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Shore-Tempel Mamallapuram

Der Shore-Tempel im Mallapuram liegt direkt am Meer. Vom Parkplatz aus müssen Besucher eine lange Straße entlang gehen, bevor sie zum UNESCO-Weltkulturerbe Shore-Tempel kommen. An der schnurgeraden Straße stehen einige Straßenhändler. Bei einem Händler mit ein paar Gürteln erstehe ich einen Gürtel. Den werde ich nie selber tragen, aber die Arbeit ist sehr sauber und aufwendig. Es sind kleine Spiegel mit feinen Stichen darauf gestickt. Zwischen den Spiegeln sind Plättchen mit einer Perle darauf eingearbeitet. So etwas sah ich im Craft-Museum in Dehli.

Etwas später die Straße entlang befindet sich ein Vor-Tempel. In hellem Marmor shore-tempel-altarist ein kleiner See eingemauert mit Stufen zum Wasser. In der Mitte befindet sich ein Baldachin, darunter eine blaue Götter-Statue. Das Becken sieht etwas verwahrlost aus mit Schlingpflanzen und wuchernden Grasbüscheln. Aber an einer Stelle sind weitere Götterstatuen. Die sind bemalt und bekleckst mit Fett. Davor liegen kleine Opfergaben, wie Blumen. Diese Tempel-Teiche dienen der Säuberung vor dem Gebet. Der See fungiert gleichzeitig als Waschtrog des Dorfes und als Wasserreservoir sowie Auffangbecken während des Monsuns.

Der Shore-Tempel Mamallapuram steht am Meer

shore-tempel-strand, www.trolley-tourist.deDie Halbinsel ragt in den Golf von Bengalen hinein. Die ganze Landzunge ist mit der Tempelanlage bebaut. Es schreien Möwen, am Strand stehen bunte Häuser, einige Menschen bummeln. Für indische Verhältnisse ist es kühl und das Badeleben ist nicht so ausgeprägt wie bei uns.
Der Tempel wurde im 8. Jahrhundert zu Ehren des Gottes Vishnu erbaut. Später kamen die Shiva-Schreine hinzu. Viele Wasserbüffel liegen vor dem Tempel. Sie scheinen das Heiligtum zu bewachen. Wasserbüffel genießen eine besondere Verehrung, denn auf einem Büffel soll Shiva geritten sein. Es gab einen Deich um das Heiligtum, der ist allerdings von den Ausläufern eines Tsunami weg gespült worden. Mit der Erklärung zum Weltkulturerbe kam Geld in die Tempel-Anlage. Er sieht restauriert aus, das Areal ist umzäunt und gut begehbar. Es macht einen eigenartigen Eindruck, ein Tempel direkt am Meer.

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