein Problem zu sein, denn diese geknickte Haltung beim Essen ist oft zu sehen. Ein Tempel darf in der Altstadt nicht fehlen, der Bach-Ma-Tempel in der Hang-Buom-Straße.

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