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Vietnam – Reiseinformationen 2. Teil

Vietnam – Reiseinformationen 2. Teil ist die logische Fortsetzung., denn es gibt allerlei Wissenswertes rundum eine Reise in das Land. Die Tipps verschaffen eine guten Überblick und lassen bewusster durch das Land reisen.

Einkauf:
So gut wie alle Markenartikel sind als Fälschung zu bekommen. Aber der Zoll empfiehlt, keine Souvenirs zu kaufen, zu deren Herstellung Pflanzen, Tiere oder Teil davon verwendet werden. Dazu zählt auch Schlangenschnaps. Gefälschte Produkte dürfen nur für den eigenen Bedarf mitgeführt werden. Teure Souvenirs sind im Heimatland zu verzollen.
Öffnungszeiten: Geschäfte haben täglich von 8 bis 21 Uhr geöffnet. Allerdings kann dies sehr unterschiedlich gehandhabt werden.
Wirtschaft:
Seit 1986 hat sich das kommunistische Regime der sozialistischen Marktwirtschaft verschrieben. Das Land verzeichnet dadurch einen enormen Aufschwung und ist der Motor in der Region. Wichtigste Exportgüter sind Rohöl, Meeresfrüchte, Bekleidung, Schuhe, Reis, Kautschuk und Kaffee. Beim Kaffee-Export ist Vietnam auf Platz Zwei nach Brasilien mit der gängigen Sorte „Robusta“ geklettert. Der Tourismus spielt eine zunehmende Rolle und wird intensiv gefördert.
Sprache:
Vietnamesisch ist eine eigenständig Sprache, die sich aus verschiedenen asiatischen Elementen zusammensetzt. Die zahlreichen Minderheiten sprechen Dialekte. Viele Ältere sprechen noch Französisch. Techniker und Ärzte sprechen meist Deutsch oder Russisch, weil sie in den Ländern ihre Ausbildung erhielten. Die junge Generation lernte in der Schule als Fremdsprache Englisch.
Staat und Politik:
Einzig zugelassene politische Kraft ist die Kommunistische Partei. Sie wählt alle fünf Jahre auf ihrem Nationalkongress das Zentralkomitee. Das stellt das Politbüro unter Vorsitz des Generalsekretärs zusammen. Auf den Parteitagen stellen die Abgeordneten die Weichen für die kommenden Jahre. Der Nationalkongress wählt den Staatspräsidenten als höchsten Repräsentanten des Landes. Verwaltungstechnisch ist das Land in 59 Provinzen unterteilt.
Visum und Pass:
Für Vietnam ist die Visumspflicht bei einer maximalen Aufenthaltszeit von 15 Tagen für bestimmte Länder zur Zeit abgeschafft. Weitere und aktuelle Informationen bietet die Vietnamesische Botschaft. Dort können die Formulare heruntergeladen werden. Ein Reisepass ist nötig. Der Personalausweis wird anerkannt. Der Pass muss mindestens sechs Monate gültig sein. Jedes Kind benötigt einen eigenen Ausweis mit Foto. Es wird empfohlen ein Ausdruck des Rückflugtickets bereit zu halten.
Gesundheit:
Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften. Es werden die Standard-Impfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Instituts www.rki.de empfohlen. Magenempfindliche sollten rohe Salate und Gemüse sowie Trinkwasser aus den Leitungen meiden. Wasser in Flaschen kaufen. Eiswürfel meiden oder aus dem Glas schnell entfernen. Zum eventuellen Geschirrspülen und Zähneputzen, Flaschenwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt Kochen und Schälen. So oft wie möglich mit Seife die Hände waschen – besonders vor dem Essen und nach dem Toilettengang. Die medizinische Versorgung ist mit der in Europa nicht zu vergleichen. Genügend Medikamente mitnehmen.
Bekleidung:
Wegen der mückengebundenen Infektionskrankheiten wird zu körperbedeckender Kleidung (lange Hosten und langärmelige Hemden oder Blusen) geraten. Ebenso die Verteilung von Mückenschutzmittel auf freie Körperstellen. Bei dem Besuch von Pagoden und Tempeln ist „züchtige“ Bekleidung dem Ort, wo andere Menschen beten und opfern, angemessen. Ein Sonnenhut schützt vor zu viel Sonne.
