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Bunker „Ungerberg“ in Österreich

Bunker „Ungerberg“ in Österreich – Es geht in den Bunker, dessen Mauern, die zweieinhalb Meter dick sind,  in der Erde zwischen Bäumen und Büschen eingegraben sind. Der Ehrenamtliche schaltet die Motoren für die Lüftung an, stimmt wir brauchen Luft. Früher wurden die Maschinen zur Belüftung mit Kohle betrieben. Das ergab sicherlich einen ätzenden Geruch, den man als Besucher noch schnuppern kann.

Inhaltsverzeichnis

Bunker Ungerberg in Österreich ist sehr sehenswert

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Bunker Ungerberg in Österreich – Funkraum

In den Katakomben lebten 40 Soldaten und erfüllten ihre Aufgaben. Dafür ist alles auf engem Raum vorhanden einschließlich Waffen und Munition. Ein Funkraum, Sanitätsraum, Küche, Schlafraum mit einfachen Dreifachbetten, Waschräume, fließendes Wasser, Zentralheizung, Privatraum für den Kommandanten, ein eigenes Stromaggregat und drei Notausgänge. Sogar eine Nische für Särge befindet sich dort unten.

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Küche im Bunker Ungerberg
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Der Speiseplan im Bunker – täglich ein Drei-Gänge-Menü

Die Küche ist eng und der Koch tat sicherlich sein Bestes, um die Soldaten bei Laune zu halten. Laut Speiseplan, der im Gang hängt, gab es täglich ein Drei-Gänge-Menü. An der Wand hängt ein Regal mit Konserven und Dosenbrot.

Kanonenrohr ragt aus Hütte

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Bunker Ungerberg in Österreich

Die Anlage war unter anderem mit Panzerhaubitzen, Feldhaubitzen, einer MG (Maschinengewehr)-Kuppel und einer Beobachterkugel ausgestattet.

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Gang zur Front vom Bunker Ungerberg

Ein langer gespenstischer Gang führt zur Front. Am Ende befinden sich Depots für Waffen und Munition und Schächte nach oben.

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Bunker Ungerberg – die zweite Kanone

Wieder an der frischen Luft geht es auf dem Weg über den Bunker in den Wald. Plötzlich taucht eine Holzhütte auf, aus der ein großes Kanonenrohr ragt. Das gehört zu einem Waffensystem, von dem Soldaten auf die tiefer gelegene Bundesstraße B10 Richtung Wien zielen konnten. Man glaubte, dass die feindlichen Invasoren genau diesen Weg nehmen würden. In einer weiteren Hütte steht ein ebensolches Ungetüm.

Die Führung ist beendet und der Führer verabschiedet uns. Ich lasse noch eine Spende für den Erhalt der Anlage da. Es ist einfach wichtig, so etwas mal mit eigenen Augen zu sehen.

Weitere Informationen:


www.hgm.at, leider ist der Bunker aktuell geschlossen
Anfahrt: A4 Richtung Ungarn, Abfahrt Parndorf, Abzweigung Richtung Bruckneudorf, Parkplatz in 500 Metern links

Grenzen und Mauern sind keine Lösung, Blogparade von www.bambooblog.de, in dem mein Artikel zum Thema aufgenommen wurde.

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