tod-im-ratskeller-trolley-tourist

Tod im Ratskeller Bremen

510R-JVsGKL._SX314_BO1,204,203,200_ - KopieTod im Ratskeller Bremen oder böse bechern, das verspricht die Krimi-Anthologie des Krimiautoren-Stammtisches. Die Mitglieder der kriminellen Runde legen ihre neuesten Geschichten rund um Mord und Totschlag im Ratskeller vor. In jeder Kurzgeschichte geht es um böse Taten, die im Zusammenhang mit Getränken, die allesamt auf der Getränkekarte des Bremer Ratskellers zu finden sind, stehen. Die Idee entstand vor dem Hintergrund, das der Altvater der Kriminalliteratur Edgar Allan Poe, Amerikaner (1809 – 1849), die erste Krimi-Kurzgeschichte „Das Faß Amontillado“ schrieb,
die vor 170 Jahren veröffentlicht wurde. Amontillado ist übrigens ein schmackhafter spanischer Sherry.

Der Leda-Verlag in Leer veröffentlicht das Werk „Tod im Ratskeller“ als Buch und E-Book. Der Geschäftsführer Peter Gerdes bevorzugt regionale Werke, wie etwa Ostfriesen-Krimis. Und auch der Geschäftsführer des Bremer Ratskeller zeigt sich von der Idee einer Zusammenarbeit begeistert. So tragen die Autoren im Rastkeller den Gästen zwischen den Gängen eines Essens die spannenden aktuellen Geschichten vor.

Tod im Ratskeller Bremen von dem Bremer Krimiautorenstammtisch

Das Syndikat, die Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur mit 750 Mitgliedern, trifft sich in 35 regionalen Gruppen. Davon ist die Bremer Gruppe mit 30 Mitgliedern die aktivste mit den meisten Publikationen. Die Autoren treffen sich etwa einmal im Vierteljahr und besprechen Aktivitäten in Sachen Kriminelles. Ideen werden entwickelt, besprochen oder verworfen. Die kriminelle Vereinigung trifft sich im Hinterzimmer der zentralen Stadtbibliothek im alten Polizeigebäude am Wall, der Krimi-Bibliothek. Bremen ist in der Fantasie der Autoren ein extrem mörderisches Pflaster.

tod-ratskeller-trolley-tourist

v. li. Toby Martins, Jürgen Alberts, Peter Gerdes

Und das war in der Zeit von 1950 bis 1969 nicht anders. Denn zu der Zeit spielt der Kriminalroman „Die dunkle Arena“ von dem Amerikaner Mario Puzzi. Der Krimi ereignet sich in Bremen und Bremer werden die beschriebenen Gebäude, unter anderem den Ratskeller, und die Straßen bestimmt wieder erkennen. Puzzi schrieb  auch den Weltbestseller „Der Pate“, verfilmt von Francis Ford Coppola mit Marlon Brando.

Die mörderische Energie in der Hansestadt Bremen muss seit Jahrhunderten in der Luft liegen, denn selbst eine der Mumien im Bleikeller des ehrwürdigen Doms wurde erschlagen. Und schließlich trieb die Giftmörderin Gesche Gottfried hier ebenso ihr Unwesen.

Weiteres Kriminelles:
Rosenheim-Krimi
umschattet

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.