Sicherheit:
Vietnam ist ein relativ sicheres Reiseland. Es kommt nur sehr wenig Gewalt gegen Ausländer vor. Doch in Touristengebieten, an Bahnhöfen, nachts, in Fahrrad- und Motorradtaxis ist es zu Diebstählen gekommen. Im dichten Gedränge auf Taschen und Fotoapparate achten. Private Einladungen sollten mit großer Vorsicht begegnet werden. Es sind schon Speisen mit Drogen versetzt worden. Glücksspiel ist in Vietnam verboten. Wertgegenstände sollten im Hotelsafe deponiert werden, nicht auf den Hotelzimmern oder im dortigen Safe. Im Straßenverkehr ist größtmögliche Vorsicht anzuraten. Es wird davor gewarnt, eventuell angemietete Autos oder Mopeds  eigenhändig zu fahren. Der Verkehr ist unberechenbar. Dringend gewarnt wird vor dem Erwerb und Besitz von Rauschgiften aller Art. Sind in Vietnam verboten, ebenso wie Prostitution.
Blindgänger, besonders um den 17. Breitengrad, liegen noch massenhaft in der Erde. Immer wieder kommt es Unfällen. Deshalb sollten Besucher auf befestigten Wegen bleiben.
Taxi:
Es sollten nur die offiziellen Taxis der Firmen „Mailinh“ und „Vinasun“ benutzt werden. Die ausgeschriebenen Fahrpreise gelten nicht pro Person, sondern pro Fahrt. Bei der Fahrt zum Flughafen kommt die Flughafengebühr von 10.000 Dong pro Taxi dazu. Der Kauf von Tickets für Bus, Bahn und Boot sollte nur an offiziellen Verkaufsstellen erfolgen.
Elektrizität:
Meistens 220 Volt, teilweise auf dem Land noch 110 Volt. Übliche Batterien gibt es zu kaufen.
Reisezeit:
Hauptsaison ist Juli bis August. Außer im hohen Norden ist es überall sehr heiß und feucht. Der Sommermonsun bringt Regen. An der Küste steigen die Preise um bis zu fünfzig Prozent. Weit im Voraus buchen. Für kühle Europäer eher ungeeignet. Zwischensaison ist von Dezember bis März. Der Süden bringt sonne mit klarem Himmel. Im Norden ist es frisch. Während des Neujahrsfestes (Tet-Fest)ist das ganze Land in Bewegung. Dies ist die bevorzugte Reisezeit für Europäer. Eine wetterfeste Jacke im Gepäck ist günstig. Nachsaison ist jeweils von April bis Juni und September bis November. Im November können heftige Wirbelstürme toben.
Internet:
Die meisten Pensionen und Hotels bieten ihren Gästen kostenloses WLAN und Computerterminals an. Viele Cafés und Restaurants sind inzwischen auch gut vernetzt. Es stehen auch Internetcafés zur Verfügung. allerdings blockiert die Regierung manchmal den Zugang zu sozialen Netzwerken. Für das Mobil-Telefon eignet sich eine Prepaid-Karte. Aber darauf achten, dass beim Kauf alles unversehrt und in Ordnung ist. Fragen ist wegen der Sprachbarriere schwer. Landesvorwahl: 0084. Internet-Kennung: vn
Trinkgeld:
Trinkgeld ist kein Muss, aber bei dem geringen Einkommen gern gesehen. Exclusive Restaurants und Hotels schlagen generell fünf Prozent für den Service auf, aber von denen haben die Angestellten nichts. Deshalb freut sich jeder Angestellte über etwas Trinkgeld. Busfahrer und Reiseführer sind über eine finanzielle Zuwendung ebenfalls nicht „unglücklich“.
Wichtige Telefonnummern:
Feuerwehr 08, Polizei 03, Erste Hilfe 05, Vietnam Airlines 8216666
Post:
In den Hotels sind Postkästen. Auslandpost nach Europa und Übersee ist zwischen sieben Tagen und zwei Wochen unterwegs.
Vietnamesische Botschaft:
www.vietnambotschaft.org, Adresse: Elsenstraße 3, 12435 Berlin-Treptow
Deutsche Botschaft in Vietnam:
Hanoi, 29 Tran Phu, www.hanoi.diplo.de,
Deutsches Konsulat: Ho Chi Minh City, 126 Nguyen Dinh Chieu Ward 6, District 3, www.ho-chi-minh-stadt.diplo.de

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