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Blogger Konferenz 2017

Blogger Konferenz 2017, ausgerichtet von BLOGGER@WORK, in Hamburg fand am 25. März 2017 von 10.00 bis 20.00 Uhr statt. Hundert Teilnehmer waren zuerst geplant, doch es kamen mehr. Das Mindspace am Rödingsmarkt quoll über und doch fanden sich ganz hinten noch einige freie Plätze. Durch das straffe Programm führte die Organisatorin Jennifer Gross. Und es gelang ihr tatsächlich, sich Gehör zu verschaffen zwischen den schwatzenden und lachenden vorwiegend weiblichen Bloggern. Jeder Sponsor wurde gebührend erwähnt und beklatscht. Eine gelungene Veranstaltung mit kompetenten Referenten, prima Essen und Trinken, vielen Eindrücken und Ausblicken auf Veränderungen beim Bloggen.

Blogger Konferenz 2017 von BLOGGER@WORK

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Jennifer Gross bei der Eröffnung

Den Anfang übernahm Jessica Schonk mit ihrem Vortrag „Gemeinsam STATT Gegeneinander“, dem Motto der Veranstaltung. Sie trug zahlreiche Ideen der Vernetzung und Verlinkung vor.

Annett Bergk „Mit geschickter PR zum Erfolg“ machte den Zuhörern Mut und legte ihnen nahe, groß zu denken statt im klein, klein zu verharren. Blogger sollten ihre Rolle als Experten sehen, annehmen, weiterentwickeln und sich in Diskussionen im Netz einmischen. Das sorgt für Sichtbarkeit.

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Sandwiches für ein leckeres zweites Frühstück

„Storytelling“ war das Thema der freien Journalistin Katrin Rembold. Sie wartete mit interessanten Zahlen auf. So zum Beispiel, dass es 2016 200.000 aktive Blogger in Deutschland gab und etwa zwei Millionen Blogbeiträge pro Monat. Wer in diesem Teich nicht verschwinden will, muss sich um seine Zielgruppe kümmern. Dabei spielen die Sprache und die Wünsche der Leser eine große Rolle. Die Leser wollen einen Mehrwert finden, Menschlichkeit und Emotionen.

Vor der Mittagspause erzählte Leena Höpcke „Struktur und Planung für ein kreatives Bloggerjahr“ von einem notwendigen Plan für den eigenen Blog. Gerade, wenn ein Mix aus Beiträgen gewünscht wird, ist ein Plan nötig. Auch gab sie den Tipp, sich Themenpläne von Zeitschriften anzusehen und sich an deren Agenda zu orientieren. Schließlich sollen auch rechtzeitig die Fotos zum Beitrag vorhanden sein. Das benötigt vorausschauende Vorarbeit.

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Mittagessen

Beim reichhaltigen Mittagessen und dem obligatorischen anschließenden Müllberg, der aber schnell verschwand, konnten sich die Teilnehmer vorerst erholen. Doch von Müdigkeit keine Spur und es ging lebhaft weiter.

Paula Slomian setzte in ihrem Vortrag „Journalistisches Texten“ den Schwerpunkt auf saubere textliche Arbeit und die Bedeutung von Überschriften. Sie machte den Zuhörern Mut, ruhig knallige Überschriften zu erfinden und zu übertreiben. Schließlich werden Leser durch Überschriften im Netz auf den eigenen Blog gelockt. Besser vorher ein paar Gedanken über den Aufbau eines Beitrages verschwenden, als anschießend viel Zeit mit Korrekturen zu vergeuden.

Daniela Sprung „Leserbindung und Reichweiten“ stieß ins gleiche Horn wie ihre Vorrednerin. Ergänzend dazu strich sie die Bedeutung eines einheitlichen Corporate Designs heraus. Schließlich sollen die Leser, gleich in welchen Kanälen, den Blogger schnell wieder erkennen. In ihrem eigenen Blog www.bloggerabc.de gibt sie dazu wertvolle Hinweise.

Nach der Kaffeepause mit leckerem Kuchen ging es mit Lisa Mittmann um „Google Analytics“. Sie brachte Licht in das notwendige, aber unbekannte Wesen. Sie plauderte flott über Kennzahlen, Absprungraten, Opt-out-Plug-in, doppeltes Tracking und Seitentiefe und schaffte es, wenigstens etwas Klarheit zu bringen.

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Eine Weltkugel aus Brotteig, kreiert von „Eat the Ball“, Brotzeiten

Noch flotter und witziger katapultierte der Rechtsanwalt Dr. Schwenke mit seinem Vortrag die Teilnehmer aus ihrem Nachmittagstief. Dabei konnte man den Eindruck gewinnen, das Bloggen an sich einem schnell eine Geldbuße einbringen kann. Doch gleichzeitig machte er Mut, dass selten Blogger vor Gericht landeten, sondern eher Firmen. Dennoch sind die Kennzeichnung von Werbung und Produktplacement sowie Kenntnisse über Urheberrecht und Fotorechten unerlässlich.

Leider bekam ich die letzte Diskussion „Kooperationen auf Augenhöhe“ nicht mehr mit, weil ich zum Bahnhof hetzen musste. Mit Sponsoren-Produkten gut gefüllte Tragetaschen standen für die Teilnehmer zum Mitnehmen parat. Erschöpft, aber mit vielen Notizen werde ich mir so bald wie möglich meinen Blog überarbeiten.

Weitere Informationen:
www.bloggerat.work

Nachtrag: Das Paket mit der Weinflasche von Ludwig von Kapff, Bremen, und die Sketchnotes by Diana sind gekommen. Vielen Dank dafür. #ludwigundich

6 Gedanken zu „Blogger Konferenz 2017

  1. undiversell

    Liebe Helga, du hast das sehr schön zusammengefasst. Mir hat es auf der Bloggerkonferenz auch sehr gut gefallen, leider war viel zu wenig Zeit, noch mehr Bloggerkollegen kennenzulernen. LG Undine

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    1. hehe Beitragsautor

      Hallo Undine,
      ich fand die Konferenz auch sehr gut. Und das kaum Kennenlernen ist bei solchen Veranstaltungen wohl so trotz Namensschilder. Ich kam kaum dazu, meine Kollegen aus Bremen zu begrüßen. Vielleicht ging es beim Abendessen und Frühstück besser. Dabei war ich leider nicht mehr, ich bin gleich zurück nach Bremen und war fix und fertig.
      Viele Grüße
      Helga

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  2. Katrin / soulsister meets friends

    liebe Helga,

    was für eine schöne Zusammenfassung der großartigen blogger@work Konferenz. Du bringst hier wirklich die wichtigen Botschaften auf den Punkt … das ist klasse! Irgendwie haben wir uns allerdings nicht kennengelernt – das holen wir beim nächsten Mal aber nach, oder?

    Für mich war diese Konferenz wirklich erstklassig: so sympathische Blogger-Kollegen, super entspannte Stimmung und jede Menge Input. Ich wäre sofort wieder dabei, du auch?

    herzlichst Katrin / soulsister meets friends

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    1. hehe Beitragsautor

      Hallo Katrin,
      ich fand es auch spannend. Und das mit dem Kennenlernen war schwierig. Es waren zu viele und ein strammes Programm, welches mir gut gefällt. Ich werde beim nächsten Treffen auf Soulsister achten. Tschüss Helga

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    1. hehe Beitragsautor

      Hallo Jenni,
      gute Arbeit und Organisation gehört gelobt. Und ich fühlte mich wohl. Viele Grüße Helga

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