Kappadokien, trolley-tourist

Kappadokien

Kappadokien – mitten in Anatolien, Tuffstein von Vulkanausbrüchen, seltsame Berge, Höhlenwohnungen, Felsenkirchen, fruchtbarer Boden, Wein, Ballonfahrten – so lässt sich Kappadokien beschreiben. Mit unserem Hotel in der Stadt Ürgüp sind wir mittendrin in dieser  irgendwie unwirklichen Landschaft. Dort wurden auch Szenen des Spielfilms „Krieg der Sterne“ „oder „Star Wars“ gedreht. Wer Lust auf den ganz großen Überblick hat, kann am frühen Morgen eine Ballonfahrt machen.

Tipp: Doch ist es schon zu Abstürzen gekommen, deshalb vorher Erkundigungen einziehen über vertrauenswürdige Ballonfahrt-Anbieter.

Kappadokien – bizarre Landschaft

Kappadokien, Trolley-touristIn diese Gegend flohen die ersten Christen. Sie schlugen aus dem weichen, aber stabilen Tuffstein ihre Wohnungen, Kirchen und begruben ihre Toten. Es gibt 650 Kirchen, die zum Teil im Felsen versteckt sind oder im Untergrund. Die Felder in der Umgebung  sind fruchtbar. Heute wachsen Aprikosen, Kürbisse für Kürbiskerne, Mandeln, Walnüsse  und Wein auf den Feldern.

Das Gestein ist in deutlich in verschiedenen Schichten sichtbar. Lava ist hell, Basalt dunkel oder schwarz. Durch Verschüttungen, Verschiebungen und Erosion sehen die Schichten so interessant aus. In der Nähe befindet sich ein internationaler Flughafen, so dass Menschen aus aller Welt Kappadokien besuchen. Die Bezirksregierung machte nicht die Fehler, wie in anderen Ferien-Regionen. Sie verzichtete auf Bettenburgen. Es gibt nur kleine Hotels und keine breiten Straßen. So können beide profitieren – Einheimische  verdienen Geld und Touristen fühlen sich wohler.

Am Taubental wird eine Foto-Klick-Pause eingelegt. Von hier aus ist ein schöner Blick in eine Schlucht. Die Tauben nisten an den Hängen, in der sie wegen der Steile keine lästigen Menschen zu erwarten haben. Nur die Fotografen und Souvenir-Verkäufer, doch die stören nicht weiter. Sie sind oben. Ein weiteres schönes Fotomotiv sind die Bäume, die über und über mit blauen Augenperlen aus Glas behängt sind und in der Sonne funkeln.

Was sind Augenperlen?

Kappadokien, Augenperlen, trolley-touristFatima, Tochter Mohammeds, soll blaue Augen gehabt haben und blind geworden sein.

Zum Schutz gegen Krankheit und gegen den bösen Blick tragen manchmal Kinder und Frauen Schmuck mit blauen Augenperlen und natürlich Touristinnen.

Perlen als Schutz gegen Unheil zu tragen, ist bei Naturvölkern auf der ganzen Welt üblich. In einer Höhle bei Nürnberg wurden Augenperlen zusammen mit Knochen gefunden. Sie stammen aus dem 400 v. Chr.. In Afrika zum Beispiel wurden venezianische Glasperlen in Flüsse für einen gefahrlosen Übergang geworfen .

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