Das Notizbuch! Eines reicht nicht, denn auf Reisen und zu Hause sind mehrere nötig.
Ich liebe Notizbücher und ich schreibe darin täglich oder schlage etwas nach. Auf Reisen sind immer mehrere im Gepäck. Es wäre fatal, wenn kein Blatt Papier zur Hand wäre. Es gibt zwar oft in Museums-Shops sehr schöne zu kaufen, doch sicherheitshalber sind genügend im Koffer und es ist Vorrat vorhanden.
Ich kaufe gerne Notizbücher im DIN A5 – Format und leicht gelben, linierten, blanko Seiten. Ein schon vorgestaltetes Reise-Tagebuch wäre für mich Schummelei und reicht bei weitem nicht für Notizen aus. Gelbliche Seiten geben Reistage-Büchern ein freundlicheres Aussehen. Ich notiere auf der ersten Seite meine Handynummer, falls es verloren geht.
Inhaltsverzeichnis
- Das Notizbuch ist wertvoll
- Tag des Notizbuchs ist der dritte Mai-Donnerstag
- Leonardo da Vincis Notizbuch baumelte am Gürtel
- Reise-Tagebücher
- Elektronische Notizbücher
- Zeichnen im Sketchbook
Das Notizbuch ist wertvoll
Beschrieben wird nur die rechte Seite. Auf der linken Seite ist Platz zum Einkleben für allerlei Wichtiges, Unwichtiges und Ergänzungen. So kommen zum Beispiel bei eingeklebten Eintrittskarten, Postkarten, Briefmarken, Briefumschlägen aus den Hotelzimmern, Blätter oder Blüten sofort beim Betrachten die Erinnerungen wieder. Orte, Erlebnisse, Hotels oder die geschossenen Fotos lassen sich schnell wieder zeitlich einordnen.
Wichtig ist mir auch die Spiralbindung. Das ist überaus praktisch beim Schreiben und das Notizbuch liegt flach auf der Unterlage. Klappt man das Notizbuch um, entsteht eine stabile Schreib-Fläche. So lassen sich auch im Stehen zum Beispiel in Museen oder Tempeln an Ort und Stelle Notizen machen.
Gerne kaufe ich Notizbücher mit einem Gummi zum Zusammenhalten der Seiten. Das ist aus zweierlei Gründen wichtig: Hat man es nicht geschafft, etwas sofort einzukleben, sind die Schätze auf jeden Fall gesichert und knicken nicht im Rucksack. Ist das Reise-Tagebuch schon gut gefüllt, kann es mit einem Gummi absolut gesichert nicht mehr aufspringen. Stehen die Notizbücher zuhause im Regal, nimmt ein zusammengehaltenes Buch weniger Platz ein. Eifrige Schreiber und Globetrotter werden das schätzen.
Tag des Notizbuchs ist der dritte Mai-Donnerstag
Eine Firma, die hochwertige Schreibwaren herstellt, rief den „National Notebook Day“ ins Leben. Warum gerade dieser Tag, ist leider unklar. Wie man den Ehrentag gebührend begehen kann, bleibt auch jedem selbst überlassen.
Weitere Tage im Zusammenhang mit Notizen sind der
- „Tag des Tagebuchs in Deutschland“ am 12. Juni,
- „Tag der Notizzettel“ oder National Memo Day am 21. Mai,
- Internationaler Schreibwaren-Tag oder World Stationery Day, der ein beweglicher Feiertag ist,
- „Tag des Kugelschreibers“ oder National Ballpoint Pen Day am 10. Juni
- „Internationale Tag des Bleistifts“ , National Pencil Day, am 30 März
Leonardo da Vincis Notizbuch baumelte am Gürtel
Im Mittelalter erstellten die Menschen von Hand ihre Notizbücher zu Hause. Dazu schnürten sie lose unbeschriebene Blätter zusammen oder nähten die Seiten aneinander.
Leonardo da Vinci (1452 – 1519) trug stets sein Notizbuch am Gürtel und notierte seine Ideen und Gedanken sofort darin.
Der Schriftsteller Theodor Fontane (1819 – 1898) nutzte Notizbücher für sein poetisches, journalistisches und für Reisebeschreibungen. Für ihn waren Notizbücher Ideenspeicher und Archive, auf die später zurückgegriffen werden konnte.
Kürzlich fanden Archäologen in Paderborn in einer mittelalterlichen Latrine ein 700 bis 800 Jahre altes Notizbuch. Es ist mit Leder und Holz eingebunden, misst zehn Zentimeter, hat zehn Seiten, besser gesagt Wachstafeln. Darauf lassen sich die Texte noch erkennen. Sicher ist, dass dieses Notizbuch einer gebildeten Person gehört haben muss, denn nur die konnten schreiben. Darauf weist auch der hochwertige Einband hin, dass der Schreiber vielleicht ein reicher Kaufmann war. Nach der Restaurierung werden die Archäologen näheres erfahren.
Reise-Tagebücher
Da geht es mit einem DIN A5-Notizbuch, das schnell im Rucksack oder Tasche nach der Notiz wieder verschwindet, schon besser. An Ort und Stelle notiere ich meine Eindrücke. Abends im Hotel ist vieles aus der Erinnerung schon verschwunden. Gerade bei Gruppenreisen ist das Programm dichtgedrängt. Die Eindrücke kommen schnell hintereinander, dass ich es als besser empfinde, alles sofort aufzuschreiben. Dabei hat es sich als gut erwiesen, Lücken auf den Seiten zu lassen. Die Lücken werden dann abends oder am nächsten Tag aufgefüllt.
Für mich sind meine Notizbücher, Reise-Tagebücher oder Bullet Journals wertvolle Schätze. Besonders auf Reisen sind die Eindrücke so vielfältig, das vieles schon nach kurzer Zeit verblasst. Wer es ganz edel mag, kann sich Notizbücher mit Leder-Einband oder Logo schenken lassen.
Übrigens: Notizbücher sind eine prima Sitzunterlage.
Elektronische Notizbücher
Viele notieren sich Wichtiges elektronisch und die Notizen sind gleich gesichert. Doch wer gerne handschriftlich seine Eindrücke festhält, ist mit Stift und Papier besser bedient. Ohnehin ist man heute viel an elektronischen Geräten und schätzt Abstand und das händische Tun.
Zeichnen im Sketchbook
Wer gerne zeichnet und sich dem sketchen vor Ort verschrieben, wird entsprechende Bücher mit Papier zum Zeichnen verwenden. Die gibt es im Künstlerbedarf im reichhaltiger Auswahl und Qualitäten. Oft sind bei den Zeichnungen Datum und Ort notiert. Gezeichnetes wird meist mit Buntstiften oder Aquarellfarben verschönert.
Zeichnen geht natürlich auch auf elektronischen Geräten.
Wer sich dem Sketching, also schnelles skizzieren verschrieben hat, und Notizen auf Reisen macht, hat zwei verschiedene Sorten Bücher im Gepäck samt Zubehör.








